Zukunft und Mobilität

Mit seiner Zukunfts- und Mobilitätsforschung gestaltet der Volkswagen Konzern die Welt von morgen aktiv mit. Die Entwicklungen in Gesellschaft, Technologie, Ökonomie, Ökologie oder Politik sind auch die Grundlage zukünftiger, innovativer Fahrzeug-, Funktions- und Mobilitätskonzepte. Mit umfangreichen Aktivitäten will Volkswagen den Menschen auch in Zukunft attraktive und innovative Angebote für individuelle Mobilität unterbreiten.

Nichts ist beständiger als der Wandel. Globalisierung, Urbanisierung, Flexibilisierung und Individualisierung prägen zukünftige Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Technologien werden vernetzt - intelligent, flexibel und intuitiv.

Diese Trends integriert die Volkswagen Konzernforschung in fortschrittliche automobile Antriebs-, Aufbau-, Bedien- und Sicherheitskonzepte. Dafür arbeitet die Zukunftsforschung in den Themenfeldern Technologiefrüherkennung, Gesellschaftsfrüherkennung und Technologieroadmapping. In der Gesellschaftsfrüherkennung werden Verhaltensmuster zukünftiger Kunden in zukünftigen Gesellschaften erforscht und decodiert. Die Technologiefrüherkennung beobachtet systematisch neue Technologieansätze und bereitet die Grundlage für eine frühzeitige Erkennung wettbewerbsrelevanter neuer Technologien. Das Technologieroadmapping stimmt schließlich Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeitlich und inhaltlich miteinander ab und richtet diese an Fahrzeugprojekten sowie den Bedürfnissen der Kunden in den verschiedenen Märkten aus.

 

 

Im Personen- und Güterverkehr sind Pkw und Lkw fast überall auf der Welt Transportmittel Nummer eins. Die Mobilitätsforschung kann Pkw und Lkw aber nicht isoliert betrachten, denn das Automobil ist gleichermaßen Treiber und Abhängiger im Verkehrs- und Mobilitätssystem. Für die zukünftige Gestaltung des Geschäftsfeldes (Auto)Mobilität sind daher für Volkswagen verlässliche Kenntnisse über Entwicklungen im Mobilitäts- und Verkehrssystem unverzichtbar. Beispielsweise ist 2006 gemeinsam mit dem technisch-wissenschaftlichen Arbeitskreis acatech die Verkehrsentwicklung in Deutschland bis zum Jahre 2020 eingehend untersucht worden. Zudem wurden Lösungsansätze erarbeitet. Kernaussage ist, dass der Verkehr auf Fernstraßen erheblich wächst, wobei die Ballungsräume besonders betroffen sind. Die Infrastruktur hingegen veraltet vielerorts und hält nicht mit. In der Folge wird der Verkehr dichter und komplexer. Baustellen werden noch stärker zur Staustelle Nr. 1. Was ist zu tun? Der Schlüssel liegt im Zusammenspiel von intelligenter Straße, innovativem Verkehrsmanagement und weiter entwickelter Fahrzeugtechnik auf einer intakten Infrastruktur.


Hinweis

Dieses Thema ist Bestandteil der Volkswagen Konzern- forschung, um die Machbarkeit zu studieren und nicht Serienumfang, bzw. ist derzeit kein Einsatz in Serie geplant.