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Entlastung für den Fahrer

Stop-and-go-Verkehr auf der Autobahn. Mittendrin ein Passat Variant, der sich äußerlich von seinen „Brüdern“ nicht unterscheidet, und doch ist er etwas ganz Besonderes. In der Volkswagen-Forschung läuft dieses Auto unter der Bezeichnung iCar – Intelligent Car – und wurde entwickelt, um Fahrsituationen zu finden, in denen automatische Abläufe den Fahrer sinnvoll unterstützen können. Dass autonomes Fahren möglich ist, davon zeugen schon die teils preisgekrönten Fahrten mit den Forschungsfahrzeugen Stanley, Junior und
GTI 53+1. Anders als beim autonomen Fahren sitzt jedoch beim teilautomatischen Fahren eine Person hinter dem Lenkrad, die in der Regel „nur“ überwachende Funktion hat, notfalls aber auch eingreifen kann und dazu vom System auch rechtzeitig aufgefordert wird.

Auf der Grundlage der Testergebnisse mit dem iCar werden Fahrerassistenz-Systeme entwickelt, die den Fahrer zukünftiger Serienfahrzeuge von ermüdenden Tätigkeiten entlasten – etwa im Stau oder bei monotonen Langstreckenfahrten. Solche automatischen Fahrfunktionen bringen nicht allein Zugewinne bei Komfort und Sicherheit, sie helfen auch, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Angeboten werden sollen derartige Systeme zunächst ausschließlich für Fahrten auf der Autobahn, da nur dort zuverlässig eine ausreichend strukturierte und definierte Fahrumgebung, beispielsweise durch Fahrbahnmarkierungen, vorgegeben ist.

Unsichtbare Hightech-Entwicklungen ...

Bei der technischen Ausstattung des Hightech-Passat haben die Entwickler der Volkswagen-Forschung auch auf bewährte Komponenten aus bekannten Forschungsfahrzeugen zurückgegriffen. Mit einem wesentlichen Unterschied: Anders als bei Stanley oder Junior sind die Radar-, Laser- und Kamerasensoren, die nahezu eine 360-Grad-Rumdumsicht ermöglichen, von außen so gut wie unsichtbar. Lediglich der Blick auf das Rechenzentrum im Kofferraum macht deutlich, dass es sich bei diesem Passat um ein Forschungsfahrzeug handelt.

... und Technik aus der Serie

Bei einigen Hightech-Komponenten des iCar konnten die Volkswagen-Ingenieure auf Einzelanfertigungen verzichten. Denn die elektromechanische Servolenkung, das elektronische Gaspedal und das hochmoderne Doppelkupplungsgetriebe DSG gehören beim Passat zur Serien- beziehungsweise Sonderausstattung und bilden eine ideale technische Ausgangsbasis für die Aufrüstung mit automatischen Fahrfunktionen.


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Hinweis

Dieses Thema ist Bestandteil der Volkswagen Konzern- forschung, um die Machbarkeit zu studieren und nicht Serienumfang, bzw. ist derzeit kein Einsatz in Serie geplant.