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28 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme erläutert, und zwar getrennt nach Mittelzu- und Mittelabflüssen aus dem laufenden Geschäft, aus der Investitions- und aus der Finanzierungstätigkeit, unabhängig von der Gliederung der Bilanz.

Ausgehend vom Ergebnis vor Steuern wird der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit indirekt abgeleitet. Das Ergebnis vor Steuern wird um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen (im Wesentlichen Abschreibungen) und Erträge bereinigt. Unter Berücksichtigung der Veränderungen im Working Capital ergibt sich der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit.
 
Die Investitionstätigkeit umfasst neben Zugängen im Sach- und Finanzanlagevermögen auch die Zugänge aktivierter Entwicklungskosten. Ebenfalls werden hier die Veränderung der Vermieteten Vermögenswerte und die Veränderung der Forderungen aus Finanzdienstleistungen ausgewiesen.
 
In der Finanzierungstätigkeit sind neben Zahlungsmittelabflüssen aus Dividendenzahlungen und der Tilgung von Anleihen die Zuflüsse aus der Begebung von Anleihen sowie die Veränderung der übrigen Finanzschulden enthalten.
 
Die Veränderungen der Bilanzposten, die in der Kapitalflussrechnung dargestellt werden, sind nicht unmittelbar aus der Bilanz ableitbar, da Effekte aus der Währungsumrechnung und aus Konsolidierungskreisänderungen nicht zahlungswirksam sind und ausgesondert werden.
 
Bei den unter Veränderung des Konsolidierungskreises ausgewiesenen Zahlungsmitteln handelt es sich um Zahlungsmittel erst- beziehungsweise entkonsolidierter Gesellschaften.
 
Im Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit sind im Jahr 2007 Zahlungen für erhaltene Zinsen von 4.096 Mio.€ (Vorjahr: 3.879 Mio.€) und für gezahlte Zinsen von 2.934 Mio.€ (Vorjahr: 3.184 Mio.€) enthalten. Darüber hinaus enthält das Ergebnis aus at Equity bewerteten Anteilen (Anhangangabe 5) Dividenden in Höhe von 667 Mio.€ (Vorjahr: 139 Mio.€). An die Aktionäre der Volkswagen AG wurden Dividenden in Höhe von 497 Mio. € (Vorjahr: 450 Mio.€) gezahlt.
 
 
 
29 Finanzrisikomanagement und Finanzinstrumente
 
1. SICHERUNGSRICHTLINIEN UND GRUNDSÄTZE DES FINANZRISIKOMANAGEMENTS
 
Die Grundsätze und Verantwortlichkeiten für das Management und Controlling von Risiken, welche sich aus Finanzinstrumenten ergeben können, werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Für die konzernweite Risikopolitik bestehen Richtlinien, die sich an den gesetzlichen Vorgaben sowie den Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Kreditinstitute orientieren.
 
Das operative Risikomanagement und Controlling erfolgt im Bereich Konzern-Treasury. Der Vorstandsausschuss für Liquidität und Devisen (VALD) wird regelmäßig über die aktuellen Finanzrisiken informiert. Darüber hinaus werden der Konzernvorstand und der Aufsichtsrat turnusmäßig über die aktuelle Risikolage unterrichtet.
 
Zu weiteren Erläuterungen siehe Lagebericht.
 
2. KREDIT- UND AUSFALLRISIKO
 
Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Ansprüche aus positiven Fair Values gegenüber dem jeweiligen Kontrahenten. Dem Risiko aus originären Finanzinstrumenten wird durch die gebildeten Wertberichtigungen für Forderungsausfälle Rechnung getragen. Vertragspartner von Geld- und Kapitalanlagen sowie derivativen Finanzinstrumenten sind nationale und internationale Kontrahenten einwandfreier Bonität. Darüber hinaus werden die Risiken durch ein Limitsystem begrenzt, welches auf den Bonitätseinschätzungen der internationalen Rating-Agenturen aufbaut.
 
Aufgrund der weltweiten Allokation der Geschäftstätigkeit und der sich daraus ergebenden Diversifikation lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Risikokonzentrationen vor.
 
KREDIT- UND AUSFALLRISIKO FINANZIELLER VERMÖGENSWERTE
DARGESTELLT NACH BRUTTOBUCHWERTEN
 
 
BONITÄTSEINSTUFUNG DER BRUTTOBUCHWERTE WEDER ÜBERFÄLLIGER
NOCH WERTBERICHTIGTER FINANZIELLER VERMÖGENSWERTE
 
 
Im Volkswagen Konzern erfolgt bei sämtlichen Kredit- und Leasingverträgen eine Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers. Im Rahmen des Mengengeschäfts erfolgt dies durch Scoring-Systeme, bei Großkunden und Forderungen aus der Händlerfinanzierung kommen Ratingsysteme zum Einsatz. Die dabei mit gut bewerteten Forderungen sind in der Risikoklasse 1 enthalten. Forderungen von Kunden, deren Bonität nicht mit gut eingestuft wird, die aber noch nicht ausgefallen sind, sind in der Risikoklasse 2 enthalten.
 
FÄLLIGKEITSANALYSE DER BRUTTOBUCHWERTE ÜBERFÄLLIGER
NICHT WERTBERICHTIGTER FINANZIELLER VERMÖGENSWERTE
 
 
 
BUCHWERTE DER FINANZINSTRUMENTE, BEI DENEN ZUR VERMEIDUNG EINER ÜBERFÄLLIGKEIT VERTRAGSÄNDERUNGEN VORGENOMMEN WURDEN
 
 
Sicherheiten, die die Ansatzkriterien nach IFRS erfüllten, wurden im Geschäftsjahr in Höhe von 174 Mio.€ (Vorjahr: 186 Mio.€) bilanzwirksam erfasst. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Fahrzeuge.
 
3. LIQUIDITÄTSRISIKO
 
Die Zahlungsfähigkeit und Liquiditätsversorgung des Volkswagen Konzerns wird durch eine rollierende Liquiditätsplanung, eine Liquiditätsreserve in Form von Barmitteln, bestätigten Kreditlinien sowie weltweit zur Verfügung stehenden Daueremissionsprogrammen jederzeit sichergestellt.
 
Die folgende Übersicht zeigt die undiskontierten vertraglich vereinbarten Zahlungsmittelabflüsse aus Finanzinstrumenten.
 
FÄLLIGKEITSANALYSE UNDISKONTIERTER ZAHLUNGSMITTELABFLÜSSE AUS FINANZINSTRUMENTEN
 
 
Die Derivate umfassen sowohl Zahlungsmittelabflüsse derivativer Finanzinstrumente mit negativem Fair Value als auch die Zahlungsmittelabflüsse der Derivate mit positivem Fair Value, bei denen Bruttozahlungsausgleich vereinbart worden ist. Den Zahlungsmittelabflüssen aus Derivaten, bei denen Bruttozahlungsausgleich vereinbart worden ist, stehen Zahlungsmittelzuflüsse gegenüber. Diese Zahlungsmittelzuflüsse werden in der Fälligkeitsanalyse nicht ausgewiesen. Bei Berücksichtigung auch der Zahlungsmittelzuflüsse würden die in der Fälligkeitsanalyse dargestellten Zahlungsmittelabflüsse deutlich niedriger ausfallen.
 
4. MARKTPREISRISIKO
 
4.1 SICHERUNGSPOLITIK UND FINANZDERIVATE
 
Im Zuge der allgemeinen Geschäftstätigkeit ist der Volkswagen Konzern Währungs-, Zins-, Rohstoffpreis- und Fondspreisrisiken ausgesetzt. Es ist Unternehmenspolitik, diese Risiken durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften zu begrenzen beziehungsweise auszuschließen. Alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen werden durch Konzern-Treasury zentral durchgeführt beziehungsweise koordiniert.
 
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gewinne und Verluste aus Sicherungsbeziehungen:
 
 
Als ineffektiver Teil von Cash-flow-Hedges werden die Erträge oder Aufwendungen aus Fair-Value-Änderungen von Sicherungsinstrumenten bezeichnet, die die Fair-Value-Änderungen der Grundgeschäfte übersteigen, bei denen aber insgesamt eine Effektivität im zulässigen Rahmen zwischen 80% und 125% nachgewiesen wurde. Diese Erträge beziehungsweise Aufwendungen werden unmittelbar im Finanzergebnis erfasst.
 
Aus der Cash-flow-Hedge-Rücklage wurden im Jahr 2007 –485 Mio.€ (Vorjahr: 21 Mio.€) in das sonstige betriebliche Ergebnis und –92 Mio.€ (Vorjahr: –46 Mio.€) in das Finanzergebnis übernommen.
 
Zur Darstellung von Marktpreisrisiken aus originären und derivativen Finanzinstrumenten nach IFRS 7 kommen im Volkswagen Konzern zwei verschiedene Methoden zur Anwendung. Für die Bewertung der Währungs- und Zinsrisiken des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen wird ein Value-at-Risk-Modell eingesetzt, während die Marktpreisrisiken des Konzernbereichs Automobile mithilfe einer Sensitivitätsanalyse ermittelt werden. Im Rahmen der Value-at-Risk-Berechnung wird auf Grundlage einer historischen Simulation auf Basis der letzten 250 Handelstage die potenzielle Veränderung von Finanzinstrumenten bei Variationen von Zinssätzen und Wechselkursen ermittelt. Weitere Berechnungsparameter sind eine Haltedauer von 10 Tagen und die Einstellung eines Konfidenzniveaus von 99%. Im Rahmen der Sensitivitätsanalyse wird durch Variation von Risikovariablen innerhalb der jeweiligen Marktpreisrisiken der Effekt auf Eigenkapitel und Ergebnis ermittelt.
 
4.2 MARKTPREISRISIKO IM KONZERNBEREICH FINANZDIENSTLEISTUNGEN
 
Das Währungskursrisiko des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen resultiert im Wesentlichen aus von der funktionalen Währung abweichenden Vermögenswerten sowie Refinanzierungen innerhalb der operativen Geschäftstätigkeit. Das Zinsrisiko ergibt sich aus fristeninkongruenten Refinanzierungen und aus unterschiedlichen Zinselastizitäten der einzelnen Aktiv- und Passivpositionen. Diese Risiken werden durch den Abschluss von Währungs- beziehungsweise Zinssicherungsgeschäften begrenzt.
 
Zum 31. Dezember 2007 betrug der Value-at-Risk für das Zinsrisiko 14 Mio.€ (Vorjahr: 25 Mio.€) und für das Währungsrisiko 24 Mio.€ (Vorjahr: 29 Mio.€).
 
Der gesamte Value-at-Risk für Zins- und Währungsrisiken des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen betrug 37 Mio.€ (Vorjahr: 36 Mio.€).
 
4.3 MARKTPREISRISIKO IM KONZERNBEREICH AUTOMOBILE
 
4.3.1 Währungsrisiko
 
Das Währungsrisiko im Konzernbereich Automobile resultiert aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen sowie der operativen Geschäftstätigkeit. Zur Begrenzung des Währungsrisikos werden Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen, Währungsswaps sowie kombinierte Zins-/Währungsswaps eingesetzt. Diese Geschäfte beziehen sich auf die Kurssicherung aller Zahlungen der allgemeinen Geschäftstätigkeit, welche nicht in der funktionalen Währung der jeweiligen Konzernunternehmen erfolgen. Im Finanzierungsbereich gilt der Grundsatz der Währungskongruenz.
 
Im Rahmen des Managements der Währungsrisiken betrafen die Kurssicherungen im Jahr 2007 im Wesentlichen den US-Dollar, das britische Pfund, den Schweizer Franken, den japanischen Yen, die schwedische Krone sowie den russischen Rubel.
 
Als relevante Risikovariablen für die Sensitivitätsanalyse im Sinne von IFRS 7 finden alle nicht funktionalen Währungen Berücksichtigung, in denen der Volkswagen Konzern Finanzinstrumente eingeht.
 
Wenn die jeweiligen funktionalen Währungen gegenüber den übrigen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10% höher bewertet worden wären, wäre die Sicherungsrücklage im Eigenkapital und der Fair Value der Sicherungsgeschäfte um 1.385 Mio.€ (Vorjahr: 1.388 Mio.€) höher gewesen. Wenn die jeweiligen funktionalen Währungen gegenüber den übrigen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10% niedriger bewertet worden wäre, wäre die Sicherungsrücklage im Eigenkapital und der Fair Value der Sicherungsgeschäfte um 1.272 Mio.€ (Vorjahr: 947 Mio.€) niedriger gewesen.
 
Wenn die jeweiligen funktionalen Währungen gegenüber den übrigen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10% höher bewertet worden wäre, wäre das Ergebnis um 638 Mio.€ (Vorjahr: 346 Mio.€) niedriger gewesen. Wenn die jeweiligen funktionalen Währungen gegenüber den übrigen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10% niedriger bewertet worden wäre, wären das Ergebnis um 685 Mio.€ (Vorjahr: 188 Mio.€ höher) höher gewesen.
 
4.3.2 Zinsrisiko
 
Das Zinsrisiko für den Konzernbereich Automobile resultiert aus Änderungen der Marktzinssätze, vor allem bei mittel- und langfristig variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Zur Sicherung werden, im Rahmen von Fair-Value- beziehungsweise Cash-flow-Hedges und in Abhängigkeit der Marktlage Zinsswaps, kombinierte Zins-/Währungsswaps sowie sonstige Zinskontrakte abgeschlossen. Konzerninterne Finanzierungen werden in der Regel fristenkongruent zur Refinanzierung strukturiert.
 
Zinsrisiken im Sinne IFRS 7 werden für den Konzernbereich Automobile mittels Sensitivitätsanalyse ermittelt. Hierbei werden Effekte der Risikovariablen Marktzinssätze auf das Finanzergebnis sowie das Eigenkapital dargestellt.
 
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 bps höher gewesen wäre, wäre das Eigenkapital um 81 Mio. € (Vorjahr: 62 Mio.€) niedriger ausgefallen. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 bps niedriger gewesen wäre, wäre das Eigenkapital um 91 Mio.€ (Vorjahr: 66 Mio.€) höher ausgefallen.
 
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 bps höher (niedriger) gewesen wäre, wäre das Ergebnis um 105 Mio.€ (Vorjahr: 126 Mio.€) höher (niedriger) ausgefallen.
 
4.3.3 Rohstoffrisiko
 
Rohstoffrisiken für den Konzernbereich Automobile resultieren aus Preisschwankungen sowie der Verfügbarkeit von Nicht-Eisenmetallen sowie Edelmetallen. Zur Begrenzung dieser Risiken werden Termingeschäfte abgeschlossen. Im Bereich der Rohstoffrisiken erfolgt keine Absicherungsbilanzierung nach IAS 39.
 
Die Absicherung betrifft wesentliche Umfänge, wie zum Beispiel die Rohstoffe Aluminium und Kupfer sowie die Edelmetalle Platin, Rhodium und Palladium.
 
Rohstoffpreisrisiken im Sinne von IFRS 7 werden mittels Sensitivitätsanalyse dargestellt. Diese stellt den Effekt von Änderungen der Risikovariablen Rohstoffpreise auf das Ergebnis dar.
 
Wenn die Rohstoffpreise der gesicherten Metalle zum 31. Dezember 2007 um 10% höher (niedriger) gewesen wären, wäre das Ergebnis um 158 Mio.€ (Vorjahr: 201 Mio.€) höher (niedriger) ausgefallen.
 
4.3.4 Fondspreisrisiko
 
Die aus der Überschussliquidität aufgelegten Spezialfonds unterliegen insbesondere einem Aktien- und Anleihekursrisiko, welches sich aus der Schwankung von Börsenkursen, Börsenindices und Marktzinssätzen ergeben kann. Die sich aus einer Variation der Marktzinssätze ergebenden Veränderungen der Anleihekurse werden, wie die Bewertung von Währungs- und sonstigen Zinsrisiken aus den Spezialfonds in den Abschnitten 4.3.1 und 4.3.2 quantifiziert. Generell wirken wir den Risiken aus Spezialfonds dadurch entgegen, dass wir, wie in den Anlagerichtlinien festgelegt, bei der Anlage von Mitteln auf eine breite Streuung hinsichtlich der Produkte, Emittenten und der regionalen Märkte achten. Daneben setzen wir bei entsprechender Marktlage Kurssicherungsgeschäfte in Form von Futures-Kontrakten ein. Die entsprechenden Maßnahmen werden durch Konzern-Treasury zentral koordiniert und durch das Risikomanagement der Spezialfonds operativ umgesetzt.
 
IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung von Marktrisiken Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von Risikovariablen auf den Preis von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariablen kommen hierbei insbesondere Börsenkurse oder Indices sowie Zinsänderungen als Parameter von Anleihekursen in Frage.
 
Wenn zum 31. Dezember 2007 die Aktienkurse um 10% höher (niedriger) gewesen wären, wäre das Eigenkapital um 16 Mio.€ (Vorjahr: 178 Mio.€) höher (niedriger) ausgefallen.
 
5. METHODEN ZUR ÜBERWACHUNG DER EFFEKTIVITÄT DER SICHERUNGSBEZIEHUNGEN
 
Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird im Volkswagen Konzern prospektiv mit der Critical-Terms-Match-Methode sowie mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsanalyse durchgeführt. Die retrospektive Betrachtung der Sicherungswirksamkeit erfolgt mittels eines Effektivitätstests in Form der Dollar-Offset-Methode oder in Form einer Regressionsanalyse.
 
Bei der Dollar-Offset-Methode werden die in Geldeinheiten ausgedrückten Wertänderungen des Grundgeschäftes mit den in Geldeinheiten ausgedrückten Wertänderungen des Sicherungsgeschäftes verglichen.
 
Bei Anwendung der Regressionsanalyse wird die Wertentwicklung des Grundgeschäftes als unabhängige, die des Sicherungsgeschäftes als abhängige Größe dargestellt. Die Klassifizierung als wirksame Sicherungsbeziehung erfolgt bei einem Bestimmtheitsmaß von R²> 0,96 und einem Steigungsfaktor b zwischen –0,80 und –1,25.
 
NOMINALVOLUMEN DER DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTE
 
 
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