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„Wir brauchen einen Masterplan für E-Mobilität“

„Wir brauchen einen Masterplan für E-Mobilität“

Thomas Ulbrich, Volkswagen Markenvorstand für E-Mobilität, wirbt in Berlin für einen Schulterschluss von Mobilitätsbranche und Politik. Dabei sprach er auf dem VDA-Kongress – und mit Bündnis 90 / Die Grünen.

Thomas Ulbrich ist ein Mann mit einer Mission. Das merkt man, wenn er - vor Energie sprühend - vor der versammelten Mobilitätsbranche, Vertretern der Presse und Politik beim Technischen Kongress des Deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA)  in Berlin spricht – und für den gemeinsamen Schulterschluss wirbt: „Wir meinen das ernst mit unserer E-Offensive. Aber wir schaffen das nicht alleine, sondern nur gemeinsam.“ Viele – aber nicht alle – Köpfe im Publikum nicken. Es ist einer von zahlreichen Tagen, an denen Ulbrich, Volkswagen Markenvorstand für E-Mobilität, für ein Hand in Hand bei der weltweiten Transformation zur Elektromobilität wirbt.  

VW Markenvorstand für E-Mobilität Thomas Ulbrich wirbt in Berlin für einen Schulterschluss von Automobilbranche und Politik. Dabei sprach er auch mit Vertretern von Bündnis 90 / Die Grünen. Denn zum einen hat der Volkswagen Konzern die E-Offensive längst begonnen – zum anderen müssen aber alle Hand in Hand arbeiten, um die Klimaziele zu erreichen.

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E-Mobilität aus der Nische holen

Mobilitätswende zu groß für einen Akteur

Thomas Ulbrich setzt ein Zeichen für die Elektromobilität auf dem Technischen Kongress des Deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA)

„Wir haben die Mobilitätswende schon begonnen“, sagt Ulbrich und fügt hinzu: „Wir müssen Elektromobilität massentauglich machen, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Das wollen wir auch über Skaleneffekte in der Produktion erreichen.“ Das heißt: Konzernweit bis 2023 insgesamt 30 Milliarden Euro in E-Mobilität investieren. Bis 2028 fast 70 neue vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen und insgesamt 22 Millionen E-Fahrzeuge verkaufen. Doch die Mobilitätswende ist zu groß, als dass sie ein einzelner Akteur alleine bewältigen könnte – selbst wenn es sich um einen so großen Konzern wie die Volkswagen AG handelt. Darum sucht Ulbrich Partner und Unterstützer in Politik und Industrie.

Auf Stärke der Automobilindustrie in Deutschland vertrauen

Thomas Ulbrich (links im Bild) im Gespräch mit Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und ebenfalls Redner beim VDA-Kongress, stimmt zu: „Die Automobilindustrie steht vor gewaltigen Veränderungen.“ Doch könne man auf die Stärke der Automobilindustrie in Deutschland vertrauen. Keine andere Branche investiere mehr in Forschung und Entwicklung. Wittke sagt: „Die Politik kann den regulatorischen Rahmen bieten, die Innovationen müssen aber aus der Industrie kommen.“ Entsprechende Förderprogramme seien aber auf dem Weg, sagt Wittke. Diese allerdings seien noch nicht an die neuen Klimaziele angepasst, sagt Ulbrich und betont: Um sie zu erreichen, muss mehr für das E-Auto getan werden.  

Noch bestehende Hindernisse jetzt schnell angehen

Thomas Ulbrich (rechts im Bild), Volkswagen Markenvorstand für E-Mobilität, im Gespräch mit VDA-Präsident Bernhard Mattes

Denn um wirklich klimafreundlich und nachhaltig zu sein, sagt auch VDA-Präsident Bernhard Mattes, müssen E-Autos grünen Strom tanken. Und was ebenfalls wichtig ist: Sie brauchen ein gut ausgebautes Ladenetz, um für die Kunden attraktiv zu sein. Mit IONITY und Elli engagiert sich die Volkswagen AG bereits für beides, ist aber letztlich auf die Zusammenarbeit mit der Industrie und natürlich der Politik angewiesen. So müssten Mieter und Eigentümer zum Beispiel ein Anrecht darauf bekommen, dass sie eine private Wallbox an ihrem Parkplatz installieren dürfen. Aktuell gibt es das nicht. Diese und andere Hindernisse müssten jetzt schnell angegangen werden. „Wir brauchen in Deutschland einen Masterplan für die E-Mobilität. Politik, Autohersteller und Energieunternehmen müssen jetzt an einem Strang ziehen – auch im Sinne des Automobilstandorts Deutschland“, fordert Ulbrich. Im VDA wird dieser Aufruf durchaus kontrovers diskutiert. Es gibt klare Befürworter, aber auch Gegner einer Fokussierung auf das E-Auto. Ungewöhnlich ist das nicht: Bei einem derart weitreichenden Systemwechsel sind Debatten geradezu normal.  

Konstruktive Gespräche mit Bündnis 90 / Die Grünen

Bevor Ulbrich auf die Bühne beim VDA-Kongress tritt und mit Zahlen und Fakten seine Botschaft untermauert, war er bereits bei Vertretern von Bündnis 90 / Die Grünen im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags. Auch dort erläuterte er die Elektro-Pläne von Volkswagen und stellte sich den Fragen der Abgeordneten. Noch ist die neue Generation von E-Fahrzeugen nicht zu kaufen. Aber Ulbrich stellt noch einmal klar: „Wer die Branche kennt, weiß: Das ist ein langzyklisches Geschäft. Das heißt, wir arbeiten jetzt schon mit Hochdruck an der Verwirklichung dieser Ziele. Und wenn ich sage, 2025 kommt das, dann kommt das auch.“ Dann muss er schnell weiter – mit weiteren Partnern aus Industrie und Politik sprechen.