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NEUE LACKIEREREI GARANTIERT UMWELTSCHUTZ AUF HÖCHSTEM NIVEAU
Die Soziale Frage beschäftigt die westlichen Gesellschaften seit der industriellen Revolution. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam zusätzlich das Thema Umweltschutz auf die politische Agenda. Wer nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft sichern will, der muss diese beiden Herausforderungen angehen. Dabei darf sich die Industrie nicht auf den Staat verlassen, denn beide Fragen machen nicht an den Werkstoren Halt. Sie muss zunehmend umweltfreundliche Technologien einsetzen und mit Hilfe betrieblicher Sozialpolitik Verantwortung für die Beschäftigten übernehmen.

Volkswagen stellt sich diesen Herausforderungen weltweit. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Werk Uitenhage in Südafrika, wo Volkswagen seit mehr als fünf Jahrzehnten Fahrzeuge herstellt. Rund 6.000 Mitarbeiter sind dort in der Automobilproduktion tätig. Volkswagen ist einer der Pioniere von Fahrzeugexporten aus Südafrika. 2006 wurde dort eine neue Lackiererei eingerichtet, die über modernste Systeme, Umweltkontrollen und Anlagen zur Energierückgewinnung verfügt.

Im Dezember 2006 hat die Lackiererei ihren Betrieb aufgenommen und trägt dazu bei, die Emissionen im Vergleich zu ihrer Vorgängerin deutlich zu senken. Speziell für Uitenhage entwickelte Verfahren helfen, die Menge des verwendeten Lösungsmittels zu verringern und die Abfallmenge zu reduzieren. Auch der Lack ist besonders umweltfreundlich. Der umfangreiche Einsatz von Lackierrobotern erhöht zudem die Qualität erheblich und verbessert zugleich die Arbeitsbedingungen.

ENGAGEMENT IM KAMPF GEGEN AIDS AUSGEZEICHNET
Allein in den vergangenen zwei Jahren hat Volkswagen in Uitenhage mehr als 500 neue Stellen geschaffen. Das Werk ist somit eine feste wirtschaftliche und gesellschaftliche Größe in der Provinz Eastern Cape.

Das zeigt sich auch im Engagement von Volkswagen beim Kampf gegen Aids in dieser Region. Das Anti-Aids-Programm von Volkswagen Südafrika startete 2001 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem lokalen Ärztebund. Es verfolgt einen integrierten Ansatz, der Aufklärung, Gesundheitsfürsorge und Risikomanagement umfasst. Die Gesundheitsfürsorge von Volkswagen ermöglicht eine erstklassige medizinische Betreuung für HIV-infizierte Mitarbeiter und deren Angehörige sowie ambulante häusliche Pflege und Hilfe durch Sozialarbeiter, Ernährungsberater und Psychologen.

Flankiert werden diese Maßnahmen durch den Volkswagen Community Trust, der auf Initiative der Arbeiter und des Unternehmens bereits 1988 gegründet wurde. Er fördert unter anderem Schul- und Bildungsinitiativen, aber auch Projekte für Gesundheitsschutz und -vorsorge. Die Projekte zur Aids-Bekämpfung umfassen Präventionsmaßnahmen und die Betreuung von Aids-Waisen.

Für das Engagement im Kampf gegen Aids ist Volkswagen mit dem Corporate Care Award der Professional Management Review Africa (2004) und dem Preis „Business Excellence in the Workplace“ der Global Business Coalition on HIV/Aids (2005) ausgezeichnet worden.


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