1. DEUTSCH
  2. News
  3. Stories
  4. 2017
  5. 09
  6. Steimker Gärten in Wolfsburg

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. Akzeptieren

Die Zukunft der Mobilität direkt vor der Haustür – in den Steimker Gärten

Mehr als hundert Experten verwirklichen in den Steimker Gärten eine große Idee. Sie geben den Anstoß zu neuen Mobilitätsformen und Technologien.

Mehr als 2.500 Menschen werden in den Steimker Gärten leben. In gut zwei Jahren sind die ersten Häuser bezugsfertig.

Auf den Straßen fahren Fahrzeuge, die Daten sammeln und miteinander kommunizieren. Jeder, der ein Elektroauto besitzt, hat eine Lademöglichkeit. Und wer kein eigenes Auto hat, der teilt sich eins. Oder setzt sich auf das E-Bike, weil laut Smartphone das Ziel so am schnellsten erreicht wird. Diese Zukunft ist weit entfernt? In den Steimker Gärten ist sie ganz nah.

Wer in diesen Tagen auf das Wohnquartier Steimker Gärten blickt, sieht ein Baugebiet wie viele andere. Der Großteil der Tiefbauarbeiten ist gemacht; und in wenigen Wochen wird damit begonnen, die ersten Steine für die Häuser zu legen. Nichts erweckt hier, auf der 22 Hektar großen Fläche im Südosten Wolfsburgs, den Eindruck, dass etwas Besonderes, ja Außergewöhnliches entsteht.

Noch nicht, sagt Phillip Schmitz.  

„An diesem Ort werden wir bald vieles sehen, was es anderswo erst in einigen Jahren geben wird.“

Phillip Schmitz

Phillip Schmitz arbeitet für Volkswagen Immobilien (VWI), ein Tochterunternehmen des Konzerns. Er und sein Team sind für die Planung und Umsetzung des Wohnquartiers verantwortlich. Und damit auch für die Verwirklichung einer großen Idee, für die mehr als hundert Experten aus dem Volkswagen Konzern und von weiteren Partnern ihr Wissen und ihre Erfahrungen zusammenführen.

Autonomes Fahren und Elektromobilität, Digitalisierung, Vernetzung und intelligente Leitsysteme: „All das werden wir hier in einem modernen und lebenswerten Quartier früher erleben als anderswo. Die Steimker Gärten sind sozusagen ein Reallabor, wo wir gemeinsam mit den Bewohnern Erfahrungen mit neuen Mobilitätsformen, Technologien und Diensten machen können.“

Was erwarten die Menschen von der Stadt?

Wie wollen sie in Zukunft leben? Wie sollen öffentliche Räume, Infrastruktur, Mobilitäts- und Serviceangebote gestaltet sein? Wertvolle Erkenntnisse liefert die Konzernforschung von Volkswagen. „Insbesondere die Kollegen aus der Abteilung Zukunftsforschung und Trendtransfer haben uns mit ihrer Perspektive sehr geholfen, künftige Anforderungen der Menschen an Mobilität besser zu verstehen und uns in den Steimker Gärten auf den Bedarf einzustellen“, sagt Phillip Schmitz.

Datennetze, Infrastruktur für die Elektromobilität, Mobilitätsdienste: In diesen drei Bereichen stoßen die Steimker Gärten, wo in gut zwei Jahren die ersten von rund 1.250 Wohneinheiten bezugsfertig sein werden, in neue Dimensionen vor.

  • Echtzeitinformationen
  • E-Fahrzeuge
  • Mobilitäts- und Logistikdienste
Ein schönes Zuhause: Neue Mobilitätsdienste bedeuten mehr Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens.

Für einen optimierten Verkehrsfluss benötigen autonome Fahrzeuge verlässliche Echtzeitinformationen über ein sicheres, stabiles Netz, um Daten mit hoher Geschwindigkeit an andere Verkehrsteilnehmer weiterzuleiten. Die nächste Generation von Mobilfunknetzen – 5G – soll das in den Steimker Gärten so früh wie möglich erlauben. Öffentliches WLAN und Glasfaserkabel in jedem Haus komplettieren die Dateninfrastruktur.

Lebenswertes Reallabor: Die Bewohner der Steimker Gärten werden neue Technologien und Dienste testen.

Wer ein E-Fahrzeug besitzt, nutzt seine eigene Wallbox in der Tiefgarage oder die schnelleren öffentlichen Ladesäulen, wenn die Zeit drängt. Elektrobusse befahren nach den ehrgeizigen Plänen der Stadt eine sogenannte Grüne Route – auf gesonderter Spur. Der Strom wird verbrauchernah erzeugt, etwa mit Photovoltaikanlagen. Batteriespeicher gleichen Schwankungen im VWI-eigenen Stromnetz aus, das mit dem VW Kraftwerk und der LSW, dem örtlichen Versorger, entwickelt wurde.

Autos, Pedelecs & Co: Die Verkehrsmittel sind miteinander vernetzt. Digitale Dienste zeigen an, mit welchem man am besten ans Ziel kommt.

Car- und Bikesharing, Mobility on Demand, intelligente Parksysteme, Shuttleservices und Ridesharing – verschiedene Mobilitäts- und Logistikdienste sind geplant. Autos und der öffentliche Nahverkehr, E-Bikes und Fahrräder: Alle Verkehrsmittel sind miteinander vernetzt. Digitale Dienste zeigen an, wie man am bequemsten und kostengünstigsten ans Ziel kommt. Und sorgen für eine einfache Buchung und transparente Abrechnung von Mobilitäts- und Parkangeboten. Anlaufpunkt ist der Mobilitäts-Hub, den die Volkswagen Financial Services betreiben will: Hier kann sich jeder über die Dienste informieren, sich mit den Möglichkeiten vertraut machen, sie nutzen.

Die Steimker Gärten im Modell. In Kürze wird damit begonnen, die ersten Häuser zu bauen.

Das Wohnquartier und seine mehr als 2.500 zukünftigen Bewohner geben den Anstoß zu neuen Mobilitätsformen. Und zu Diensten, die die Entwicklung beflügeln. Wolfsburg, der Sitz des Volkswagen Konzerns, ist dafür hervorragend geeignet, betont Phillip Schmitz. „Weil hier eine moderne Fahrzeugflotte unterwegs ist – in Zukunft hoch digitalisiert und aller Voraussicht nach mit einem hohen Anteil an Elektroautos. Wir werden viele Erfahrungen sammeln können, die wir auf unseren Wohnungsbestand übertragen und anderen zugänglich machen wollen.“ Die Steimker Gärten sind damit ein wichtiger Baustein in der Initiative #WolfsburgDigital, dem Schulterschluss der Stadt Wolfsburg mit Volkswagen.

Die Erprobung von Technologien und Diensten bildet einen wichtigen Rahmen – im Mittelpunkt stehen die Menschen. Wenn etwa vernetzte Fahrzeuge und das intelligente Verkehrsleitsystem helfen, im engen Raum auf Anhieb den freien Parkplatz zu finden, bedeutet das Komfort. Und mehr Zeit, um im schönen Zuhause den Kaffee in der Nachmittagssonne zu genießen. Phillip Schmitz: „Mag die Welt auch zunehmend komplexer werden: Davon sollen die Menschen wenig spüren.“