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„Ich habe 1.500 Autos hier in Berlin“


Mit einer kleinen Wischbewegung auf ihrem Handy öffnet Vanessa Petre Linbenciuc den silberfarbenen e-Golf¹. Sie schaut in den Innenraum: alles ist sauber. Und die Akkus des Elektroautos sind voll geladen. Es kann losgehen!

„Hier ist eines meiner 1.500 Autos, die ich hier in Berlin habe“ sagt die 24-Jährige mit einem Lächeln, legt ihre Handtasche in den Kofferraum und fügt hinzu: „Das ist das Praktische am Carsharing: Meine Autos parken überall in der Stadt und sind – wie hier in Mitte – eigentlich nie weit weg von meinem aktuellen Standort. Aber jetzt lass‘ uns los, ich kenne ein schönes Café.“

Vanessa Petre Linbenciuc ist eine von 2.500 exklusiven Nutzern, die WeShare schon vor dem offiziellen Start ausprobiert haben. So hat sie dabei geholfen, den Service fit für den Start in Berlin zu machen. Fast zwei Monate dauerte die Testphase, bevor es nun Ende Juni richtig los geht. 

Mit WeShare startet Volkswagen ein sogenanntes ‚Free Floating Carsharing‘. Dabei sind so viele Autos verfügbar, dass der Kunde jederzeit eins in seiner Nähe findet. „Free Floating“ bedeutet, dass es keine festgelegten Sammelstellen gibt, an denen Autos geliehen und zurückgegeben werden müssen. Von diesen Carsharing-Diensten gibt es in Berlin bereits einige. Doch das Besondere an WeShare ist, dass der Dienst nur Elektroautos anbietet. Elektrisch und flexibel, urbane Mobilität der Zukunft.

Wie findet man sein Fahrzeug bei WeShare? In der WeShare-App werden alle verfügbaren Fahrzeuge, ihre Park-Position und ihr Akkustand angezeigt. Mit einem Klick reserviert und öffnet Vanessa Petre Linbenciuc ihren e-Golf

In der Testphase konnten Nutzer den e-Golf mieten, ab Anfang 2020 wird zudem der e-up!2 In die Flotte aufgenommen. Und ab Mitte des kommenden Jahres dann der neue ID.33

Den Tipp, sich bei WeShare anzumelden, hatte Vanessa Petre Linbenciuc von einem Freund bekommen. Er wusste, dass sie schon begeistert Carsharing nutzt, seitdem sie vor fünf Jahren nach Berlin gezogen ist. „Meine Registrierung verlief superschnell, weil man das alles online machen konnte. Ich habe einen rumänischen Führerschein, was recht kompliziert sein kann. Ich habe die App heruntergeladen, dann vom Führerschein Fotos hochgeladen, kurze Zeit später noch einen kurzen Anruf bekommen – keine drei Minuten später war ich freigeschaltet.“ 

Die erste Fahrt war dann „typisch Berlin“, wie Linbenciuc erzählt. „Irgendwas mal wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Tram fuhr nicht… dazu noch Regen und Zeitdruck. Ich musste zur Vorbereitungsveranstaltung meines Staatsexamens. In so einem Fall ist es natürlich super, auf Carsharing ausweichen zu können.“

Wie häufig die Jura-Studentin in der Testphase mit den Autos von „WeShare“ unterwegs war? „Moment, da müssen wir nachschauen.“ Vanessa Petre Linbenciuc öffnet die App und reicht ihr Handy rüber – sie muss auf den Verkehr achten. Unter dem Menüpunkt „Fahrten“  sind alle Touren einzeln aufgelistet: Insgesamt 16 Fahrten hat sie in den zwei Monaten gesammelt, die meisten waren 20–30 Minuten lang.

Unterwegs durch das Regierungsviertel, im Hintergrund der Berliner Reichstag. Vanessa Petre Linbenciuc nutzte „ihren“ e-Golf dazu, in der Stadt zu pendeln – vor allem bei schlechtem Wetter und wenn der öffentliche Nahverkehr nicht funktionierte

Die Daten von Vanessa Petre Linbenciuc und allen anderen Fahrerinnen und Fahrern in der Testphase wurden in der Zentrale von WeShare anonymisiert ausgewertet und dazu genutzt, den Dienst noch vor dem offiziellen Start zu optimieren, Schwachstellen zu finden und diese auszuräumen. „Insgesamt sind die rund 2.500 aktiven Testfahrer an 67 Testtagen durch Berlin gefahren“, sagt Ralph Philipp Reth, CEO bei Urban Mobility International. UMI ist ein Tochterunternehmen von Volkswagen und betreibt WeShare in Berlin. Philipp Reth „Wir haben in dieser Zeit viel gelernt, nicht nur über das Nutzungsverhalten, sondern auch in Bezug auf den Service hinter den Kulissen: das Laden und die Pflege unserer 1.500 e-Golf.“

Vanessa Petre Linbenciuc nutzt Carsharing schon seitdem sie 2014 nach Berlin gezogen ist. Dass WeShare ein „Zero-Emission“-Carsharing ist und nur Elektroautos anbietet, ist für sie ein guter Grund, den Dienst zu nutzen.

Für uns geht es weiter im Stop-and-Go der Berliner Innenstadt. Vanessa Petre Linbenciuc greift zum Schalthebel „ihres“ e-Golf und stellt ihn auf „B“. In diesem Modus rekuperiert das Elektroauto stärker, das heißt, es verwandelt beim Verzögern Energie wieder in Strom. Dadurch braucht Petre Linbenciuc kaum mehr selbst zu bremsen, praktisch im Stadtverkehr. Und der Akku hält länger, die Reichweite steigt. „Bei der Auswahl meines Fahrzeugs über die App spielte der Akkustand, der dort angezeigt wird, für mich keine Rolle. Die Strecken, die ich zurücklege, sind meist recht kurz, meist nur fünf bis zehn Kilometer,“ erklärt die Wahl-Berlinerin. 

Was aber für sie eine Rolle spielt, ist Umweltfreundlichkeit. „Vor fünf Jahren, als ich nach Berlin kam, war Nachhaltigkeit beim Carsharing kein Thema. Da ging es eher darum, ob man ein Cabrio bekommt oder einen Zweisitzer. Aber heute, mit dem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit, spricht natürlich einiges für WeShare.“ 

Plötzlich erspäht Vanessa Petre Linbenciuc eine Parklücke, direkt vor dem Café, zu dem sie wollte. „Einparken kann ich wirklich gut – das habe ich vor meiner dritten Führerscheinprüfung sehr geübt“, sagt sie – und parkt in zwei Zügen. Ein eigenes Auto hat sie auch, aber das parkt bei ihren Eltern in Bukarest. „Mit WeShare brauche ich mein Auto hier in der Stadt nicht.“

Vanessa Petre Linbenciuc sitzt am Steuer. Der Jura-Studentin gefällt, dass alle Autos bei WeShare Volkswagen Golf sind, da sie sich deshalb nicht jedes Mal auf ein neues Auto einstellen muss

Allein die Parkplatz-Situation in der Innenstadt ist für Linbenciuc ein Grund, nicht mit dem eigenen Pkw unterwegs zu sein, „Ein Carsharing-Auto kann ich überall in Berlin abstellen, auch wenn es eine Zone nur für Anwohner ist. Und es gibt in einigen Straßen sogar extra Parkplätze nur für Carsharing Autos und solche für Elektroautos. Das ist wirklich ein Vorteil.“ 

„Berlin bietet für Carsharing aufgrund seiner hohen Einwohnerzahl und -dichte den idealen Markt und hat das größte Potenzial“, sagt Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen. „Hier leben viele Menschen, die das Teilen von Fahrzeugen schon ausprobiert haben – und es werden immer mehr.“ Nach dem Start in Berlin soll WeShare zunächst in weiteren großen Städten in Deutschland und Europa eingeführt werden. Im Fokus stehen in der Regel Großstädte mit mehr als einer Million Einwohnern. Jürgen Stackmann ist überzeugt: Der erste Dienst im Ökosystem „Volkswagen We“, der sich vor allem an Nicht-Autobesitzer wendet, wird zu einem Erfolg.

Am Ziel in einem ihrer Lieblingscafés in Berlin: Vanessa Petre Linbenciuc berichtet über Ihre Erfahrungen aus der Testphase von WeShare. In knapp 60 Tagen nutzte Sie das Carsharing-Angebot von Volkswagen 16 Mal

Elektrisch unterwegs zu sein, findet Vanessa Petre Linbenciuc nicht nur aus Umwelt-Gründen gut. „Mir gefallen die Beschleunigung und die futuristischen Anzeigen im Cockpit. Und: Du hörst nichts, obwohl der Motor an ist!“ Den e-Golf hat sie nach dem Einparken wieder abgemeldet, während des Gesprächs nebenbei per App, auch das ging schnell und problemlos. Die WeShare-Kundin der ersten Stunde sieht zufrieden aus. Wünsche für die Zukunft hat sie trotzdem: „Ich fände es gut, wenn ich ganze Zeitpakete kaufen könnte – dann würde ich mit WeShare wohl auch mal zum See fahren, ohne mir Gedanken machen zu müssen, weil die Uhr im Minutentakt tickt.“

Dann schaut Vanessa Petre Linbenciuc auf ihre Uhr, die nächste Verabredung wartet schon auf sie. Jetzt muss sie nur entscheiden, wie sie zum nächsten Ziel kommt: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß – oder wieder mit dem e-Golf, der hinter ihr steht? Sie lächelt, ihre Entscheidung ist wohl gefallen.

  • Was ist WeShare?

    Volkswagen führt unter der Sub-Marke WeShare ein umfassendes, rein elektrisches Carsharing-Angebot in ausgewählten Metropolen ein. Die erste Fahrzeugflotte startet in der deutschen Hauptstadt Berlin – sie umfasst mit Start des Dienstes zunächst 1.500 e-Golf1, Von 2020 an folgen zusätzlich 500 e-up!2  – und später im Jahresverlauf wird die Flotte sukzessive auf die ersten Modelle der neuen Volkswagen ID.-Familie umgestellt. Jürgen Stackmann, Vertriebs-Vorstand der Marke Volkswagen: „Wir wollen junge, urbane Nutzer für E-Mobilität begeistern. Mit unserem Carsharing-Angebot ‚WeShare‘ werden wir zuerst die Berliner elektrisieren.“

  • Was ist Volkswagen We?

    Volkswagen WeShare ist Teil des „Volkswagen We“-Ökosystems. Der Konzern plant 3,5 Milliarden Euro Investitionen in die Digitalisierung bis 2025. Damit entwickelt sich das Auto  zum zentralen Knotenpunkt im Internet der Dinge. „Wir haben eine klare Vision: Wir bleiben Hersteller vielfach überlegener Fahrzeuge. Aber künftig werden sich unsere Volkswagen zunehmend zu digitalen Devices auf Rädern entwickeln“, sagte Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen. Neben WeShare bietet Volkswagen Kunden heute bereits: WePark, die Park-App mit integrierter Abrechnung; WeDeliver, die Paketlieferung in den Kofferraum und WeExperience, personalisierte Angebote und Empfehlungen in Parkplatz-Nähe, an.

Verbrauchskennzeichnung

1 e-Golf – Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emission kombiniert in g/km: 0, Effizienzklasse: A+

2 e-up! – Stromverbrauch in kWh/100 km: 11,7 kombiniert, CO2-Emission in g/km: 0 kombiniert, Effizienzklasse: A+

3 Das Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf