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So engagiert sich Volkswagen in Europa

Der Volkswagen Konzern ist nicht nur Autobauer und Mobilitätsdienstleister, sondern auch Förderer eines gemeinschaftlichen Europas – ob in Gesellschaft, Kultur oder Sport.

Schon zur ersten Europawahl 1979 informierte Volkswagen in der Mitarbeiterzeitung „autogramm“ über die Bedeutung der Stimmabgabe und rief zur Teilnahme auf.

Europa ist die Heimat von Volkswagen. Die zwölf Konzernmarken stammen aus sieben europäischen Ländern, insgesamt zählen nicht weniger als 69 Produktionsstätten auf dem alten Kontinent zum Konzern. Was viele nicht wissen: Volkswagen ist nicht nur der größte Autohersteller Europas und auf dem Weg zum führenden Mobilitätsdienstleister, sondern setzt sich mit seinem Engagement für Sport, Kultur und Zivilgesellschaft auch maßgeblich für einen interkulturellen Austausch der Europäer ein.

Das Engagement für Europa hat Tradition. Schon vor der ersten Europawahl 1979 veröffentlichte Volkswagen in der Mitarbeiterzeitung „autogramm“ einen umfassenden Artikel zu allen Wahlfragen sowie eine Anzeige mit Wahlaufruf. Diesem pro-europäischen Kurs bleibt Volkswagen auch 40 Jahre später im Jahr 2019 treu. „Die Europäische Union ist Garant für Frieden, Freiheit, Wohlstand und offenen Handel“, betonte Personalvorstand Gunnar Kilian zum Neujahrsempfang des Unternehmens in Brüssel. „Das vereinte Europa ist unsere Zukunft.“ Und: Heute gelte es mehr denn je, diese Einheit und die Vorzüge der Unionsgemeinschaft zu erhalten. Das tut der Konzern auch mit einer Vielzahl von Projekten und Initiativen.

Mehr als 70 Jahre Frieden in Europa

Mit Blick auf die Europäische Union als Friedensprojekt ist die Arbeit an der Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz eines der wichtigsten Projekte überhaupt. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich der Volkswagen Konzern gemeinsam mit dem Internationalen Auschwitz Komitee in der Gedenkstättenarbeit und organisiert internationale Jugendbegegnungen im heutigen Oświęcim.  

Gedenkstättenarbeit seit mehr als 30 Jahren: Ein Volkswagen Azubi repariert einen Zaun, um das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau als Erinnerungsort zu erhalten.

Mehr als 3.000 polnische und deutsche Jugendliche, Berufsschüler aus Polen sowie Auszubildende aus dem Volkswagen Konzern haben sich bisher daran beteiligt. Die Azubis helfen aktiv dabei mit, die Gedenkstätten im ehemaligen NS-Konzentrationslager Auschwitz und im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu pflegen und als Erinnerungsorte zu erhalten. Ziel des Programms ist die Sensibilisierung für die historische und gegenwärtige Verantwortung von Volkswagen, resultierend aus der Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus. Daneben fördert das Programm den Austausch zwischen Auszubildenden aus beiden Ländern. Denn Weltoffenheit, Toleranz und Respekt gehören zu den selbstverständlichen Bestandteilen der Berufsausbildung in einem internationalen Unternehmen wie Volkswagen.

Seit 2008 gibt es zudem ein Führungskräfte-Programm, an dem bislang rund 450 Meisterinnen und Meister sowie Managerinnen und Manager teilgenommen haben. Auf der Agenda stehen Treffen mit Zeitzeugen und Überlebenden des Holocausts. Das Internationale Auschwitz Komitee begleitet diese Begegnungen und Studienaufenthalte. Sie sind fester Bestandteil der Erinnerungskultur bei Volkswagen.  

Sport überwindet Grenzen

Spitzensport fasziniert Menschen unabhängig ihrer Herkunft, das Massenphänomen Fußball im Besonderen. „Kein Sport ist so stark und verbindet so viele Menschen wie Fußball“, betont Volkswagen Konzernvorstand Herbert Diess. Volkswagen ist daher nicht nur seit diesem Jahr Partner des Deutschen Fußball-Bundes und der Nationalmannschaft, sondern auch bei der Fußball-Europameisterschaft 2020 als neuer Mobilitätspartner des europäischen Fußballverbandes UEFA am Ball. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Wettbewerbs wird die EM im kommenden Jahr erstmalig in 12 Ländern ausgetragen. „Die Europameisterschaft 2020, die quer über den ganzen Kontinent gespielt wird, ist ein fantastisches Projekt. Mit unserer Mobilität und Kreativität wollen wir dazu beitragen, Brücken zwischen allen Ländern und für die Fußballfans zu bauen“, sagte Diess bei der Bekanntgabe des Sponsorings im August 2017.

Bei der EURO 2020 drückt Volkswagen aber nicht nur der deutschen Fußballnationalmannschaft die Daumen. Die Automarke ist auch Partner weiterer Nationalverbände: Frankreich, der amtierende Weltmeister, zählt dazu, aber auch die Schweiz, Österreich, Finnland und Luxemburg. Bei SEAT indes, in Spanien zu Hause, drückt man als Sponsor der spanischen Elf die Daumen.

Neben der EM 2020 wird sich Volkswagen bei der Europameisterschaft der Frauen (UEFA Women’s Euro), der Europameisterschaft des U21-Nachwuchses (UEFA Under 21 Championships), der Futsal EM sowie bei den Finalspielen der neugeschaffenen UEFA Nations League als Sponsor engagieren.

Mobilitätspartner: Volkswagen ist Sponsor bei der Fußball-Europameisterschaft 2020 des europäischen Fußballverbandes UEFA.

Auch im Vereinssport ist der Konzern sehr aktiv. Die Marke Volkswagen unterstützt an ihrem Stammsitz in Wolfsburg den 1945 als „Verein für Leibesübungen Wolfsburg“ gegründeten VfL, der auf die bereits 1938 gegründete „Betriebssportgemeinschaft Volkswagenwerk“ zurückgeht, sowie die Grizzlys, die Eishockeyvertretung der Stadt. Audi ist im Premiumbereich Partner von bekannten Fußballklubs wie Real Madrid, FC Barcelona oder Tottenham Hotspur. Darüber hinaus unterstützt Audi wegen der Standortnähe die Bundesligaklubs FC Ingolstadt und TSG Hoffenheim.

Zudem engagieren sich die Ingolstädter im Wintersport, unterstützen den österreichischen und den italienischen Skiverband. Die Marke Volkswagen sponsert den schwedischen Skiverband. Das Beispiel zeigt, genau so international, wie der Konzern aufgestellt ist, verteilt sich auch das Sportsponsoring: „Traditionell engagieren sich die Marken im Sportsponsoring in Standortnähe“, erklärt Gerd Voss, Leiter der Volkswagen Sportkommunikation. „Das zieht sich wie ein Netzwerk durch Europa.“

Geradezu als Paradebeispiel für Sportsponsoring im europäischen Sinne steht ŠKODA. Die tschechische Marke fördert seit 2004 ein Event, das stellvertretend für ein Europa ohne Grenzen steht: die Tour de France. Denn anders als der Name vermuten lässt, führen die Etappen der großen Frankreich-Rundfahrt regelmäßig in andere EU-Länder wie Italien, Spanien, Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Irland und Großbritannien.

Dazu tritt ŠKODA seit vielen Jahren als Partner und Förderer des Hobby- und Breitenradsports in die Pedale – und ist außerdem seit mehr als 25 Jahren Hauptsponsor der Eishockey-Weltmeisterschaft. Für das längste Hauptsponsoring in der Geschichte von Sport-Weltmeisterschaften steht ŠKODA sogar im Guinness Buch der Rekorde.

Kulturförderung als verbindender Faktor

Die Europäische Union ist bestrebt, das gemeinsame kulturelle Erbe Europas zu bewahren sowie Kunst und Kreativwirtschaft in Europa zu fördern. Volkswagen trägt seinen Teil dazu bei, indem der Konzern und seine Marken vielen Menschen die Begegnung mit Kunst und Kultur ermöglichen und damit einen gesellschaftlichen Beitrag zur Förderung kultureller Bildung leisten.

Das geschieht im Großen wie im Kleinen – zum Beispiel mit der Unterstützung des Vereins Junge Kunst Wolfsburg. Seit 20 Jahren fördert Volkswagen die Arbeit des Vereins, dessen Mitglieder sich größtenteils ehrenamtlich für die Auseinandersetzung mit innovativen Kunstpositionen engagieren. Ausstellungen, Projekte im städtischen Raum sowie Bildungsangebote erlauben ein vielfältiges Kennenlernen von jungen Kunstschaffenden aus ganz Europa. Nicht selten ist es für die jungen Künstler die erste öffentliche Würdigung ihres Schaffens überhaupt.

„VOLKSWAGEN ART4ALL“: Jeden ersten Donnerstag können Besucher das Berliner Museum Hamburger Bahnhof mit Unterstützung von Volkswagen kostenfrei besuchen.

In einem größeren Rahmen steht die Partnerschaft von Volkswagen und der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin. Ziel der Kooperation ist, möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kultur zu erleichtern und somit die kulturelle Bildung in der Gesellschaft zu stärken. Mit der Partnerschaft, die 2013 ins Leben gerufen wurde, fördert Volkswagen mit der Nationalgalerie eine der wichtigsten Museumsinstitutionen Europas, deren Sammlung internationale Kunst von 1800 bis heute in insgesamt fünf Häusern zeigt. Dazu gehören die Alte Nationalgalerie, der Hamburger Bahnhof, die Neue Nationalgalerie, das Museum Berggruen und die Sammlung Scharf-Gerstenberg.

Unter dem Motto „ART4ALL“ lädt das bekannte Berliner Museum Hamburger Bahnhof seit 2018 – ermöglicht durch Volkswagen – an jedem ersten Donnerstag im Monat zur kostenfreien Begegnung mit einer der weltweit wichtigsten Sammlungen für zeitgenössische Kunst ein. Besucherinnen und Besucher können zwischen 16 und 20 Uhr die aktuellen Ausstellungen erkunden und zusätzlich ein interdisziplinäres Programm von Vorträgen, Künstlergesprächen, Performances und mehrsprachigen Führungen nutzen.

Preisverleihung: Für „VOLKSWAGEN ART4ALL“ wurde Volkswagen in Brüssel mit dem Corporate Art Award ausgezeichnet.

Dafür wurde Volkswagen im November 2018 mit dem Corporate Art Award im Rahmen des Programms „Art Patrons of the XXI Century“ gewürdigt. Die Verleihung fand im Europäischen Parlament in Brüssel, vor dem Hintergrund des Themenjahres zum Europäischen Kulturerbe, statt.

In diesem Jahr unterstützt der Volkswagen Konzern zudem die zweite Auflage des Kultursymposiums Weimar. In der Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts werden globale Gesellschaftsfragen verhandelt. Titel des Kultursymposiums Weimar: „Die Route wird neu berechnet.“