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Bundesweit die Besten

Der Bundespräsident und die Deutsche Industrie- und Handelskammer ehren Deutschlands beste Auszubildende: Drei Nachwuchskräfte des Volkswagen Konzerns sind dabei.

Drei Nachwuchstalente des Volkswagen Konzerns werden am 3. Dezember in Berlin für ihre herausragenden Leistungen von Dr. Eric Schweitzer, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet: Sie sind Deutschlands beste Auszubildende in ihren Berufen.

Jährlich legen mehr als 300.000 Auszubildende ihre Abschlussprüfung vor einer Industrie-und Handelskammer ab. Anhand der Gesamtnote werden die etwa 200 Bundesbesten ermittelt. Karolin Janson, Sebastian Sauer und Florian Weinert haben dieses Jahr ihre Ausbildung bei den Konzernmarken MAN und Volkswagen mit Bestnote abgeschlossen.

„Die Auszeichnungen für unsere Bundesbesten steht stellvertretend für die erstklassige duale Berufsausbildung im Volkswagen Konzern“, sagt Ralph Linde, Leiter der Volkswagen Group Academy in Berlin. „Bleiben Sie neugierig, kreativ und offen für neue Technologien. Digitalisierung und Vernetzung, Elektromobilität und autonomes Fahren prägen unsere Branche. Die Bereitschaft, lebenslang dazuzulernen, ist ein solides Fundament für Ihren beruflichen und den wirtschaftlichen Erfolg von Volkswagen.“

Was die Spitzen-Auszubildenden beim Volkswagen Konzern genau machen, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind und wie ihre berufliche Zukunft aussehen soll?

Wir stellen sie vor.  

Die IHK Bundessieger im Kurzportrait

Karoline Janson (23), Technische Modellbauerin
MAN Energy Solutions SE, Augsburg

Karoline Janson ist eine der besten Auszubildenden Deutschlands

Die 23-jährige ist Technische Modellbauerin bei MAN Energy Solutions. Sie stellt anhand von Konstruktionszeichnungen Gießereimodelle aus Holz, Kunststoff und Kunstharz her. Aus denen entstehen dann die Formen für die großen Motorblöcke- oder komponenten. Die Begeisterung für handwerkliches Arbeiten und Technik hatte sie schon lange, gefestigt wurde ihr Berufswunsch während eines Praktikums. "Nach einem Praktikum bei der IHK Augsburg war mir klar, dass ich eine praktische Ausbildung machen will, am liebsten mit Holz", erzählt Karoline. Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz in der Industrie stieß sie unweigerlich auf MAN Energy Solutions, einen der größten Arbeitgeber in Augsburg und Bayerisch-Schwaben. Obwohl sie als Fachabiturientin auf zwei Jahre hätte verkürzen können, entschied sie sich dafür, in dreieinhalb Jahren alle Ausbildungsstationen zu durchlaufen. Sie hat es nicht bereut: "Ich wollte so viel praktische Erfahrungen wie möglich sammeln, und deshalb war es mir wichtig, nach der zweijährigen Grundausbildung möglichst lange in der Fachabteilung zu sein."

Das nächste Etappenziel hat Karoline bereits ins Visier genommen: Im September hat sie an der Technischen Akademie Esslingen ein berufsbegleitendes Studium begonnen. Ihrem Ausbildungsbetrieb MAN Energy Solutions bleibt sie also noch mindestens viereinhalb Jahre erhalten und kann in dieser Zeit weitere berufliche Erfahrung sammeln: "Wenn mir die Arbeit als Ingenieurin auf Dauer doch nicht gefällt, weiß ich, dass ich einen Beruf habe, der mir richtig viel Spaß macht."

Florian Weinert (22), Fertigungsmechaniker
Volkswagen Osnabrück GmbH

Florian Weinert ist einer der besten Auszubildenden Deutschlands

Florian Weinert ist Fertigungsmechaniker bei Volkswagen Osnabrück GmbH. „Schon als Kind war mir klar, dass für mich nur ein technischer Beruf infrage kommt. Damals habe ich mit meinem Vater oft an Mopeds geschraubt. Die Begeisterung für motorisierte Fahrzeuge wurde mir also sprichwörtlich in die Wiege gelegt“, beschreibt Florian Weinert seine Motivation.

Nach dem Abitur informierte sich der heute 22-Jährige dann gezielt über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Volkswagen Osnabrück: „Ich wollte unbedingt zu Volkswagen als Top-Arbeitgeber in der Region, um etwas Praktisches zu lernen. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker entschieden. Aus Einzelteilen funktionsfähige Baugruppen entstehen zu lassen, finde ich auch heute noch spannend.“

Das nächste große Ziel hat Florian Weinert, der in seiner Freizeit gerne an seinem Auto bastelt und regelmäßig Sport treibt, bereits im Blick: „Aktuell arbeite ich in der Cockpit-Vormontage. Berufsbegleitend möchte ich bald Maschinenbau studieren, um später Konstruktionsingenieur bei Volkswagen Osnabrück zu werden.“ Genauso zielstrebig wie seine Ausbildung geht er auch dieses Projekt an: „Nach Feierabend bereite ich mich schon mit Fachliteratur auf das Studium vor. Und im nächsten Jahr möchte ich an Schnuppervorlesungen an der Uni teilnehmen.“

Sebastian Sauer (33), Zerspanungsmechaniker
MAN Academy, Salzgitter

Sebastian Sauer ist einer der besten Auszubildenden Deutschlands

Sebastian Sauer ist Zerspanungsmechaniker bei der MAN Academy in Salzgitter. „Mit vollem Einsatz von Anfang an dabei“, so blickt Sebastian Sauer auf seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker zurück. Ansporn wurde er durch die guten Ausbildungsleistungen seines kleinen Bruders, der ebenfalls bei MAN Zerspanungsmechaniker gelernt hat. Schon im Vorstellungsgespräch sagte Sebastian Sauer, dass er dieses Ergebnis auf jeden Fall überbieten will. Was der 33-jährigen Nachwuchskraft als Deutschlands bester Zerspanungsmechaniker gelungen ist.

Der zuvor gelernte Drucker hatte anfängliche Bedenken, noch einmal die Schulbank zu drücken. „Es fiel mir doch leichter als gedacht. Ich denke, dass das Alter und die Erfahrung einiges kompensieren. Dazu kam die Arbeit mit Maschinen, die CNC-Steuerung, die Kombination aus gedanklicher Leistung und händischer Arbeit – das liegt mir eben“, lacht Sauer. Vor allem die Abwechslung und technischen Herausforderungen gefallen ihm an seinem Beruf.

Seinem Betrieb fühlt sich der bodenständige junge Mann sehr verbunden. „Das tolle, familiäre Verhältnis unter uns Azubis und zu den Ausbildern hat die Ausbildungszeit für mich stark geprägt“, erinnert sich Sebastian Sauer gern zurück.Von der Stelle kommen möchte er trotzdem: Seit Oktober 2018 besucht er daher schichtbegleitend die Meisterschule. Dreimal die Woche vor oder nach der Arbeit geht es zum Unterricht. Läuft alles nach Plan, ist er in zwei Jahren Industriemeister.