Mitarbeiterengagement

Ein starkes Team...

Das breitgefächerte zivilgesellschaftliche Engagement unserer  Mitarbeiter hat an allen Volkswagen-Standorten eine lange Tradition. So wurden in enger Abstimmung mit dem Personal- und Sozialwesen der Volkswagen AG Spenden der Belegschaft an soziale Projekte wie die Gifhorner Tafel, Arbeiterwohlfahrt, Kinderheimat Gifhorn sowie dem Eltern- und Freundeskreis e.V. zur Förderung des Zentrums für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS) vergeben.

Beispielhaft sind die Aktionen „Eine Stunde für die Zukunft“ sowie die Tsunami-Hilfe „Neue Chancen nach der Flut“. Konzernweit wurde von den Mitarbeitern für die Fluthilfe 800.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Der Konzern ergänzte diesen Betrag um eine Mio. Euro. Das Geld kam in Kooperation mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes unter anderem einem Kinderhilfsprojekt an der Küste des indischen Bundesstaates Andrha Pradesh zugute. Hier ist Volkswagen besonders die Langfristigkeit der Hilfe über mehrere Jahre wichtig.

Im Rahmen der Hilfsaktion „Eine Stunde für die Zukunft“, haben unsere Mitarbeiter zu Gunsten von Hilfsprojekten für Straßenkinder auf einen Stundenlohn bzw. monatlich auf die Cent-Beträge ihres Gehalts verzichtet. Seit 1998 kamen weltweit schon über 7,6 Mio. Euro zusammen.

Als voller Erfolg erwies sich das Mitarbeiterfest zum 25-milionsten Golf: Die Tombola zu Gunsten des Vereins ready4work erbrachte 78.643 Euro. Ready4work fördert gemeinsam mit anderen Partnern den Regionalverbund für Ausbildung (RVA). Seit 2003 erhielten durch ready4work 175 junge Menschen eine berufliche Perspektive.

Um noch vielen Mitarbeitern den Weg zum sozialen Engagement zu erleichtern, startete Volkswagen 2007 das Pilotprojekt „pro Ehrenamt“. Es bietet den Beschäftigten die Vermittlung in ehrenamtliche Tätigkeiten an. In Gesprächen mit Vertretern von mehr als 100 gemeinnützigen Organisationen wurden mehr als 130 Tätigkeitsprofile erstellt.

...braucht starke Typen: Joachim Franz
Noch 1990 wog er 120 Kilogramm und rauchte. Dann kam der radikale Wandel. Er stellte seinen Lebensstil auf den Kopf, setzte Fett in Muskelmasse um und stieg in den Extremsport ein, der ihn vom Marathon über Triathlon und Ironman bis zum Raid Gauloises, dem härtesten Wettkampf der Welt, führte. Seine Berufung aber entdeckte der Ausdauersportler am Rande der Wettkämpfe: im HIV-geplagten Südafrika, in den Sterbehäusern von Manila und in den Unterkünften der Hilfsorganisation Maiti in Nepal, wo mit Aids angesteckte ehemalige Zwangsprostituierte leben. Als dann ein mit dem heimtückischen Virus infizierter Freund starb, wusste Joachim Franz, dass er nicht mehr so tun konnte, als ginge ihn diese Krankheit nichts  an: „Dagegen muss man etwas tun. Jeder Einzelne von uns!“ Und er fand für die Idee der „aids awareness expedition“ - spektakuläre, weltweite Aktionen um Öffentlichkeit herzustellen und Spendengelder zu sammeln - Unterstützung dort, wo er auch seinen Arbeitsplatz hat. Bei Volkswagen – hier begann er 1978 eine Lehre zum Werkzeugmacher und hier ist er heute im Gesundheitswesen des Konzerns unter anderem als „Gesundheitsbotschafter“ in Sachen HIV/Aids tätig.

Globale soziale Verantwortung
Volkswagen ist besonders an seinen Standorten in Südafrika oder Brasilien direkt von der globalen Bedrohung HIV/Aids betroffen. Das Management hat zwar entsprechend reagiert, indem es Programme zur Vorsorge, medizinischen Betreuung und Reintegration aufgelegt hat. Darauf will sich ein Unternehmen wie Volkswagen aber nicht beschränken: Als Global Player trägt Volkswagen auch hier eine spezielle soziale Verantwortung. Und genau an diesem Punkt treffen unsere gesellschaftlichen Interessen mit den Ideen und Energien von Joachim Franz zusammen. Und diese Energie ist hoffentlich nie aufgebraucht, denn HIV bleibt ein Thema.

Erst im Sommer 2006 führte Joachim Franz aus Anlass der auch in Mitteleuropa wieder ansteigenden HIV-Neuinfektionen die erste Expedition im eigenen Land durch. Begleitet wurde das Team von einem Fahrzeugtross der Volkswagen Nutzfahrzeuge unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel.

Im Herbst 2008 steht die nächste große Herausforderung an: Im Rahmen der „7. aids awareness expedition“ wollen sechs Läufer die 17.000 Kilometer lange Strecke vom norwegischen Nordkap durch ganz  Europa und Afrika bis hinunter zum Kap der Guten Hoffnung bezwingen – in nur 75 Tagen! Und Volkswagen wird wieder dabei sein.

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