Passat Junior
Alleine durch die Großstadt
Langsam rollt ein futuristisch aussehender Passat Variant auf die Kreuzung zu. Vom Fahrer weit und breit keine Spur. Das sieht nach „Candid Camera“ aus, ist es aber nicht. Der Junior findet seinen Weg durch den Großstadtverkehr tatsächlich auf eigene Faust. Das macht er so gut, dass er 2007 bei der Urban Challenge, einem Wettbewerb für selbständig fahrende Fahrzeuge, den zweiten Platz belegen konnte.
Junior wurde von der Volkswagen Konzernforschung in enger Zusammenarbeit mit der Stanford University und dem ebenfalls in Kalifornien beheimateten Electronics Research Laboratory des Konzerns entwickelt. Dabei hat sich das deutsch-amerikanische Forscherteam bewusst für den Passat als Basismodell entschieden, weil dieses Fahrzeug schon werksseitig mit einer elektromechanischen Servolenkung, einem elektronischen Gaspedal, einer elektrischen Handbremse und auf Wunsch auch mit dem extrem schnell schaltenden Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet wird. Zusätzlich wurden die relevanten elektrischen Systeme und die Bremsen so modifiziert, dass sie bei der Umsetzung der Fahrbefehle des leistungsfähigen elektronischen „Gehirns“ auf menschliche Unterstützung völlig verzichten können. Die dazu notwendige Software stammt vom Institut für Künstliche Intelligenz der Stanford University.
Fahrerassistenz von morgen
Auch die Hardware des Junior ist vom Feinsten. So erfasst ein Laserscanner das Umfeld in Fahrtrichtung, zwei weitere erkennen Fahrbahnmarkierungen und Fahrbahnbeschaffenheit, und das drehbare Exemplar auf dem Dach hat den Rundumblick. Je zwei Scanner am Heck und an der Front komplettieren Juniors Sehstärke. Hinzu kommen fünf Radarsensoren, die insbesondere dazu dienen, die Aktivitäten anderer Verkehrsteilnehmer in Kreuzungsbereichen zu erkennen.
An Fahrzeugen wie dem Junior werden Technologien für die Fahrerassistenzsysteme von morgen entwickelt und erprobt – zum Vorteil der Kunden: Schon heute sorgt in modernen Volkswagen-Modellen die Automatische Distanzregelung (ACC) für den nötigen Sicherheitsabstand, Side Assist warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und Park Assist macht das Einparken zum Kinderspiel.
Langsam rollt ein futuristisch aussehender Passat Variant auf die Kreuzung zu. Vom Fahrer weit und breit keine Spur. Das sieht nach „Candid Camera“ aus, ist es aber nicht. Der Junior findet seinen Weg durch den Großstadtverkehr tatsächlich auf eigene Faust. Das macht er so gut, dass er 2007 bei der Urban Challenge, einem Wettbewerb für selbständig fahrende Fahrzeuge, den zweiten Platz belegen konnte.
Junior wurde von der Volkswagen Konzernforschung in enger Zusammenarbeit mit der Stanford University und dem ebenfalls in Kalifornien beheimateten Electronics Research Laboratory des Konzerns entwickelt. Dabei hat sich das deutsch-amerikanische Forscherteam bewusst für den Passat als Basismodell entschieden, weil dieses Fahrzeug schon werksseitig mit einer elektromechanischen Servolenkung, einem elektronischen Gaspedal, einer elektrischen Handbremse und auf Wunsch auch mit dem extrem schnell schaltenden Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet wird. Zusätzlich wurden die relevanten elektrischen Systeme und die Bremsen so modifiziert, dass sie bei der Umsetzung der Fahrbefehle des leistungsfähigen elektronischen „Gehirns“ auf menschliche Unterstützung völlig verzichten können. Die dazu notwendige Software stammt vom Institut für Künstliche Intelligenz der Stanford University.
Fahrerassistenz von morgen
Auch die Hardware des Junior ist vom Feinsten. So erfasst ein Laserscanner das Umfeld in Fahrtrichtung, zwei weitere erkennen Fahrbahnmarkierungen und Fahrbahnbeschaffenheit, und das drehbare Exemplar auf dem Dach hat den Rundumblick. Je zwei Scanner am Heck und an der Front komplettieren Juniors Sehstärke. Hinzu kommen fünf Radarsensoren, die insbesondere dazu dienen, die Aktivitäten anderer Verkehrsteilnehmer in Kreuzungsbereichen zu erkennen.An Fahrzeugen wie dem Junior werden Technologien für die Fahrerassistenzsysteme von morgen entwickelt und erprobt – zum Vorteil der Kunden: Schon heute sorgt in modernen Volkswagen-Modellen die Automatische Distanzregelung (ACC) für den nötigen Sicherheitsabstand, Side Assist warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und Park Assist macht das Einparken zum Kinderspiel.