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Bye bye Parkplatzsuche – am Hamburg Airport parken die Autos jetzt von selbst

41 Stunden suchen die Deutschen im Durchschnitt pro Jahr nach einem Parkplatz, die Engländer suchen 44 Stunden und Bewohner New Yorks sogar 107 Stunden jährlich. Diese Zeit will der Volkswagen Konzern seinen Kunden zurückgeben und hat dafür eine klare Vision: In Zukunft geben wir unser Auto einfach am Eingang des Parkhauses ab, Parkplatzsuche und Einparken übernimmt das Auto dann von selbst – ohne Stress und vor allem: ohne Zeitverlust. Wie das gehen kann, zeigt ein Pilotprojekt in Hamburg.

Im Parkhaus des Hamburg Airports testen Experten derzeit das autonome Parken mit Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi und Porsche. Das Projekt ist Teil der Mobilitätspartnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg, die zum Ziel hat, Hamburg als Modellstadt für urbane Mobilität zu entwickeln. „Unsere Vision ist eine überall, jederzeit und für jedermann auf Knopfdruck verfügbare Mobilität – autonome Fahrzeuge spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin ist das autonome Parken wie wir es hier am Hamburg Airport testen – als integriertes Konzept mit Rundum-Services und der Abwicklung per App“, sagt Johann Jungwirth, Chief Digital Officer im Volkswagen Konzern.

„Unsere Vision ist eine überall, jederzeit und für jedermann auf Knopfdruck verfügbare Mobilität.“

Johann Jungwirth Chief Digital Officer, Volkswagen Konzern

So funktioniert der neue Service

Im Test kann der Autofahrer seinen Parkplatz am Hamburg Airport bequem von zuhause per App buchen und sein Auto einfach am Eingang es Parkhauses abstellen. Alles Weitere erfolgt dann ganz von alleine: Das Fahrzeug sucht sich einen freien Parkplatz, je nach Bedarf eine E-Ladesäule.

Das integrierte Full-Service-Angebot stellt den Kunden in den Mittelpunkt, elektronisches Auftanken inklusive

Und mehr noch: Der Kunde und seine Bedürfnisse rücken konsequent in den Fokus. Dazu ergänzen die Marken Volkswagen, Porsche und Audi das autonome Parken um verschiedene Services, wie zum Beispiel die Paketlieferung in den Kofferraum, und geben so einen Ausblick auf ein Full-Service-Angebot für das komfortable und stressfreie Parken der Zukunft. Auch die Abrechnung erfolgt durch Volkswagen Financial Services schnell und ohne Schlange stehen am Parkautomaten – natürlich ebenfalls per App.

Sicherheit hat höchste Priorität

Anwendbar wird das autonome Parken im ersten Schritt in ausgewählten Parkhäusern im Exklusiv-Verkehr, das heißt in separaten Parkhausbereichen, die nicht für Menschen zugänglich sind. Bis dahin wird das autonome Parken umfangreich getestet: tausende Parkvorgänge werden an unterschiedlichen Orten weltweit durchgeführt und analysiert. Parallel erfolgt die Absicherung durch Simulationen. Nächster Schritt ist der Betrieb im Mischverkehr, das heißt autonom parkende Fahrzeuge sollen sich in denselben Parkhausbereichen wie Autos mit Fahrer fortbewegen. Und die Vision ist klar: autonom parkende Fahrzeuge auch auf öffentlichen Parkplätzen, wie beispielsweise vor dem Supermarkt.

Die Fahrzeuge mit der autonomen Parkfunktion werden alle mit einer aktiven Umfelderkennung ausgestattet sein. Diese kann Objekte erkennen und entsprechend reagieren, sei es durch Ausweichen, Abbremsen oder komplettes Abstoppen. Dazu werden Fahrzeuge mit einem Sensoren-Set ausgestattet wie beispielsweise mit Ultraschall, Radar sowie Kamera. Die Verarbeitung der Daten erfolgt in einem zentralen Steuergerät des Autos.

Im Parkhaus fährt das Auto auf Basis von Kartendaten selbstständig zu dem ihm zugewiesenen freien Parkplatz. Einfache, im Parkhaus angebrachte Bildmarker bieten den Fahrzeugen dabei Orientierung.

Die Mobilität von morgen bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe

Autonomes Parken am Hamburg Airport

„Die Integration verschiedener Services kombiniert mit innovativer Technik ist richtungsweisend für die Zukunft der Mobilität“, sagt Johann Jungwirth. Genauso richtungsweisend ist auch die Zusammenarbeit im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen dem Volkswagen Konzern und der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie zeigt, wie neue Services die klassische Rolle des rein technik-orientierten Automobilherstellers verändern, neue Partnerschaften entstehen und noch stärker in den Mittelpunkt rückt.

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