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„Volkswagen ist China – China ist Volkswagen“

Manchmal finden Heimspiele mehr als 8.000 Kilometer von zuhause entfernt statt

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des chinesischen Marktes für die Volkswagen Gruppe.

„China ist unsere zweite Heimat. Und in Zukunft wird Volkswagen sogar noch chinesischer werden”, sagte Vorstandsvorsitzender Matthias Müller im Rahmen der Group Media Night in Shanghai am Vorabend der offiziellen Messeeröffnung.
Schon 1983 rollte in China der erste Volkswagen Santana vom Band – und wurde zum Symbol einer langen Erfolgsgeschichte. „Wir haben mehr als 30 Jahre Erfahrung in diesem Markt, und wir werden auch die automobile Zukunft in China mitprägen“, unterstrich Müller.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt der Volkswagen Konzern auf neue Technologien, hocheffiziente Fahrzeuge und neue Services für die chinesischen Kunden. Zusammen mit seinen Partnern wird das Unternehmen allein in diesem Jahr 30 Mrd. Renminbi (4 Mrd. Euro) in China investieren. Mehr als 30 neue und Nachfolge-Modelle wollen die Marken des Konzerns 2017 auf den chinesischen Markt bringen. „Trotz aller Herausforderungen wird China eine starke Säule für unser Unternehmen bleiben“, sagte Müller. „Volkswagen ist China – China ist Volkswagen.“

China ist unsere zweite Heimat. Und in Zukunft wird Volkswagen sogar noch chinesischer werden.

Matthias Müller Vorstandsvorsitzender
Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns kündigte, an, dass der Konzern alleine im Jahr 2017 mehr als 30 neue Modelle zu den chinesischen Kunden bringen wird.

Sichtbar wird die Bedeutung des Landes beispielsweise im Ausbau der Forschung, Entwicklung, Produktion und Beschaffung vor Ort. Auch die chinesische Organisation mit den Joint-Venture-Partnern SAIC und FAW wird gestärkt. „Entscheidungen für China müssen in China getroffen werden“, so Müller.

Chinesischer werden: Für Volkswagen bedeutet das auch, den eigenen Wandel voranzutreiben. Mit dem Zukunftsprogramm „TOGETHER – Strategie 2025” soll sich der Konzern von einem der besten Autohersteller zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität entwickeln. „China spielt bei diesem Transformationsprozess eine entscheidende Rolle“, sagte Müller. So bereitet man sich vor, im Jahr 2020 rund 400.000 Plug-in Hybride und reine E-Fahrzeuge an chinesische Kunden ausliefern zu können. Im Jahr 2025 sollen es dann sogar rund 1,5 Millionen sogenannte New Energy Vehicles sein. Ob bei Elektromobilität, Digitalisierung oder neuen urbanen Mobilitätslösungen – stets sei China der globale Leitmarkt. Und diese Dynamik wolle Volkswagen nutzen.  

Vorbehaltlich der behördlichen Freigaben können wir schon 2018 das erste Fahrzeug für den preissensiblen Massenmarkt bauen.

Jochem Heizmann China-Vorstand
Prof. Dr. Jochem Heizmann, Mitglied des Konzernvorstands sowie Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group China, kündigte an, zukünftig eine nachhaltige Mobilitätswelt für seine Millionen an chinesischen Kunden zu schaffen.

China-Vorstand Jochem Heizmann unterstrich, dass der Konzern bei der Neuaufstellung unverändert auf Kooperation setzt. Um beispielsweise beim Ausbau der Elektromobilität an der Spitze zu stehen, plane Volkswagen ein neues Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Autohersteller JAC. „Die Zustimmung unseres Aufsichtsrats liegt vor. Vorbehaltlich der behördlichen Freigaben können wir schon 2018 das erste Fahrzeug für den preissensiblen Massenmarkt bauen“, kündigte Heizmann an.  

Neben der Elektromobilität will Volkswagen auch bei intelligenten, kundenorientierten Mobilitätslösungen führend sein.

Vereinbart oder geplant ist laut Heizmann dazu die Zusammenarbeit mit folgenden Partnern:

  • Gemeinsam mit Shouqi, einem führenden Anbieter von Mobilitätsservices, hat Volkswagen eine Kooperation für das boomende Car Sharing-Geschäft in China begonnen.
  • Zusammen mit DiDi strebt Volkswagen eine strategische Partnerschaft an, um führende Ride Hailing-Angebote zu entwickeln.
  • Mit den Joint Ventures FAW-Volkswagen und SAIC VOLKSWAGEN arbeitet das Unternehmen an Lösungen für den stark wachsenden Gebrauchtwagenmarkt.
  • Erst vor wenigen Tagen wurde ein neues Joint Venture mit dem chinesischen Technologieunternehmen MobVoi geschlossen – hier geht es um die Felder Künstliche Intelligenz und Spracherkennung.
  • Eine neue Partnerschaft mit der Tongji Universität in Shanghai beschäftigt sich mit intelligenter urbaner Mobilität. 
Prof. Dr. Jochem Heizmann, Mitglied des Konzernvorstands sowie Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group China, präsentierte am Vorabend der Shanghai Motorshow auch Sedric, das erste, konzerneigene Concept Car.

Einen plastischen Eindruck von der Mobilität der Zukunft gab Heizmann, als er Sedric auf die Bühne rief - das erste „Self-Driving Car“ des Volkswagen Konzerns. Das Besondere an Sedric: Er erledigt sämtliche Fahrfunktionen selbständig, ist smart und lässt sich kinderleicht bedienen. Lenkrad, Pedale und Cockpit braucht er nicht. Ein Knopfdruck auf den OneButton genügt – und das Elektroauto fährt vor. In Sedrics Innenraum finden die Fahrgäste eine komfortable Lounge, in der vier Passagiere die Fahrzeit zum Arbeiten, zum Telefonieren, zum Gespräch oder einfach zum Entspannen nutzen können. „Ein einfacher Knopfdruck garantiert in Zukunft individuelle Mobilität für jedermann. Jederzeit und an jedem Ort“, sagte Heizmann.  

Mehr als 500 chinesische und internationale Medienvertreter folgten der Einladung des Volkswagen Konzerns zur traditionellen Group Night am Vorabend der Shanghai Motorshow 2017.

Die „Auto Shanghai“ ist eine der wichtigsten Automessen der Welt und findet bis zum 28. April 2017 statt.