Umweltkennzahlenheadline

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Wie bereits in den vorhergehenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichten stellen wir wieder ausgewählte Umweltdaten des Volkswagen Konzerns in aggregierter Form dar. Die Umweltdaten werden gemäß einer eigenen internen Norm (VW Norm 98 000) und einem Prozessstandard an den einzelnen Produktionsstandorten ermittelt, geprüft und freigegeben. Für die Umweltdaten des Jahres 2008 konnte die Erfassung an den Standorten weiter verbessert werden, so dass sich auch geringfügige Datenanpassungen der Vorjahre ergeben haben. Gegenüber dem letzten Nachhaltigkeitsbericht werden zusätzliche, relative Indikatoren präsentiert.

Wesentliche Umweltdaten werden in Bezug zur Anzahl der produzierten Fahrzeuge dargestellt. Die Umweltdaten des Nachhaltigkeitsberichts geben in der komprimierten Darstellung die Tendenzen der Entwicklung der gesamten Umweltbelastung des Konzerns wieder. Insgesamt werden die Umweltdaten von 48 Fertigungsstandorten mit etwa 298.000 Beschäftigten (Stand: 31.12.2008) erfasst.

Folgende Fertigungsstandorte bzw. Gesellschaften des Konzerns blieben bisher unberücksichtigt:

– Werk Wolfsburg der Sitech Sitztechnik GmbH
– Werk Polkowice der Sitech Sitztechnik GmbH
– Werk Nanjing, Shanghai Volkswagen Automotive
   Company Ltd.
– Werk Chengdu, FAW-Volkswagen Automotive Company Ltd
– Scania AB

Weiterhin bleiben die eigenständigen Energieerzeuger (z.B. Volkswagen Kraftwerk GmbH) und die nicht fertigenden Gesellschaften (z.B. Finanzdienstleistungen) unberücksichtigt. Diese unterstehen nicht dem jeweiligen Werksmanagement der produzierenden Standorte bzw. sind nicht produzierende Gesellschaften und liegen somit nicht innerhalb des Bilanzierungsrahmens.

Definition der Umweltdaten

Umweltkennzahlen der Marke Volkswagen

 

ENERGIEVERBRAUCH

Grafik Energieverbrauch


Der Anstieg des Energieverbrauches, steht im Zusammenhang mit der kontinuierlichen Zunahme der Produktion im Berichtszeitraum. Der Fernwärmeverbrauch unterliegt witterungsbedingten Schwankungen. Der Verbrauch von elektrischer Energie war, bezogen auf die produzierte Fahrzeugmenge, durch die im Konzern festgelegte Strategie zur Ressourceneinsparung rückläufig.

 

DIREKTE CO2-EMISSIONEN

Grafik Direkte CO2-Emissionen


Die Zunahme der direkten CO2-Emissionen in dieser Berichtsperiode ist auf die Produktionssteigerungen, vor allem in Südamerika und Asien, und des damit verbundenen erhöhten Energieverbrauchs zurückzuführen. Neben den Produktionsausweitungen bedingt auch die Erfassung weiterer Produktionsstandorte eine Zunahme der CO2-Emissionen. Ressourcenoptimierte Fertigungsverfahren und -techniken haben jedoch einen positiven Einfluss auf die CO2-Emissionen je gefertigtem Fahrzeug.

 

GESAMT EMITTIERTES CO2 

Grafik Gesamt Emittiertes CO2

Belief sich der Anteil der gesamten CO2-Emissionen in der vorherigen Berichtsperiode noch auf das 4,8-fache der direkten CO2-Emissionen, so ist er in der aktuellen Berichtsperiode auf das etwa 4,5-fache der direkten CO2-Emissionen gesunken. Dies bedeutet, dass ungefähr 78 Prozent der gesamten CO2-Emissionen des Konzerns indirekt durch den Bezug von Fernwärme und Strom entstehen. Ungefähr 22 Prozent entstehen durch Verbrennungsprozesse direkt am Standort. Bei gestiegener Fahrzeugproduktion sind die gesamten CO2-Emissionen, bezogen auf ein Fahrzeug, in der gesamten Berichtsperiode jedoch zurück gegangen.

 

DIREKTE NOX- UND SO2-EMISSIONEN

Grafik Direkte NOx- und SO2-Emissionen

Der Anstieg dieser Parameter zu Beginn der Berichtsperiode basiert überwiegend aus dem gestiegenen Brennstoffeinsatz außereuropäischer Standorte bei gleichzeitiger Ausweitung der Fertigung. Der im weiteren Verlauf eingetretene Rückgang der Emissionen resultiert u.a. aus verbesserten Abluftreinigungsleistungen bei der Energieerzeugung.

 

VOC-EMISSIONEN

Grafik VOC-Emissionen

Durch die in der Berichtsperiode gestiegene Fahrzeugproduktion und das damit verbundene größere Lackiervolumen, kam es zu einem Anstieg der VOC-Emissionen.

 

FRISCHWASSER UND ABWASSER

Grafik Frischwasser und Abwasser

Durch die Berücksichtigung weiterer Produktionsstandorte kam es in der Berichtsperiode zu einem Anstieg des Wasserverbrauches und der Abwassermenge. Desgleichen trug die konzernweite Produktionserhöhung zu diesem Anstieg bei. Grundsätzlich wurde der Wasserverbrauch, bezogen auf die produzierte Fahrzeugmenge, an vielen Standorten durch die im Konzern festgelegte Strategie zur Ressourceneinsparung reduziert.

 

CSB

Grafik CSB

Trotz der konzernweiten Produktionssteigerung konnte die Abwasserbelastung durch verbesserte Abwasserbehandlungstechniken reduziert werden. Dies führte, bezogen auf ein produziertes Fahrzeug, zu einem Rückgang des Parameters.

 

ABFALL

Grafik Abfall

Die metallischen Abfälle sind in der gesamten Berichtsperiode, trotz der konzernweiten Produktionssteigerung und der Einführung neuer Fahrzeugmodelle, zurückgegangen. Dies ist  auf einen verbesserten Materialausnutzungsgrad, durch ressourcenoptimierte Fertigungsverfahren, zurückzuführen. Durch die Optimierung der Abfallseparierung und -behandlung konnten zudem die Verwertungsquoten gesteigert werden.

 

UMWELTKOSTEN

Grafik Umweltkosten

In der vorherigen Berichtsperiode war noch ein Zuwachs bei den Investitionen in den Umweltschutz zu verzeichnen, so ist dieser Trend nunmehr rückläufig. Dem gegenüber steht jedoch eine Erhöhung der Betriebskosten für den Umweltschutz. Die größten Anteile daran hatten die Betriebskosten für den Gewässerschutz und die Abfallwirtschaft. Auch die Luftreinhaltung war in der vergangenen Berichtsperiode ein wesentlicher Bestandteil des Betriebskostenaufkommens für den Umweltschutz.

 

CO2-EMISSIONEN DER EUROPÄISCHEN (EU27) NEUWAGENFLOTTE DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Grafik Flottenverbrauch


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