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Driven by German Design

Ein spannendes Bild

Design ist ein stetiger Begleiter im Alltag und damit eine der wohl greifbarsten Formen von Kunst. Zugleich spiegelt sich in ihm vieles - ästhetische Innovationen, technologischer Fortschritt, gestalterischer Mut und gesellschaftlicher Wandel. Deshalb zeichnet das Zusammenspiel von Form, Material, Ausdruck und Einsatz ein überaus spannendes kulturelles Bild.

Kunst und Kultur als Botschafter zwischen den Völkern

Mit „Driven by German Design“ präsentiert Deutschland seine Gestaltungskunst und ruft zum Dialog der Kulturen. Die Ausstellung findet im Rahmen eines Kulturjahres statt, welches das Qatar Museums Deutschland widmet. Die Volkswagen AG engagiert sich als Partner des Kulturjahres insbesondere für die multimediale Designschau, die von Oktober 2017 bis Januar 2018 in der Al Riway Gallery in Doha zu sehen ist. Unter dem Kurator Martin Roth entstand ein facettenreiches Ausstellungskonzept, das dem Besucher erstmals die Bandbreite des Designs und die Prozesse der Designentwicklung an einem Ort zugänglich macht. Tragischerweise verstarb Roth während der letzten Vorbereitungen zu der Ausstellung und hinterlässt mit ihr sein Vermächtnis. Es demonstriert seinen Willen, Kunst und Kultur zu Botschaftern zwischen den Völkern zu machen; ein Anspruch, der sich wie ein roter Faden durch seine international geachtete Karriere zog.

Außergewöhnlich detaillierter Blick auf das Thema Design

Für „Driven by German Design“ wurde die Volkswagen AG zum Netzwerkpartner, der den Austausch zwischen Designexperten, Wissenschaftlern und Künstlern förderte und so zur Umsetzung einer faszinierenden Ausstellung beitrug. Zahlreiche Studien und Designentwürfe werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und erlauben einen außergewöhnlich detaillierten Blick auf das Thema Design.

Angefangen von der Architektur über das Produktdesign bis hin zum Grafikdesign lässt die Schau ganz unterschiedliche Disziplinen der Formgestaltung lebendig werden und zieht immer wieder aufschlussreiche Parallelen zu künstlerischen Ausdrucksformen. Insgesamt erlebt das Publikum über 400 Exponate, die eigens für die Ausstellung vom Vitra Design Museum, vom Porsche Museum, der Neuen Sammlung in München, dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, dem Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt, dem Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau in Karlsruhe sowie von Designern selbst zur Verfügung gestellt wurden.

Nicht zuletzt liefert die Automobilentwicklung einige der bekanntesten Zeugnisse deutschen Designs. Weltweit haben die Entwicklungen deutscher Automobildesigner ihre Spuren hinterlassen und so widmet sich „Driven by German Design“ diesem Thema mit besonderer Ausführlichkeit. In einem von der Volkswagen AG mitentwickelten Design Lab können sich die Besucher an Gestaltungstechniken ausprobieren und so das eigene kreative Empfinden schärfen. Und auch die Schwierigkeit des Weges, der zur Fertigung führt, wird deutlich, wenn Designer in dem Ausstellungsbereich von Entwürfen berichten, die den Status des Prototyps nicht verlassen haben.  

Ein weiterer Diskurs mit Studierenden und Ausstellungsbesuchern entsteht in Vorträgen und Workshops, die durch die Unterstützung der Volkswagen AG mit Stefan Diez, Industriedesigner und Professor an der Kunsthochschule Kassel, Lutz Fügener, Professor an der Hochschule Pforzheim, Dr. Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museums, Brigitta Homburger, Dozentin an der Hochschule der Künste in Berlin und Peter Wouda, Leiter des Volkswagen Future Design Centers in Potsdam, während der Ausstellungsdauer in Doha stattfinden. Außerdem hat die Volkswagen AG die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für Lehrende und die Erstellung eines „German Design Glossary“ ermöglicht.

Fotos: Andreas Greiner-Napp / Gerhardt Kellermann