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„Eine neue Ära“: Volkswagen Konzern eröffnet Werk in Algerien

Der Volkswagen Konzern festigt mit der Eröffnung einer Fabrik im algerischen Relizane seine Position in Afrika. In dem Montagewerk können täglich bis zu 200 Fahrzeuge der Modelle Volkswagen Golf, Volkswagen Caddy, SEAT Ibiza und ŠKODA Octavia gefertigt werden. Der große Moment war gekommen: Gemeinsam durchschnitten Herbert Diess, Mitglied des Konzernvorstands sowie Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen, und Mourad Oulmi, CEO des algerischen Volkswagen Partners SOVAC, das rote Band. Mit dem Startschuss für das neue Montagewerk wich bei den vielen Beteiligten die Anspannung dem Stolz. In einer Rekordzeit von nur 200 Tagen hatte das Team der Marken Seat, Škoda und Volkswagen in der algerischen Steppenregion bei Relizane, 250 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Algier, ein modernes Montagewerk errichtet.

Feierliche Eröffnungszeremonie

Die feierliche Eröffnungszeremonie fand in Anwesenheit des algerischen Handelsministers, von Vertretern der deutschen, spanischen und tschechischen Botschaften und zahlreichen geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft Algeriens statt.

Das Unternehmen hat in Afrika und speziell in Algerien viel vor. „Unser Engagement hier in Relizane ist Teil unserer umfassenden Strategie 2025. Der afrikanische Kontinent bietet große Wachstumschancen für den Konzern“, sagte Diess in seiner Eröffnungsrede. „Und in Afrika sind wir noch nicht so stark wie in anderen Region der Welt. Das wollen wir ändern.“

„Volkswagen wird auch in Afrika eine neue, große Erfolgsstory schreiben.“

Herbert Diess

Mit dem neuen Werk in Algerien baut der Volkswagen Konzern gemeinsam mit dem algerischen Partner, dem Mehrmarken-Joint Venture SOVAC Production S.P.A, die Präsenz der Konzernmarken in Nordafrika aus. „Volkswagen wird auch in Afrika eine neue, große Erfolgsstory schreiben“, zeigte sich Diess überzeugt.

Hauptinvestor in Relizane ist die SOVAC S.P.A., die als Mehrheitseigner auch den Geschäftsführer der SOVAC Production S.P.A. stellt. Der Volkswagen Konzern hält einen Minderheitsanteil am Gemeinschaftsunternehmen. Nach der Vertragsunterzeichnung im November 2016 war das Werk schon im Mai 2017 als Mehrmarkenfabrik mit vier Montagelinien angelaufen. Die kurze Bauzeit war insbesondere der engen Zusammenarbeit zwischen den Marken des Volkswagen Konzerns und SOVAC zu verdanken, deren Muttergesellschaft seit zehn Jahren der offizielle Vertreter von Volkswagen in Algerien ist und dort auch die rund 90 Händler der Konzernmarken stellt.

Video: A new era": Volkswagen Group opens plant in Algeria
(Audio: Französisch | Untertitel: Englisch)

Mourad Oulmi, Vorstandsvorsitzender der SOVAC S.P.A., war sichtlich stolz auf das Erreichte: „Heute beginnt für unsere Partnerschaft eine neue Ära. SOVAC Production ist von nun an ein Teil des Konzerns – und zusammen werden wir ein Industrienetzwerk schaffen, in dem neben der Fahrzeugproduktion eine Lieferantenstruktur aufgebaut wird, die die Anforderungen der lokalen Fertigung erfüllt. Das Werk wird ein Juwel in der algerischen Wirtschaft werden.“

Einen ersten Eindruck davon bekamen die Gäste, als sich am Ende der Eröffnungszeremonie der Vorhang senkte und Blick und Weg in die Montagehallen freigab. Dort standen ein Volkswagen Golf, ein ŠKODA Octavia, ein SEAT Ibiza und ein Caddy von Volkswagen Nutzfahrzeuge gekennzeichnet mit dem Bekenntnis: „Ich bin ein Algerier“.

„Ich bin ein Algerier“