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WLTP: Prüfzyklus wird verschärft

Mit Einführung der nächsten Stufe von WLTP ergeben sich 2019 abermals Änderungen. Das Wichtigste dazu im Überblick – im Text und per Video.

Was war noch mal WLTP?
Für die Typzulassung von neuen Fahrzeugen schreibt der Gesetzgeber genormte Prüfverfahren vor. Gemessen werden dabei Abgas- und CO2-Emissionen sowie der Kraftstoffverbrauch. Bei E-Fahrzeugen ist es der Stromverbrauch. In der Europäischen Union erfolgte dieses Prozedere bis 2017 auf Basis des Neuen Europäischen Fahrzyklus, NEFZ genannt. Dieses Verfahren wurde vergangenes Jahr vom WLTP-Zyklus abgelöst, der realitätsnähere Daten ermitteln soll.

Warum reden wir in diesem Jahr erneut darüber?
Mit Einführung der nächsten Stufe von WLTP ergeben sich 2019 abermals Änderungen, die ab 1. September greifen. Im Grunde wird der Prüfzyklus durch neue technische Anforderungen verschärft. Dass WLTP in Stufen umgesetzt wird, hat weitgehend mit der Komplexität des Themas zu tun. Die jetzt in Kraft tretenden Regelungen beinhalten auch Konkretisierungen des bisherigen Verfahrens und geben damit Rechtssicherheit.

Was ändert sich konkret?
Die Verschärfung des Prüfverfahrens ist komplex. Um Beispiele zu nennen: Ein Aktivkohlefilter in der Tankanlage verhindert, dass Benzindämpfe an die Umgebung abgegeben werden. Bislang wurde dieses bei einer Prüfung in einer luftdichten Kammer über 24 Stunden geprüft. Künftig beträgt der Zeitraum 48 Stunden – bei gleichbleibenden Grenzwerten. Um die Einhaltung der Emissionen auch im Betrieb sicherzustellen, werden zudem bis zu fünf Jahre alte Fahrzeuge stichprobenartig einem WLTP-Test unterzogen.
Künftig wird dieser nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch auf der Straße durchgeführt.

Mit Einführung der nächsten Stufe von WLTP ergeben sich 2019 abermals Änderungen. Das Wichtigste dazu im Video

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Weitere Informationen finden Sie auf http://www.volkswagenag.com und auf Twitter: http://www.twitter.com/vwgroup_de

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

WLTP – das ist neu

Was bedeutet das für Volkswagen?
In diesem Jahr müssen erneut alle Fahrzeuge eine Typprüfung durchlaufen. Im Vergleich zum früheren NEFZ-Prüfzyklus ist der Zeitaufwand bei WLTP zweieinhalbmal so hoch. Hinzu kommt, dass in diesem Jahr erstmals auch leichte Nutzfahrzeuge von NEFZ auf WLTP umgestellt werden. Auf den 27 Rollenprüfständen im Wolfsburger Prüfzentrum herrscht seit Wochen Hochbetrieb.

Wird 2019 ähnlich herausfordernd wie das Jahr 2018?
„Volkswagen hat aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres vieles gelernt. Wenig nachgefragte Modellvarianten wurden gestrichen und Prozesse, Kapazitäten und IT-Systeme optimiert. Wir sind zuversichtlich, die Effekte der neuen WLTP-Stufe gegenüber letztem Jahr deutlich dämpfen zu können“, sagt Jürgen Franke, Leiter GL WLTP Management.