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„Das Fahrzeug wird zu unserem Lebensraum“

Das Auto der Zukunft wird zu unserem intelligenten Assistenten: Es bereitet die Fahrt für uns vor, es unterstützt uns und versteht unsere Wünsche. Die Experten der Volkswagen Elektronikentwicklung arbeiten daran, dass dieses Ziel Wirklichkeit wird. Teil 4 unserer Serie zu Trends der User Experience.

Wenn Stephanie das Haus verlässt, dann wartet ihr persönlicher Begleiter schon im Wagen auf sie. Er hat das Fahrzeug auf eine angenehme Temperatur vorgeheizt. Gleich wird er ihr eine Massage anbieten, sie durch den Verkehr leiten oder auf Stephanies Fingerzeig ihre Lieblingsserie starten. Kurzum: Er wird Stephanie erwarten, sie unterstützen und ihre Bedürfnisse verstehen. In der Elektronikentwicklung von Volkswagen arbeiten die Experten daran, dass unsere Autos dank künstlicher Intelligenz zu genau solchen Begleitern werden. Heute ist Stephanie nur eine fiktive Testperson, die den Spezialisten bei der Arbeit hilft. In einigen Jahren jedoch soll es Kundinnen wie Stephanie in der Wirklichkeit geben. Dieses Dossier zeigt, wie die User Experience, also das Kundenerlebnis, in den Fahrzeugen von morgen aussehen könnte.  

Dein Auto erwartet Dich

Kord Lühr ist in der Elektronikentwicklung der Experte für die richtige Temperatur zur richtigen Zeit. „Wir bringen dem Auto bei, die Gewohnheiten seines Fahrers immer besser zu verstehen“, sagt er. Die Idee: Praktisch jeder Mensch folgt wiederkehrenden Routinen. „Solche Abläufe kann künstliche Intelligenz als Muster erkennen und entsprechend reagieren“, erklärt Lühr. Der Vorteil: Der persönliche Assistent kann das Auto schon vor Fahrtbeginn so vorbereiten, dass es der Mensch möglichst angenehm hat. Ist es draußen beispielsweise kalt, dann könnte das Fahrzeug der Zukunft Stephanie rechtzeitig an das Einschalten der Standheizung erinnern – selbst wenn sie es in der Hektik des Alltags vergisst.

Sitzt Stephanie im Fahrzeug, dann kann sie auf ihre E-Mails ebenso zugreifen wie auf ihre Social-Media-Accounts oder Funktionen von Volkswagen We. Auch ihr Sitz, die Außenspiegel und das Infotainment sind auf sie zugeschnitten. Möglich wird dies, weil das Auto Stephanie schon beim Einsteigen anhand biometrischer Merkmale erkannt hat. Auch die wahrscheinlichen Fahrstrecken hat die künstliche Intelligenz bereits im Voraus berechnet – unter anderem auf der Grundlage früherer Fahrten. „Wenn Stephanie möchte, dann wird ihr persönlicher Assistent ihr Verhalten nach und nach immer besser verstehen“, sagt Expertin Kathrin Wilkens. Der Vorteil: Die Nutzerin muss ihr Ziel nur noch bestätigen – sofort geht es los. Wichtig ist den Entwicklern, dass jeder Kunde jederzeit Herr seiner Daten bleibt. Was er oder sie nicht preisgeben möchte, das wertet der persönliche Assistent auch nicht aus.

Dein Auto unterstützt Dich

Hat Stephanie schlecht geschlafen, dann könnte ihr Begleiter dies künftig aufgrund der Gesundheitsdaten aus ihrer Smartwatch bemerken. „Wir arbeiten daran, dass sich künftige Fahrzeuge auf die Stimmung und die körperliche Verfassung des Menschen optimal einstellen“, sagt Entwicklerin Melisa Erdogan. Ist der Nutzer einverstanden, könnte der persönliche Assistent zum Beispiel ein Aktivierungsprogramm beginnen, bei dem neben der Lieblingsmusik eine Massagefunktion im Sitz gestartet wird. Zusätzlich sorgt helles, aber angenehmes Licht dafür, dass der Mensch spürbar aktiviert wird.

Was nach Wellness klingt, könnte beim automatisierten Fahren Wirklichkeit werden: Der Mensch kann zwar jederzeit eingreifen, er kann das Steuer aber auch dem Auto überlassen. Das eröffnet viele Möglichkeiten. Denkbar ist laut Melisa Erdogan beispielsweise, während der Fahrt Filme zu gucken. „Wir testen bereits, wie sich Streaming-Portale in unsere künftigen Autos integrieren lassen“, sagt die Entwicklerin.

Hat dagegen der Mensch das Steuer in der Hand, sollen ihn die Informationen des Navigationssystems bestmöglich durch den Verkehr leiten. „Unser Ziel ist es, unterschiedliche Signale des Autos optimal aufeinander abzustimmen. Sie sollen sich ergänzen wie die Mitglieder einer guten Band“, sagt Experte Jürgen Stietz.

Dein Auto versteht Dich

Astrid Kassner ist im Entwicklerteam für die Sprach- und Gestensteuerung zuständig. Ihr Ziel: Künftige Fahrzeuge sollen schon einen kleinen Fingerzeig als Wunsch verstehen.

Astrid Kassner gehört im Entwicklerteam zu den Expertinnen für Sprach- und Gestensteuerung. Ihr Ziel: Künftige Fahrzeuge sollen schon einen kleinen Fingerzeig als Wunsch verstehen – und ihn erfüllen. Besonders wichtig werde dies sein, wenn sich der Mensch nicht mehr ums Lenken kümmern muss, sagt Kassner. Denn: „Wir werden uns zurücklehnen und das Cockpit nicht mehr mit den Armen erreichen können. Deshalb entwickeln wir Sprachbefehle und Gesten als Ergänzung zur Touch-Bedienung über das Display.“

Kommende Fahrzeuge sollen allerdings nicht nur unsere Sprache und unsere Gesten verstehen, sondern uns auch die richtigen Tipps zur richtigen Zeit geben. Daran arbeitet Entwickler Stefan Henze. Gerät das Auto beispielsweise in dichten Verkehr, dann könnte es einem menschlichen Fahrer die Distanzregelung per Adaptive Cruise Control (ACC) empfehlen, die automatisch den Abstand zum Vordermann hält. „Das Besondere ist, dass das Auto ACC genau dann anbietet, wenn der Fahrer die Funktion tatsächlich gebrauchen kann“, sagt Stefan Henze. Auf Wunsch erklärt das Auto dem Menschen, was unter ACC zu verstehen ist. Ist der Kunde interessiert, kann er die Funktion per Sprachbefehl aktivieren.

Das Auto von morgen

„Das Fahrzeug der Zukunft wird deutlich intelligenter und personalisierter sein als heute“, sagt Henze. Mit der Automatisierung des Fahrens nehmen die Infotainment-Möglichkeiten zu. Zudem werden Technologien wie Augmented Reality dazu beitragen, die Fahrt zum Erlebnis zu machen. „Unter dem Strich“, sagt der Entwickler, „kommen immer mehr Funktionen ins Auto, die wir heute von zuhause kennen.“ Stefan Henze: „Das Fahrzeug wird immer stärker zu unserem Lebensraum.“

Das Auto der Zukunft wird zu unserem intelligenten Assistenten: Es bereitet die Fahrt für uns vor, es unterstützt uns und versteht unsere Wünsche. Die Experten der Volkswagen Elektronikentwicklung arbeiten daran, dass dieses Ziel Wirklichkeit wird. Teil 4 unserer Serie zu Trends der User Experience.


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User Experience – Das Auto von morgen

  • Arbeiten in der Elektronikentwicklung

    Die Elektronikentwicklung von Volkswagen bietet vor allem Chancen für Elektroingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Psychologen (Mensch-Maschine-Schnittstelle), Mathematiker und Softwareentwickler.

    Gefragte Hardskills:

    • IT-Know-how: Vernetzungstechnologie, Servertechnologie, objektorientierte Programmiersprachen wie C++, JAVA, Softwareentwicklung für Embedded Systems, idealerweise im Automotive-Umfeld
    • Kenntnisse in der werkzeuggestützten Modellierung von Softwarearchitekturen in UML sowie in der Anwendung von Design Pattern
    • Englischkenntnisse

    Gefragte Softskills:

    • Kommunikationsbereitschaft/Teamfähigkeit
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