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„Unser Beetle ist ein kleines Biest“

Im Sommer rollt der letzte Beetle vom Band. Rund 20 Jahre nach der Premiere des New Beetle wird die Produktion eingestellt. Den Abschied feiert der Beetle mit der „Final Edition“.

Die Sonne küsst den Pazifik. Versinkt in ihm. Und färbt den Himmel über dem Strand von Malibu in einen atemberaubenden Mix aus Gelb, Dunkelblau, Orange, Rot. Ein Beetle Cabrio – der perfekte Sitzplatz, um dieses wunderbare Schauspiel zu genießen. Daneben sitzen junge Menschen auf ihren Pick-Ups, ein Kerl klettert aufs Dach eines T5. Aber kein Wagen scheint so gut zu diesem Spektakel zu passen wie der Beetle. Er strahlt.

Ein Hauch von Abschied in der Luft

Chefdesigner Klaus Bischoff hat mit seinem Team sowohl den New Beetle als auch den Beetle entworfen.
Das Fahrzeug wird in Deutschland und Europa nicht zum Verkauf angeboten

„Natürlich schwingt da Wehmut mit“, sagt Klaus Bischoff beim Blick auf die „Final Edition“1. Der Chefdesigner der Marke Volkswagen hat mit seinem Team sowohl den New Beetle als auch den Beetle entworfen. „Dass er nicht mehr hergestellt wird, ist eine große Sache für die Automobilwelt“, so Rennfahrer Tanner Foust. Er fährt mit dem GRC Beetle Rallyecross. „Welches Auto ist noch so klassenlos?! Daher finde ich es sehr schade, dass er nicht mehr gebaut wird“, so Beetle-Fan und Moderator Sidney Hoffmann. Er hat sich schnell noch ein Cabrio bestellt und baut Volkswagen gerade einen ganz besonderen Beetle als Abschiedsgeschenk.

Schick hat sich der Beetle für seine Abschiedstour anlässlich der LA Motor Show gemacht. Als Coupe und als Cabrio. Im exklusiven Beige oder Hellblau. Edel designt, spitze ausgestattet.

„Die Final Edition vereint die ganzen Ausstattungsmerkmale, die man immer schon haben wollte“, so Sidney Hoffmann. Seit 2009 moderiert der gebürtige Dortmunder die TV-Show „Die PS-Profis“: „Man möchte schöne Sitze haben, man möchte ein Fender-System haben, man möchte die ganze Komfortausstattung haben. Und das hat er jetzt.“

Im Sommer rollt der letzte Beetle vom Band. Rund 20 Jahre nach der Premiere des New Beetle wird die Produktion eingestellt. Den Abschied feiert der Beetle mit der „Final Edition“ – inspiriert von der „Última Edición“ des legendären Käfers aus dem Jahr 2003.

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Los Angeles Motorshow: Beetle Final Edition

Eine Ikone des Automobilbaus

„Mary“ heißt der Hochzeits-Beetle von 1969

Über den berühmten Pacific Coast Highway sind Fans und Experten mit der „Final Edition“ an den Strand gekommen. Wenige Dinge verdrehen den Menschen hier noch den Kopf – die Kurven des Beetle schaffen es. „Ich glaube, dass die Menschen den Beetle nach wie vor lieben. Er ist ein Sympathieträger und hat auch im amerikanischen Markt viel bewegt“, so Klaus Bischoff: „Er hat eine extrem originäre Form, die es sonst nicht gibt. Er ist freundlich und gibt nicht nur der Marke, sondern auch dem Fahrer viel Sympathie.“

Am nächsten Morgen kommen knapp 50 Verwandte zum Familientreffen. „Breakfast and Beetle“. Vor den Toren der Messehalle gibt es Frühstück aus Food-Trucks auf die Hand, um zu schlendern und die Käfer-Vorfahren zu bewundern, manche älter als 70 Jahre. Liebevoll gestaltete, verrückt getunte. Ein Hochzeits-Käfer ist gekommen, der Bumbleblee aus dem Film „Transformers“, Tanner Foust hat seinen Rennwagen geparkt.

Scott Keogh, CEO der Volkswagen Group of America, auf der Bühne bei der LA Motor Show

Auch Scott Keogh, der neue President and CEO der Volkswagen Group of America, hat seine Geschichte und seine persönlichen Erinnerungen an den Wagen. Seine Eltern hatten den Käfer in den 1960er Jahren in Deutschland gesehen und in Amerika gekauft. Als Kind saß Keogh – das Schicksal des jüngsten Bruders – in der dritten Sitzreihe des Familienwagens.

„Das sind zauberhafte Erinnerungen“, so der heute 49-jährige US-Amerikaner aus Old Brookville, New York: „Ich kenne noch genau den Motorensound. Wenn man sich zuhause gerade mit seinem Bruder stritt, wusste man bei dem Geräusch sofort: Mama kommt! Also stand man auf, machte seine Hausaufgaben und alles war gut. Wenn heute die Eltern im Elektroauto kommen, merken die armen Kinder gar nicht mehr, dass es Zeit ist, sich an den Schreibtisch zu setzen. Sie werden es schwerer haben!“

Sidney Hoffmann baut ein Abschiedsgeschenk

Sidney Hoffmann am Strand von Malibu.
Das Fahrzeug wird in Deutschland und Europa nicht zum Verkauf angeboten

In Zukunft könnte zwischen all den Oldtimern und Show-Cars auch der „Über-Beetle“ stehen. Sidney Hoffmann schraubt grade daran, unterstützt von der Marke Volkswagen und Volkswagen Motorsport. „Das wird eine Mischung aus RSI und GRC-Beetle“, erzählt der Tuning-Experte und man sieht ihm an, wieviel Spaß ihm dieses Projekt macht. „Ich baue auf der Rohkarosse mit den Bauteilen des GRC einen Rennwagen auf edel mit viel Karbon und Frästeilen. Der bekommt einen Sechs-Zylinder-Motor und Allrad mit ordentlich Dampf.“

Tanner Foust vor seinem GRC Beetle mit Startnummer 34

Tanner Foust weiß, wie es ist, mit einem Beetle als Rennwagen zum fighten. Er erzählt an diesem Morgen viele, viele Male, wie stolz er ist und wieviel Spaß es macht, mit einem Beetle Rennen zu fahren. „Der Beetle ist eines der kultigsten Autos der Geschichte”, so der Rennnfahrer: „Es hat auch ein erstaunliches Erbe in der Renngeschichte hinterlassen. Ich bin sehr stolz, Rennen mit ihm gefahren zu sein und liebe es, dieses Autos zu fahren. Er sieht ganz anders aus als die anderen Rallycross-Wagen auf der Rennstrecke. Er sieht unglaublich gemein aus. Auf der Straße ist der Beetle so nett und freundlich. Aber unser Beetle ist ein kleines Biest. Er ist unglaublich schnell und ich fühle mich geehrt, ihn zu fahren.“

Vom Produkt zur Ikone

Ein kulturelles Phänomen: der Beetle „Final Edition“ am Strand des Pazifik.
Das Fahrzeug wird in Deutschland und Europa nicht zum Verkauf angeboten

In den Messehallen wird Scott Keogh nach dem Gang durch die Historie die „Final Edition“ präsentieren. Sie kommt exklusiv auf den amerikanischen Markt, in Anlehnung an die „Última Edición“ des legendären Käfers. Die Amerikaner haben den Käfer geliebt, sie lieben den Beetle. 

„Manchmal kann man nicht erklären, warum etwas zu einer kulturellen Ikone geworden ist“, sagt Keogh: „In diesem Fall war es die Vermischung einer kulturellen Bewegung mit einer Menschenbewegung, von Städten und Vororten Amerikas in den 50er Jahren. Inmitten dieses Szenarios erschien plötzlich dieses lebensbejahende Produkt und es war sofort ein Riesenerfolg. Man kann das nicht erklären oder nachbilden.“

Verbrauchskennzeichnung

1 Das Fahrzeug wird in Deutschland und Europa nicht zum Verkauf angeboten