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Abschluss nach Handelsrecht
Der Abschluss der Volkswagen AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches – unter Beachtung der Regelungen des Aktiengesetzes – aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist zur besseren internationalen Vergleichbarkeit nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.
Die Volkswagen AG ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG und unterliegt somit den Regelungen des EnWG. Im Bereich des Elektrizitätssektors übt sowohl die Volkswagen AG als auch ein Tochterunternehmen die Funktionen Erzeugung und Vertrieb sowie Elektrizitätsverteilung aus. Zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung sind für diese Funktionen nach § 10 Abs. 3 EnWG grundsätzlich getrennte Konten zu führen und darüber hinaus für jeden der Tätigkeitsbereiche eine den in § 10 Abs. 1 EnWG genannten Vorschriften entsprechende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. (Verpflichtung zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung). Da die Elektrizitätsverteilung (Objektnetz) der Volkswagen AG nicht der allgemeinen Versorgung dient und darüber hinaus eine sehr untergeordnete Rolle spielt, hat die Volkswagen AG auf einen gesonderten Ausweis der Elektrizitätsverteilung verzichtet und sich entsprechend dem Gesetzeszweck zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung auf die getrennte Darstellung der anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors beschränkt.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist beim elektronischen Unternehmensregister unter der Internetadresse www.unternehmensregister.de und auf www.volkswagenag.com/ir unter der Rubrik „Pflichtveröffentlichungen“ beziehungsweise unter dem Menüpunkt „Geschäftsberichte“ abrufbar.
Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG/§ 285 Nr. 16 HGB
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben am 20. Dezember 2007 die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben.
Die Erklärung ist dauerhaft unter www.volkswagenag.com/ir, Rubrik Corporate Governance, Menüpunkt Entsprechenserklärung, zugänglich.
Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres
Im weiteren Fortgang der Neuordnung unseres Beteiligungsengagements im Ausland haben wir die Geschäftsanteile an den Tochterunternehmen Škoda und VW Group Rus zu Zeitwerten von insgesamt 924 Mio.€ in unsere Zwischenholding in den Niederlanden eingebracht. Dabei fiel ein Buchgewinn von 69 Mio.€ an, der unter den Sonstigen Beteiligungserträgen ausgewiesen wurde.
Im Zuge der Restrukturierung unseres Beteiligungsengagements in Brasilien wurde der Geschäftsbereich Truck & Bus von der VW do Brasil abgespalten und zum Zeitwert von 496 Mio.€ in die neu gegründete VW Caminhões e Ônibus eingebracht. Entsprechend wurden der darauf entfallende Bruttobuchwert und die in Vorjahren gebildete Wertberichtigung jeweils als Abgang erfasst.
Darüber hinaus wurden die Finanzdienstleistungsaktivitäten in Brasilien neu strukturiert und unter VW Financial Services gebündelt.
Bei der belgischen Gesellschaft VW Group Services wurde unser Kapitalanteil um 1.150 Mio.€ erhöht.Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden weitere 840 Mio.€ angelegt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir grundsätzlich beibehalten. Im Einzelfall vollzogene Änderungen sind im Folgenden gesondert erläutert.
Immaterielle Vermögensgegenstände weisen wir zu Anschaffungskosten aus und schreiben sie planmäßig linear über grundsätzlich drei bis fünf Jahre ab. Geleistete Zuschüsse zu im Eigentum Dritter stehenden Vermögensgegenständen werden als entgeltlich erworbene Nutzungsrechte aktiviert und über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben.
Die Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen. Erhaltene Investitionszuschüsse werden abgesetzt.
Der Ansatz der Herstellungskosten erfolgt auf Basis der direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten sowie anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Verwaltungskostenanteile bleiben außer Ansatz.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende aus den amtlichen AfA-Tabellen abgeleitete Nutzungsdauern zu Grunde:
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Gebäude: |
25 – 50 Jahre
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Gebäude- und Grundstückseinrichtungen: |
10 – 25 Jahre
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Technische Anlagen und Maschinen: |
5 – 12 Jahre
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Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschließlich Spezialwerkzeuge und -vorrichtungen):
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3 – 14 Jahre
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Im steuerrechtlich zulässigen Umfang werden planmäßige Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen degressiv mit späterem planmäßigen Übergang auf die lineare Methode unter Berücksichtigung des Einsatzes im Mehrschichtbetrieb vorgenommen.
Bei Zugängen beweglicher Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen im
Zugangsjahr pro rata temporis verrechnet.
Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr vollständig wertberichtigt und ausgebucht. Des Weiteren werden bestimmte Anlagegegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Anschaffungskosten bis zu 1.500 € im Einzelfall, deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erreicht ist, als Abgang behandelt.
Die Unterschiedsbeträge zwischen den handelsrechtlich gebotenen und den steuerrechtlich zulässigen niedrigeren Wertansätzen sind in den Sonderposten mit Rücklageanteil auf der Passivseite der Bilanz eingestellt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Wertpapiere des Anlagevermögens stehen mit den Anschaffungskosten zu Buche. Nicht- oder geringverzinsliche Ausleihungen bewerten wir zum jeweiligen Barwert; die übrigen Ausleihungen zum Nennwert.
Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet.
Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthält neben Fertigungsmaterial und Fertigungslohn auch die anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen im steuerrechtlich erforderlichen Umfang.
Durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen wird allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken Rechnung getragen.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt.
Ansprüche mit Fälligkeiten von mehr als einem Jahr haben wir unter Anwendung eines laufzeitadäquaten Zinssatzes mit dem Barwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen.
Auf fremde Währungen lautende Forderungen werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem aktuellen Devisenkurs umgerechnet. Ein geringerer Kurs am Bilanzstichtag schlägt sich in einer niedrigeren Bewertung der Forderung aufwandswirksam nieder, während ein höherer Kurs (Bewertungsgewinn) unberücksichtigt bleibt. Bei kursgesicherten Forderungen wird von einer Stichtagskursbewertung abgesehen.
Erworbene Devisen- und Zinsoptionsrechte werden bis zur Fälligkeit mit ihren Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren Zeitwerten angesetzt.
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung durch ausreichende Dotierung von Rückstellungen Rechnung getragen. Sie decken in diesem Rahmen alle erkennbaren Risiken aus zukünftigen Inanspruchnahmen ab.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzen wir mit dem versicherungsmathematischen Teilwert unter Berücksichtigung aktueller Richttafeln an. In 2007 wurde erstmalig ein Zinssatz von 5,5% der Abzinsung zugrunde gelegt. Bisher wurde ein Abzinsungssatz von 6% verwendet. Diese Zinssatzänderung, mit der der aktuellen Marktentwicklung Rechnung getragen wird, minderte im Geschäftsjahr das Unternehmensergebnis um 495 Mio.€.
Seit dem Geschäftsjahr 2001 sind die Versorgungszusagen im tariflichen Bereich mit einem Pensionsfonds-Modell verbunden.
Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind unter Berücksichtigung steuerlicher
Ansatz- und Bewertungsvorschriften mit 5,5% p. a. abgezinst worden.
Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen werden mit einem Realzinssatz von 3,2% auf den Barwert abgezinst.
Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung des bisherigen beziehungsweise des geschätzten Schadensverlaufs bei den ausgelieferten Fahrzeugen gebildet.
Zur Bewertung von Devisentermingeschäften wird jeweils der vereinbarte Kurs mit dem Terminkurs gleicher Fälligkeit zum Bilanzstichtag verglichen. Ein sich daraus ergebender unrealisierter Verlust wird zurückgestellt. Eine positive Differenz (Bewertungsgewinn) wird nicht berücksichtigt. Eine Aufrechnung von Gewinnen und Verlusten erfolgt nicht. Das Bewertungsergebnis wird auf den Barwert abgezinst.
Verbindlichkeiten weisen wir mit dem Rückzahlungs- beziehungsweise Erfüllungsbetrag aus.
Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrer Erfassung mit dem aktuellen Devisenkurs umgerechnet. Ist der Kurs zum Bilanzstichtag höher, wird die Verbindlichkeit aufwandswirksam höher angesetzt. Ein niedrigerer Kurs (Bewertungsgewinn) wird nicht berücksichtigt.
Der Ansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem Haftungsumfang.
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Zuordnung der Aufwendungen zu den Bereichen Herstellung, Vertrieb und Allgemeine Verwaltung nach den Regeln der Kostenrechnung.
Die Herstellungs- und Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen enthalten sämtliche Aufwendungen aus dem Materialbeschaffungs- und Herstellungsbereich und für Handelswaren, die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Aufwendungen für Gewährleistungen und Produkthaftpflicht.
In den Vertriebskosten weisen wir Personal- und Sachkosten unserer Vertriebsstellen sowie Versand-, Werbe-, Verkaufsförderungs-, Marktforschungs- und Kundendienstkosten aus.
Zu den Allgemeinen Verwaltungskosten gehören Personal- und Sachkosten der Verwaltungsstellen.
Die Sonstigen Steuern werden den Funktionsbereichen zugeordnet.
Währungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit den jeweiligen Tageskursen oder den dazu vereinbarten Kursen in Ansatz gebracht. Drohende Kursverluste am Bilanzstichtag werden bei der Bewertung berücksichtigt. Beteiligungen setzen wir mit dem Kurs im Zugangszeitpunkt an.
Zur Absicherung von Zahlungsströmen – im Wesentlichen aus erwarteten zukünftigen Umsatzerlösen, Materialeinkäufen und Kreditgeschäften – gegen Währungs- und Zinsschwankungen setzt die Volkswagen AG derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermin- und -optionsgeschäfte inklusive strukturierter Optionsgeschäfte, sowie Zinssicherungsgeschäfte, wie zum Beispiel Caps, ein. Die Bewertung dieser Geschäfte wird nach dem Imparitätsprinzip vorgenommen. Durch kombinierte Zins-/Währungstauschvereinbarungen (Cross-Currency-Interest-Swaps) und Devisentermingeschäfte unterlegte Vermögensgegenstände oder Schulden werden bei ihrer erstmaligen Erfassung zu den vertraglich vereinbarten Kursen umgerechnet.
Erläuterungen zur Bilanz
(1) ANLAGEVERMÖGEN
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Der Buchwert des Anlagevermögens beläuft sich am Bilanzstichtag auf 27.072 Mio.€. Er enthält die Immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen.
Die Investitionen betragen:
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Inklusive 1.848 Mio.€ Zugänge im Zusammenhang mit der Einbringung von weiteren Anteilen an verbundenen Unternehmen über die Volkswagen International Finance N.V. in die Global Automotive C.V., Amsterdam, unsere Zwischenholding für unser Beteiligungsengagement im Ausland. Weitere 834 Mio.€ stehen im Zusammenhang mit der Neustrukturierung unseres Beteiligungsengagements in Brasilien. |
Abschreibungen wurden vorgenommen auf:
Die Zugänge bei Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen betreffen neben den genannten Neustrukturierungen im Wesentlichen Kapitalzuführungen bei der VW Group Services S. A., der VW Financial Services AG, der AUDI AG und der VW Group of America, den Kauf von Aktien der MAN AG und der Scania AB sowie Neugründungen in Indien und Russland.
Der überwiegende Teil der Abgänge von Anteilen an verbundenen Unternehmen ergibt sich aus Einbringungen von Gesellschaften in die niederländische Zwischenholding und aus der Neustrukturierung in Brasilien.
Die Volkswagen AG hat bei den Wertpapieren des Anlagevermögens im Jahr 2007 weitere 840 Mio.€ angelegt.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten mit 1 Mio.€ auch die von einem verbundenen Unternehmen begebenen Genussscheine. Weiterhin sind hierunter die vom Volkswagen Pension Trust e. V. treuhänderisch für die Volkswagen AG gehaltenen Anteile an Wertpapierfonds im Umfang von 1.865 Mio.€ ausgewiesen. Diese repräsentieren die auf den Pension Trust übertragenen Gegenwerte aus den Zeitwertguthaben der Mitarbeiter wie auch die Einbringung des jährlichen Versorgungsaufwandes in den Pensionsfonds.
Zuschreibungen auf Finanzanlagen betreffen fast ausschließlich den Beteiligungsbuchwert an der VW do Brasil.
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DER VOLKSWAGEN AG
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Davon im Zuge der Übertragung auf die Global Mobility Holding: Zugänge 1.848 Mio.€, Abgänge 1.779 Mio.€. |
(2) VORRÄTE
(3) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich aus Forderungen im Zusammenhang mit Gewinnausschüttungen inklusive weiterberechneter Ertragsteuern sowie Darlehen mit kurz- und mittelfristigen Laufzeiten.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen noch nicht fällige Steuer- und Kostenerstattungen (1.480 Mio.€ beziehungsweise 210 Mio.€), Rechte aus abgeschlossenen Devisenoptionsgeschäften (93 Mio.€) und abgegrenzte Zinsansprüche (20 Mio.€).
(4) WERTPAPIERE
(5) GEZEICHNETES KAPITAL
Das Gezeichnete Kapital der Volkswagen AG ist durch auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien unterlegt. Eine Aktie gewährt einen rechnerischen Anteil von 2,56€ am Gesellschaftskapital.
Aufgrund der im Geschäftsjahr vollzogenen Kapitalerhöhung durch Ausübung von Wandelrechten aus der vierten, fünften, sechsten und siebenten Tranche des Aktienoptionsplanes hat sich das Gezeichnete Kapital insgesamt um 11 Mio.€ auf 1.015 Mio.€ erhöht.
Das Gezeichnete Kapital setzt sich zusammen aus 291.337.267 nennwertlosen Stammaktien und 105.238.280 Vorzugsaktien.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Mai 2006 besteht bis zum 2. Mai 2011 ein Genehmigtes Kapital zur Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien von bis zu 90 Mio.€. Ein weiteres Genehmigtes Kapital von bis zu 400 Mio. € besteht laut Beschluss der Hauptversammlung vom 22. April 2004 bis zum 21. April 2009.
Zusätzlich besteht ein Bedingtes Kapital von 100 Mio.€ durch Ausgabe von bis zu 39.062.500 Stamm- und/oder Vorzugsaktien. Diese bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der bis zum 21. April 2009 noch zu begebenen Wandelschuldverschreibungen ihr Bezugsrecht ausüben.
Aktienoptionsplan
Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 16. April 2002 zur Auflegung eines Aktienoptionsplanes Gebrauch gemacht. Hierfür besteht ein Bedingtes Kapital in Höhe von 16,5 Mio.€. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung zur Durchführung eines Aktienoptionsplans begeben werden, von ihren Wandlungsrechten Gebrauch machen.
Der Aktienoptionsplan räumt den Begünstigten – dem Vorstand, Top-Management und Management sowie den tariflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkswagen AG – das Recht ein, durch Zeichnung von Wandelschuldverschreibungen zum Einzelpreis von 2,56€ Rechte auf den Bezug von Aktien der Volkswagen AG zu erwerben. Jede Schuldverschreibung verbrieft das Recht zur Wandlung in zehn Stammaktien.
Die Bilanzierung der Aktienoptionen erfolgt erst zum Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts. Der dann zufließende Wandelpreis für die neuen Anteile wird dem Gezeichneten Kapital beziehungsweise der Kapitalrücklage zugeführt.
Nach dem Auslaufen der ersten drei Tranchen ergeben sich die Wandelpreise und Wandelzeiträume aus der folgenden Tabelle. Die Angaben zur vierten Tranche sind als Daten des Berichtsjahres verzeichnet, obwohl auch diese Tranche inzwischen ausgelaufen ist.
Der Bestandswert an ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen belief sich bei einem Einzelwert von 2,56€ je Stück am 31. Dezember 2007 auf insgesamt 964.648,96€ (= 376.816 Stück), die das Recht auf den Bezug von 3.768.160 Stammaktien vermitteln. Die Verbindlichkeiten aus Wandelschuldverschreibungen sind unter den Sonstigen Verbindlichkeiten erfasst. Im Geschäftsjahr sind 11.503 Wandelschuldverschreibungen im Wert von 29.447,68€ von zwischenzeitlich ausgeschiedenen Mitarbeitern zurückgegeben worden. Aus der vierten, fünften, sechsten und siebten Tranche sind 435.720 Wandelrechte im Nominalwert von 1.115.443,20€ ausgeübt worden. Damit wurden 4.357.200 Aktien im Nennwert von 11.154.432,00€ ausgegeben.
Die Entwicklung der gewährten Ansprüche auf Aktienoptionen (fünfte bis achte Tranche) ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
(6) KAPITALRÜCKLAGE
Die Kapitalrücklage setzt sich aus dem Aufgeld von insgesamt 4.816 Mio.€ aus den Kapitalerhöhungen, dem Aufgeld aus der Begebung von Optionsanleihen von 219 Mio.€ sowie einem Einstellungsbetrag von 107 Mio.€ aufgrund der im vorherigen Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalherabsetzung zusammen. Aus dem Aufgeld aus der Kapitalerhöhung durch Ausübung von Wandelrechten aus dem Aktienoptionsplan erhöhte sich die Kapitalrücklage im Geschäftsjahr um 200 Mio.€. Es wurden keine Beträge aus der Kapitalrücklage entnommen.
(7) GEWINNRÜCKLAGEN
Aus dem Jahresergebnis wurden gemäß § 58 Abs. 2 AktG insgesamt 720 Mio.€ in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt.