Sonstige Erläuterungen
Das Ziel des Kapitalmanagements ist es sicherzustellen, dass der Konzern wirksam seine Ziele und Strategien im Interesse der Anteilseigner, seiner Mitarbeiter und der übrigen Stakeholder erreichen kann. Insbesondere stehen das Erreichen der vom Kapitalmarkt geforderten Mindestverzinsung des investierten Vermögens im Konzernbereich Automobile und die Steigerung der Eigenkapitalrendite im Konzernbereich Finanzdienstleistungen im Fokus des Managements. Hierbei wird ein möglichst hoher Wertzuwachs des Konzerns und seiner Teilbereiche angestrebt, der allen Anspruchsgruppen des Unternehmens zu Gute kommt.
Das finanzielle Zielsystem des Volkswagen Konzerns ist konsequent auf die kontinuierliche und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet. Um den Ressourceneinsatz im Konzernbereich Automobile so effizient wie möglich zu gestalten und dessen Erfolg zu messen, nutzen wir seit Jahren mit dem Wertbeitrag eine an den Kapitalkosten orientierte Steuerungsgröße.
Das Konzept des Wertbeitrags ermöglicht nicht nur das Messen des Erfolgs im Konzernbereich Automobile insgesamt, sondern auch der einzelnen Geschäftseinheiten, Projekte und Produkte. Darüber hinaus können Geschäftseinheiten und produktbezogene Investitionsvorhaben mit Hilfe des Wertbeitrags operativ und strategisch gesteuert werden.
31 Haftungsverhältnisse
Die bisher bestehenden Eventualschulden im Zusammenhang mit der Veräußerung der gedas-Gruppe sind in Folge vertraglicher Änderungen mit dem Erwerber entfallen.
Im Zuge des 100-prozentigen Anteilserwerbs an der LeasePlan Corporation N.V., Amsterdam, und dem nachfolgenden Verkauf von 50% der Anteile an zwei Co-Investoren, vereinbarte die Volkswagen AG mit den Co-Investoren Verkaufsoptionen, die diese berechtigen, deren Anteile an die Volkswagen AG zu veräußern. Diese Verkaufsoptionen können ausgeübt werden (a) jederzeit beziehungsweise (b) unter bestimmten Umständen innerhalb einer festgelegten Periode. Der Preis der Anteile sollte der größere sein von (a) dem Fair Value der Aktien unter Anwendung einer Standardbewertungsmethode durch einen Experten beziehungsweise (b) der Anfangsinvestition der Co-Investoren. In den Sonstigen Verbindlichkeiten ist der Fair Value der Verkaufsoptionen enthalten.
Die nicht in die Konzernbilanz übernommenen Treuhandvermögen und -schulden der zu den süd-amerikanischen Tochtergesellschaften gehörenden Spar- und Treuhandgesellschaften betrugen 620 Mio.€ (Vorjahr: 591 Mio.€).
32 Rechtsstreitigkeiten
Die Volkswagen AG oder eine ihrer Konzerngesellschaften sind nicht an Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten oder innerhalb der letzten zwei Jahre gehabt haben. Entsprechende Verfahren sind auch nicht absehbar. Für eventuelle finanzielle Belastungen aus anderen Gerichts- oder Schiedsverfahren sind bei der jeweiligen Konzerngesellschaft in angemessener Weise Rückstellungen gebildet worden beziehungsweise besteht in angemessenem Umfang Versicherungsdeckung.
33 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Unter den übrigen finanziellen Verpflichtungen werden ab dem Geschäftsjahr 2007 Bestellumfänge mit dem Erwerber der gedas-Gruppe ausgewiesen, die vertraglich für die nächsten Jahre vereinbart sind.
34 Als Aufwand erfasste Abschlussprüferhonorare
Die Volkswagen AG ist nach deutschem Handelsrecht verpflichtet, die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Abschlussprüferhonorare des Konzernabschlussprüfers in Deutschland anzugeben.

35 Gesamtperiodenaufwand
36 Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Mitarbeiter
37 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Bis zum 18. Februar 2008 ergaben sich keine nennenswerten Ereignisse.
38 Angaben über die Beziehungen zu nahe stehenden Personen und Unternehmen nach IAS 24
Als nahe stehende Personen oder Unternehmen im Sinne des IAS 24 gelten natürliche Personen und Unternehmen, die von der Volkswagen AG beeinflusst werden können, die einen Einfluss auf die Volkswagen AG ausüben können oder die unter dem Einfluss einer anderen nahe stehenden Partei der Volkswagen AG stehen.
Am 28. März 2007 hielt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 30,93 % der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Zwei Vertreter der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wurden in den Aufsichtsrat gewählt. Alle Geschäfte mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG selbst und mit anderen mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG verbundenen Unternehmen werden zu Bedingungen ausgeführt, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.
Das Land Niedersachsen verfügte am 20. Januar 2007 über 20,26% der Stimmrechte an der Volkswagen AG und entsendet ebenfalls zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat. Rechtsgeschäfte mit privatrechtlichen Unternehmen des Landes Niedersachsen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
Alle Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und sonstigen nahe stehenden Unternehmen werden zu Bedingungen ausgeführt, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.
Mitglieder des Vorstands beziehungsweise des Aufsichtsrats der Volkswagen AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten beziehungsweise Vorständen von anderen Unternehmen, mit denen die Volkswagen AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen werden zu Bedingungen ausgeführt, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.
Die folgenden Tabellen zeigen das Lieferungs- und Leistungsvolumen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Volkswagen Konzerns und nahe stehenden Gesellschaften (nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assooziierte Unternehmen, der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG sowie weitere nahe stehende Gesellschaften).
NAHE STEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Vorstand und Aufsichtsrat des Volkswagen Konzerns sind nahe stehende Personen im Sinne des IAS 24. Für diesen Personenkreis sind folgende Leistungen und Vergütungen erfasst worden:
Zum Geschäftsjahresende bestanden ausstehende Salden für die Tantieme der Vorstandsmitglieder in Höhe von 10.850.000€. Die Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses betreffen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen für aktive Vorstandsmitglieder. Die genannten Aufwendungen entsprechen nicht der Definition von Vergütungen für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder nach dem Corporate Governance Kodex.
39 Mitteilungen und Veröffentlichungen von Veränderungen des Stimmrechtsanteils an der Volkswagen AG nach Wertpapierhandelsgesetz
PORSCHE
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft (heute: Porsche Automobil Holding SE), Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft an der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Deutschland, am 28. März 2007 die Schwelle von 30% überschritten hat und zu diesem Tag 30,93% der Stimmrechte (88.874.462 Stimmrechte) beträgt.
Folgende Personen haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Volkswagen AG am 28. März 2007 jeweils die Schwelle von 30% überschritten und zu diesem Tag jeweils 30,93% (88.874.462 Stimmrechte) betragen hat.
Davon sind ihnen jeweils 30,93% (88.874.462 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Namen der kontrollierten Unternehmen, über die die Stimmrechte tatsächlich gehalten werden und deren zugerechneter Stimmrechtsanteil 3% oder mehr beträgt, sind in Klammern angegeben:
| > | die Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; die Hans-Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; die Wolfgang Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | die Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland), |
| > | Herr Mag. Josef Ahorner, Österreich; Frau Mag. Louise Kiesling, Österreich; Herr Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Österreich; Herr Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Österreich; Herr Mark Philipp Porsche, Österreich; Herr Kai-Alexander Porsche, Österreich; Herr Dr. F. Oliver Porsche, Österreich; Herr Gerhard Anton Porsche, Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich), |
| > | Herr Hans-Peter Porsche, Österreich; Herr Peter Daniell Porsche, Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich), |
| > | Herr Dr. Wolfgang Porsche, Deutschland (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Wolfgang Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich), |
| > | die Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich), |
| > | die Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich), |
| > | die Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich), |
| > | die Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart/Deutschland; Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich), |
| > | die Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland), |
| > | die Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Hans Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland) und |
| > | Herr Dr. Ferdinand Piëch, Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg/Österreich). |
Folgende Personen haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Volkswagen AG am 28. März 2007 ebenfalls jeweils die Schwelle von 30% überschritten und zu diesem Tag jeweils 30,93% (88.874.535 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind ihnen jeweils 30,93% (88.874.535 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Namen der kontrollierten Unternehmen, über die die Stimmrechte tatsächlich gehalten werden und deren zugerechneter Stimmrechtsanteil 3% oder mehr beträgt, sind in Klammern angegeben:
| > | die Porsche GmbH, Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland) und |
| > | die Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg/Österreich (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland; Porsche GmbH, Salzburg/Österreich). |
Herr Dr. Hans Michel Piëch, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Volkswagen AG am 28. März 2007 ebenfalls die Schwelle von 30% überschritten und zu diesem Tag 30,94% (88.886.932 Stimmen) betragen hat. Davon sind ihm 30,9% der Stimmrechte (88.874.462 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die ihm zuzurechnenden Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Volkswagen AG jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten:
| > | Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart/Deutschland; Hans Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg/Österreich. |
LAND NIEDERSACHSEN
Die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, Deutschland, hat uns gemäß § 41 Abs. 4a WpHG mitgeteilt, dass sie am 20.01.2007 einen Stimmrechtsanteil von 20,19% (entspricht 57.953.870 der Stimmrechtsanteile) an der Volkswagen AG, Wolfsburg, Deutschland, gehalten hat.
Das Land Niedersachsen, Hannover, Deutschland, hat uns gemäß § 41 Abs. 4a WpHG mitgeteilt, dass es am 20.01.2007 einen Stimmrechtsanteil von 20,26% (entspricht 58.155.310) der Stimmrechtsanteile an der Volkswagen AG, Wolfsburg, Deutschland, gehalten hat. Davon sind dem Land Niedersachsen 20,19% (entspricht 57.953.870) der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, Deutschland, zuzurechnen.
Darüber hinaus hat das Land Niedersachsen unter dem 28.01.2008 mitgeteilt, dass das Land Niedersachsen zum 31.12.2007 insgesamt 58.522.310 Stammaktien hält. Hiervon würden 440 Stück VW-Stammaktien direkt und 58.521.870 Stammaktien indirekt über die landeseigene Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH (HanBG) gehalten.
40 Deutscher Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben am 20. Dezember 2007 die Erklärung nach §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären der Volkswagen AG auf der Homepage www.volkswagenag.com/ir dauerhaft zugänglich gemacht.
Vorstand und Aufsichtsrat der AUDI AG haben am 5. Dezember 2007 ebenfalls ihre Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Homepage www.audi.de/cgk-erklaerung dauerhaft zugänglich gemacht.
41 Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die fixen Bezüge des Vorstands umfassen in unterschiedlichem Umfang auch eine Vergütung für die Übernahme von Mandaten bei Konzerngesellschaften sowie Sachzuwendungen, die insbesondere in der Überlassung von Dienstwagen und der Gewährung von Versicherungsschutz bestehen. Die jedem Vorstandsmitglied gezahlte variable Jahressondervergütung enthält jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens gebundene Komponenten. Sie orientiert sich im Wesentlichen an den erzielten Ergebnissen und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.
Am 31. Dezember 2007 betrugen die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands 30.334.447€ (Vorjahr: 21.907.510€). Die Dynamisierung der laufenden Renten erfolgt analog der Dynamisierung des höchsten Tarifgehaltes, sofern die Anwendung des § 16 BetrAVG nicht zu einer stärkeren Anhebung führt. Bei Krankheit besteht ein Anspruch auf eine 6-monatige Fortführung der normalen Bezüge und bei Dienstunfähigkeit auf das Ruhegehalt. Die Hinterbliebenen erhalten 66 2/3% Witwenrente beziehungsweise 20% Waisengeld bezogen auf das Ruhegehalt des ehemaligen Vorstandsmitglieds.
Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen haben 8.688.685€ (Vorjahr: 10.189.421€) erhalten. Für diesen Personenkreis bestanden Rückstellungen für Pensionen von 107.971.788€ (Vorjahr: 118.976.976€).
An Mitglieder des Aufsichtsrats sind Darlehen in Höhe von insgesamt 21.218€ (Tilgung 2007: 17.778€) gewährt worden. Die Darlehen sind grundsätzlich mit 4,0% zu verzinsen; die vereinbarte Laufzeit beträgt bis zu 12,5 Jahre.
Die individuellen Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Vergütungsbericht innerhalb des Lageberichts erläutert.







