Erinnerungsstätteheadline

Hinzufügen zur Sammelmappe

Die 1999 eröffnete Dauerausstellung "Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks" ist auf dem Werksgelände in Wolfsburg in einem ehemaligen Luftschutzbunker untergebracht. Die hier gezeigten Dokumente, Fotos, Zeugenaussagen und Leihgaben persönlich Betroffener vermitteln einen differenzierten Eindruck vom Ausmaß der Zwangsarbeit und der Einbindung des Unternehmens in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft. Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume. Im Raum 1 wird das sozialutopische Projekt der Massenmotorisierung mit den Anfängen der Zwangsarbeit im damaligen Volkswagenwerk kontrastiert. Die Ausweitung der Rüstungsproduktion und die Systematisierung der Zwangsarbeit wird in Raum 2 dokumentiert. Das Thema KZ-Häftlinge greift die Ausstellung in Raum 3 auf. Der Raum 4 setzt die Dezentralisierung und Untertageverlagerung der Rüstungsproduktion in den Jahren 1944/45 ins Bild, wobei die Befreiung der Zwangsarbeiter eigens angesprochen wird. Die Erinnerung ist Thema in Raum 5: In Lichtkästen werden exemplarische Aussagen von Betroffenen präsentiert. Raum 6 informiert über die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Unternehmens im Nationalsozialismus. Ein Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger Terminabsprache möglich. 

Kontakt:                            Volkswagen Aktiengesellschaft
                                         Historische Kommunikation
                                         Brieffach 1974
                                         38436 Wolfsburg            
                                         E-Mail:  history@volkswagen.de     

Der Katalog der Ausstellung kann über den Buchhandel bezogen werden und liegt als Download vor.

> Zum Download


Quickfinder
Quickfinder