„A chance to play“ – <br>Sport und Spiel für starke Kinderheadline

Der Konzernbetriebsrat hatte alle Mitarbeiter damals zum Verzicht auf einen Stundenlohn aufgerufen. Der Batzen Spendengeld sollte Straßenkindern zu gute kommen – in Form von Obdach, Nahrung und Ausbildung. Seither läuft die Aktion „Eine Stunde für die Zukunft – Volkswagen-Belegschaft hilft Kindern in Not“ mit großem Erfolg. Mehr als acht Millionen Euro sind bisher zusammengekommen. Unterstützt werden Projekte an den Standorten der Volkswagen AG in Brasilien, Argentinien, Mexiko, Südafrika und Deutschland.

Die Hilfe zur Selbsthilfe soll dazu beitragen, die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Partner ist das Kinderhilfswerk terre des hommes. Gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat werden Projekte ausgewählt und die Arbeit vor Ort professionell begleitet. Zum zehnjährigen Jubiläum von „Eine Stunde für die Zukunft“ wurde jetzt unter dem Motto „A chance to play“ ein dreijähriges Sonderprogramm am Standort Südafrika, dem Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, ins Leben gerufen. Denn: Von einer unbeschwerten Kindheit können viele Jungen und Mädchen dort nur träumen.

Ihr Lebensumfeld ist oft bedrückend: Arbeitslosigkeit der Eltern, AIDS, Tod von Angehörigen, schlechte Bildungschancen und damit fehlende Perspektiven für die berufliche Zukunft. Mädchen werden dazu häufig Opfer sexueller Gewalt. Möglichkeiten zu Spiel und Sport, verbunden mit Lern- und Ausbildungsangeboten, sind deshalb für die Entwicklung von Jungen und Mädchen besonders wichtig. Unter dem Dach von „A chance to play“ werden Projekte gefördert, die alle das Ziel haben, Kinder stark und lebenstüchtig zu machen. Die ersten knapp 60.000 Euro kamen im Mai 2008 bei einem prominent besetzen Benefizspiel in der Wolfsburger Volkswagen Arena zusammen.