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Hää oder Hey?

Vor einem Jahr ging der Volkwagen Konzern mit einer eigenen markenübergreifenden Online-Börse für Gebrauchtwagen an den Start. heycar heißt das Portal, momentan warten hier rund 310.000 Autos auf neue Besitzer.

Vor einem Jahr ging der Volkwagen Konzern mit einer markenübergreifenden Online-Börse für Gebrauchtwagen an den Start. heycar heißt das Portal, momentan warten hier rund 310.000 Autos auf neue Besitzer.

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Weitere Informationen finden Sie auf http://www.volkswagenag.com und auf Twitter: http://www.twitter.com/vwgroup_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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Further information can be found on http://www.volkswagenag.com and on Twitter: http://www.twitter.com/vwgroup

Note in accordance with Directive 1999/94/EC in its currently applicable version: Further information on official fuel consumption figures and the official specific CO2 emissions of new passenger cars can be found in the EU guide "Information on the fuel consumption, CO2 emissions and energy consumption of new cars", which is available free of charge at all sales dealerships, from DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern, Germany and at www.dat.de.

Hää oder Hey?

  • heycar will anders sein.
  • Allerdings: heycar muss auch anders sein.
  • heycar ist anders.

heycar will anders sein. Diese Botschaft vermittelt der Werbespot für das Gebrauchtwagenportal von Volkswagen, der gerade im Fernsehen und natürlich auf YouTube zu sehen ist. Eine Stimme fragt: „Hey – sucht ihr Gebrauchtwagen lieber so oder so?“ Ein Bild von einem Mann mit Lupe. „Oder – so?“ Ein junger Mann auf einem Sofa mit Laptop, der gerade erleichtert die heycar Seite ausprobiert – und begeistert schaut. Danach ein paar Autos verschiedener Marken. „Fast-wie-Neuwagen – und hey, die gibts alle mit Garantie“. Schnell und klar. Hey, hey, heycar eben.

Allerdings: heycar muss auch anders sein. Der Gebrauchtwagenmarkt mit einem Volumen von 80 Milliarden Euro pro Jahr ist hart umkämpft. Unter den Online-Börsen dominieren bisher zwei Anbieter, um die weder Händler noch Kunden herumkommen: mobile.de und autoscout24.de. Wer seine alten Autos loswerden will, muss sie auf einer der beiden, wenn möglich auf beiden Plattformen, annoncieren. Und wer als Kunde eine große Auswahl an Gebrauchtwagen haben will, der findet sie auf diesen Portalen. Etwa 90 Prozent aller über eine Online-Börse vermittelten Verkäufe laufen über die zwei Branchenriesen. Konkurrenten müssen sich einiges einfallen lassen, wenn sie Händler und Kunden für sich gewinnen wollen.  

heycar ist anders. Sagt Markus Kröger, CEO der Gebrauchtwagenbörse. Anders für die Kunden, anders für die Händler, anders für Automobilhersteller. Das sind gleich drei Dinge auf einmal, geht das überhaupt? Klar geht das, sagt Markus Kröger: „Wir verfolgen einen komplett anderen Ansatz als die meisten Mitwerber.“ Das beginne mit dem Businessmodell: heycar sei kein Anzeigen-, sondern ein Vermittlungsportal. „Wir verdienen kein Geld, wenn ein Händler seine Autos auf unsere Plattform stellt“, sagt Kröger. „Wir verdienen Geld, wenn der Händler einen Kaufvertrag mit einem Kunden abschließt, der über unsere Plattform zu ihm gefunden hat.“ Dafür erhält heycar eine Provision. „Wir haben deshalb wirklich ein Interesse daran, dass Autos verkauft werden.“ heycar versteht sich als Makler, der Händler und Kunden zueinander bringt – und anschließend freundlich nachfragt, ob es denn gefunkt hat zwischen den beiden, ob also ein Kauf zustande kam oder nicht.  

Echte Alternative

Rund 1.000 Händlergruppen mit etwa 3.000 Standorten haben sich der Börse inzwischen angeschlossen. „heycar bietet ihnen eine echte Alternative zu den Annoncenportalen“, sagt Markus Kröger. Denn für die Händler fallen erst Kosten an, wenn sie mit einem Auto Umsatz erzielt haben. Noch ist heycar eher Ergänzung als Alternative. Doch das Ziel sei es, für Händler so attraktiv zu werden, dass sie auf Anzeigen bei anderen Börsen zumindest teilweise verzichten können, sagt der CEO.

heycar bietet auf seinem Portal nur Fahrzeuge mit Garantie an. „Alle Autos sind durchgecheckt und haben sowohl TÜV als auch eine Garantie“, sagt Kröger. „Händler, die Autos auf unserer Plattform anbieten wollen, unterschreiben vorher eine entsprechende Verpflichtung.“ Bei heycar soll es nur Autos geben, die weniger als 150.000 Kilometer zurückgelegt haben und nicht älter als acht Jahre sind. Das soll Käufer vor bösen Überraschungen schützen. heycar will mit Zuverlässigkeit und Transparenz punkten, nicht mit der schieren Größe des Angebots. Auf maximal 700.000 werde die Zahl der Fahrzeuge auf dem Portal anwachsen, schätzt Kröger. 310.000 sind es bisher, rund ein Jahr nach Gründung von heycar. Potenzielle Käufer können nach ihrem Wunschfahrzeug in Kategorien suchen und erhalten dann nur Angebote für „Familienautos“ oder „Stadtflitzer“. „Wir versuchen genau herauszufinden, was ein potenzieller Käufer will, und ihm genau das zu präsentieren“, sagt Kröger. „Im Zentrum unseres Angebots steht der Kunde.“

Kunden wollen Vielfalt

Die Gebrauchtwagenbörse ist eine Tochter von Volkswagen Financial Services. Das versetzt heycar in die Lage, auch Finanzdienstleistungen vermitteln zu können. „Wir können mit unserem Finanzierungsrechner schon jetzt für Autos aus dem Volkswagen Konzern ganz konkrete Beispielfinanzierungen kalkulieren“, sagt Kröger. Kunden können über heycar eine Bonitätsprüfung beantragen und mit dem positiven Ergebnis beim Händler die Finanzierung direkt abschließen. Langfristig will heycar das auch online ermöglichen – kaufen und finanzieren aus einer Hand.

Ausdrücklich setzt heycar, obwohl zur Volkswagenfamilie gehörend, auf ein Multi-Markenangebot. „Käufer wollen vergleichen können“, sagt CEO Kröger. Selbst wer sich schon für eine Marke entschieden habe, wolle wissen, welche Alternativen es gibt, und sei es nur, um sich bestätigt zu sehen. Allerdings beginnen nur 40 Prozent der Kunden die Suche mit einer bestimmten Marke im Kopf. Die Mehrheit sei am Anfang völlig offen, sagt Kröger.

Multi-Marken und Multi-Gesellschafter: heycar hält die Tür für andere Autohersteller als Miteigentümer offen. „Wir stehen doch alle vor demselben Problem, dass unsere Händler Gebrauchtwagen schnell und gut verkaufen wollen“, sagt Kröger. Im September hat Daimler erklärt, dass es mit 20 Prozent bei heycar einsteigen will, „um den weiteren Ausbau der markenübergreifenden Plattform zu ermöglichen“, auf der vom Kauf bis hin zur Finanzierung und Versicherung alles aus einer Hand angeboten werden könne, wie es von Seiten Daimlers heißt.

Wir freuen uns über das Investment, zeigt es doch, dass wir mit unserer Idee ganz richtig liegen.

Markus Kröger heycar-CEO