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Beijing/Changchun, 29.11.2012

Volkswagen und FAW verstärken enge Kooperation

Der Volkswagen Konzern und die FAW-Group streben an, den bis 2016 laufenden Joint-Venture-Vertrag vorzeitig zu verlängern. Dies haben Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, und Xu Jianyi, Präsident der FAW Group Corporation, bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung von FAW-Volkswagen in Foshan (China) vereinbart.

Unter anderem ist geplant, das Produktportfolio zu erweitern und gemeinsam neue Tätigkeitsfelder zu erschließen. Das ist ein Zeichen für die gute Partnerschaft und bekräftige die am 23. April dieses Jahres in Wolfsburg unterzeichnete Erklärung zum gemeinsamen Ausbau der Zusammenarbeit, erklärten beide Seiten.

In den Gesprächen wurde auch die Patentsituation bei Motoren und Getrieben angesprochen. Dabei betonte Xu Jianyi, dass sich über die langjährige Partnerschaft zwischen der FAW Group und dem Volkswagen Konzern großer Respekt und vor allem gegenseitiges Vertrauen entwickelt habe. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit habe kein Partner die Rechte des anderen verletzt. Diese guten Erfahrungen seien ein solides Fundament für die künftige Zusammenarbeit zwischen der FAW Group und dem Volkswagen-Konzern.

Bereits Ende der achtziger Jahre hatte Volkswagen mit dem Autokonzern FAW im nordchinesischen Changchun eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. 1991 startete das Gemeinschaftsunternehmen FAW-Volkswagen die erste Produktion mit dem Pkw-Modell Jetta. Seitdem hat das Joint Venture bereits mehr als sechs Millionen Fahrzeuge in China produziert und ausgeliefert. Momentan hat FAW-Volkswagen rund 20 000 Beschäftigte und gehört zu den modernsten Autoproduzenten in China.