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Kernmarkt USA: Volkswagen im Weißen Haus

Vertreter des Volkswagen Konzerns, Daimler und BMW treffen sich im Weißen Haus mit Repräsentanten der US-Regierung. Volkswagen ist durch CEO Herbert Diess vertreten.

Vertreter des Volkswagen Konzerns, Daimler und BMW treffen sich im Weißen Haus mit Repräsentanten der US-Regierung. Für Volkswagen ist durch CEO Herbert Diess vertreten.
Für den Volkswagen Konzern sind die USA ein wichtiger Markt – sowohl bei der Produktion als auch beim Verkauf von Fahrzeugen. Wie sich das in Zahlen ausdrückt, warum das so ist und was der Volkswagen Konzern dafür tut, damit es so bleibt:

Der Volkswagen Konzern in den USA – wie fing alles an?

Im Jahr 1955 wurde die Konzerntochter „Volkswagen Group of America“ (VWGoA) gegründet – zu ihr gehören die Marken Volkswagen, Audi, Bentley, Bugatti und Lamborghini. Bereits sechs Jahre vor der Gründung verkaufte der Konzern sein erstes Fahrzeug an einen US-Amerikaner: einen Volkswagen Beetle. Ebenfalls zum Konzern gehört die Porsche Tochtergesellschaft „Porsche Cars North America, Inc.“ (PCNA) – sie gibt es seit 1984. 

Welchen Stellenwert hat das Land als Exportmarkt für die deutsche Autoindustrie?

Gemessen am Warenwert exportiert Deutschland mehr Fahrzeuge, Fahrgestelle, Motoren etc. in die USA als in jedes andere Land. 2017 umfasste des Exportvolumen 29,4 Milliarden Euro. Das Marktvolumen betrug 17,1 Mio. Fahrzeuge. Die deutsche Autoindustrie produziert in den USA mehr Fahrzeuge lokal als sie aus Deutschland einführt. Nur 6 Prozent am gesamten Fahrzeug-Import stammen aus Deutschland. Im Jahr 2017 haben die Volkswagen Konzernmarken 625.107 Fahrzeuge in den USA verkauft. Von Januar bis Oktober 2018 lieferte der Volkswagen Konzern 528.900 Fahrzeuge aus, was einen Zuwachs von 3,9 % gegenüber Vorjahreszeitraum entspricht.

Der Volkswagen Konzern baut auf die USA, und er investiert – aber wie viel genau?

Von 2015 bis 2019 hat der Volkswagen Konzern 7 Milliarden US-Dollar an Investitionen in der Region Nordamerika geplant und kürzlich weitere 3,3 Milliarden Dollar bis 2020 zugesagt. Ein erheblicher Anteil davon geht in den Volkswagen Produktionsstandort Chattanooga im US Bundesstaat Tennessee. Erst im März diesen Jahres wurde bekanntgegeben, dass rund 340 Millionen Dollar in die Markteinführung eines weiteren Modells investiert werden – neben dem US Passat und dem Atlas werden dann drei Modelle in Chattanooga produziert. Zusätzlich ist der Volkswagen Konzern auf der Suche nach einem Produktionsstandort für  E-Fahrzeuge. Neben Chattanooga sind auch andere Standorte denkbar. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen.

Welche Bedeutung hat der Volkswagen Konzern für die US-amerikanische Volkswirtschaft?

Die Volkswagen Group of America beschäftigt mehr als 8.400 Menschen. Zählt man das Händlernetz mit seinen über 950 Standorten und die indirekten Jobs dazu, dann werden durch Volkswagen in den USA mehr als 126.000 Jobs gesichert. Im Jahr 2017 trugen die wirtschaftlichen Aktivitäten des Konzerns 28,1 Milliarden Dollar zum Bruttoinlandsprodukt der USA bei.

Mit welchen Produkten ist der Volkswagen Konzern in den USA vertreten?

Die Marke Volkswagen vertreibt in den USA die Modelle Atlas, Beetle, CC, Golf, GTI1 , Golf SportWagen, Jetta, US Passat und Tiguan. Porsche ist in den USA mit den Modellen 911, 718 Boxster, 718 Cayman, Cayenne, Macan und Panamera vertreten. Audi bietet auf dem US-Markt verschiedene Sportback-Modelle mit Vertretern der A-Reihe und der S-Reihe, diverse SUV-Modelle – unter anderem den Q7 und den Q82 – sowie verschiedene Coupés an. Daneben können US-amerikanische Kunden auch Modelle der Konzernmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini erwerben.

Verbrauchskennzeichnungen

  • 1Golf GTI – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,8 / außerorts 5,5 / kombiniert 6,4; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 148; Effizienzklassen: D.
  • 2Q8  – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,0 / außerorts 6,4 / kombiniert 6,6; CO₂-Emission kombiniert in g/kg 172; Effizienzklasse: B.