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Nachrichten

12.700 Tonnen Kies und 5.200 Bäume für das Aller-Projekt

  • Wie Volkswagen dazu beiträgt, den Fischbestand in der Aller zu erhöhen

Nach sechs Jahren Laufzeit ist das Aller-Projekt der Aktion Fischotterschutz („Verbindung von Lebensräumen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt im Einzugsgebiet der Aller“) abgeschlossen. Mit insgesamt 213.000 € unterstützte Volkswagen das Kooperationsprojekt, das aus dem Hankensbütteler Otterzentrum heraus geleitet wurde.

50 maßgeschneiderte Naturschutzmaßnahmen
Ziel war es, zum Teil stark ausgebaute Fließgewässer besonders in den Regionen Wolfsburg, Gifhorn, Verden und Peine zu revitalisieren, Biotope zu vernetzen und örtliche Naturschützer bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Zahlreiche Mitarbeiter des Projektes waren an 23 verschiedenen Gewässern tätig und setzten insgesamt 50 maßgeschneiderte Naturschutzmaßnahmen um. Um nur einige zu nennen:
16 Feuchtbiotope für Amphibien wurden angelegt, 12.700 qm Uferrandstreifen gesichert, 5.800 Tonnen Kies sowie 121 Totholzelemente eingebaut, 5.200 heimische Bäume und Sträucher gepflanzt und zwölf Sohlschwellen wurden beseitigt, so dass die Fische den Fluss ohne Hindernisse durchschwimmen können.

Viele Unterstützer, wie Behörden, Angel- und Naturschutzvereine, aber auch Anlieger halfen, auf rund 22 Kilometern Fließgewässerstrecke die Lebensraumvielfalt und -qualität für die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhöhen.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Beispielsweise hat sich an der Kleinen Aller im Bereich der Brackstedter Mühle (Wolfsburg) die Anzahl der Fische innerhalb eines Jahres verfünffacht. Sogar zwei Arten, die dort bisher noch nicht lebten, waren zu beobachten.

Der Naturschutz ist kein Selbstläufer. Landschaften, die stark durch den Menschen überprägt sind, brauchen Unterstützung und Hilfe nachfolgender Generationen, um natürliche Lebensräume zu erhalten und wieder herzustellen.

Dr. Stephan Krinke, Leiter Umwelt der Volkswagen AG
Dr. Stephan Krinke, Leiter Umwelt der Volkswagen AG

Das Aller-Mobil trägt zum nachhaltigen Naturschutz bei
Einen herausragenden Anteil am Erfolg des Projektes hat auch das Aller-Mobil. Es ist das Bindeglied zwischen gelebtem Naturschutz und einer nachhaltigen Umweltbildung.

An rund 200 Tagen war das fahrbare Gewässerlabor im Projektgebiet unterwegs. Über 4.100 Teilnehmer, sowohl Schüler als auch Erwachsene, konnten ihren heimischen Bach untersuchen und die Wasserlebewesen bestimmen.

„Der Naturschutz ist kein Selbstläufer. Landschaften, die stark durch den Menschen überprägt sind, brauchen Unterstützung und Hilfe nachfolgender Generationen, um natürliche Lebensräume zu erhalten und wieder herzustellen,“ so Stephan Krinke, Leiter Umwelt der Volkswagen AG. „Wir freuen uns, dass wir Partner dieses erfolgreichen Projektes sein konnten und durch unsere finanzielle Unterstützung zur Realisierung beigetragen haben.“