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Willkommen im Zentrum neuer Mobilität

Gläserne Manufaktur

In der Gläsernen Manufaktur in Dresden hat sich in den vergangenen Monaten viel getan: Seit April rollt dort der e-Golf vom Band. inside hat den Standort, an dem bis März 2016 der Phaeton gefertigt wurde, besucht.

  1. Er ist ein Mann der ersten Stunde:

    Stefan Ochocki hat in der Gläsernen Manufaktur bereits 2001 den Anlauf des Phaeton mit betreut. „Wir waren mit diesem Fahrzeug an der Spitze dessen, was auf dem Markt zu finden war“, sagt er frei heraus. Wehmut, dass der Phaeton nicht mehr gefertigt wird? Der 43-Jährige steht vor einer Glaswand, die den Besucher­bereich von der Montage trennt. Er schaut auf das Fließband, auf dem jetzt jeden Tag 35 e-Golf montiert werden, und lacht: „Jetzt sind wir wieder an der Spitze einer neuen Bewegung und bei der e-Mobilität ganz vorne dran.“ Den e-Golf sieht Ochocki als einen der ersten Schritte auf diesem Weg in die Zukunft.

  2. Als verantwortliche Elektrofachkraft ...

    ... kennt der Dresdner alle Fragen rund um den Umgang mit der Hochvolttechnologie. Sein Credo: Eventuellen Vorbehalten mit Fakten begegnen. „Tatsache ist: Im Umgang mit der Hochvoltbatterie kann im Montagealltag nichts passieren“, sagt er und umfasst dabei die orange um­mantelten Stromkabel. „Bis zur abgeschlossenen Montage ist ohnehin keine Spannung drauf“, erklärt er. „Alle Kontakte direkt an der Batterie und die Verbindungen sind außerdem vor direkter Berührung geschützt.“

  3. Ganz gleich, ...

    ... ob direkt in der Fertigung oder im Büro: Alle derzeit rund 250 Mit­arbeiter der Gläsernen Manufaktur durchlaufen bei Stefan Ochocki zumindest eine zweistündige Schulung zum Thema Hochvolttechnologie. In deren Verlauf klärt er etwa auf, wie eine Batterie behandelt und gelagert werden soll, diskutiert aber auch allgemeine Fragen zur e-Mobilität wie Reichweite und Fahrverhalten.

  4. Größte Herausforderung ...

    ... bei der Neuausrichtung der Manufaktur im vergangenen Jahr sei aber die „sportliche Zeitvorgabe“ für den Umbau der Manufaktur gewesen, berichtet der Dresdner. Die spezielle Fördertechnik wurde an den Konzernstandard angepasst, damit künftig gegebenenfalls auch andere Modelle montiert werden können. Auch die Abläufe entsprechen jetzt stärker den Vorgaben aus dem „Weißbuch Montage“, das den konzernweiten Standard vorgibt. Dazu gehören beispielsweise 18 zusätzliche Schraub­stellen für die Hochvoltbatterie, damit diese auf Lebenszeit sicher mit der Karosserie verbunden bleibt.

Mehr Power und Reichweite

Das Abholen zum Erlebnis machen

Zehn Kundenbetreuer kümmern sich in der Gläsernen Manufaktur um die Käufer von e-Fahrzeugen. Ganz gleich, ob e-up!, e-Golf, Golf GTE oder Passat GTE – alle Modelle mit elektrischem Antrieb können in Dresden abgeholt werden. Eine Besichtigung der Manufaktur ist inklusive.

Verbrauchswerte

e-Golf: Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO₂-Emission in g/km: 0, Effizienzklasse: A+

e-up mit 60 kW (82 PS) Elektromotor 1-Gang Automatik. Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 11,7; CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+