Ausbildung
Prima Klima für Berufeinsteiger
Um seine internationale Spitzenposition behaupten zu können, investiert der Volkswagen Konzern nicht nur laufend in neue Prozesse, Maschinen und Produkte. Im gleichen Maße werden auch Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter gefördert. Ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmenspolitik ist dabei die Nachwuchsförderung. Wir qualifizieren junge Menschen über verschiedene Bildungswege für eine Tätigkeit in unserem Konzern. Auf diesem Weg sichern wir langfristig auch unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit. Dabei streben wir größtmögliche Praxisnähe an und integrieren Nachwuchskräfte so früh wie möglich in die Geschäfts- und Arbeitsprozesse.
Ausbildung sichert Zukunft
Zum Jahresende 2006 haben wir konzernweit 9.199 Jugendliche ausgebildet. Bis 2009 werden allein bei der Volkswagen AG in Deutschland jährlich 1.250 neue Auszubildende, inklusive Studierende im Praxisverbund, eingestellt. Darüber hinaus stellt der Konzern 600.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen in den nächsten zwei Jahren bis zu 80 zusätzliche Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland geschaffen werden.
Wanderjahre an ausländische Standorte
Mit dem Programm „Wanderjahre“ fördern wir den grenzüberschreitenden Einsatz unserer jungen und mobilen Ausgebildeten: Nach Beendigung ihrer Ausbildung können sie – unterstützt durch Schulungen und Sprachkurse – im Ausland tätig werden. So sammeln sie wichtige Erfahrungen in einem weltweit agierenden Konzern und erweitern ihren persönlichen Horizont. Zurück in der Heimat geben die „Wanderer“ ihre gewonnen Erkenntnisse weiter.
Studentische Talentbank
Dem akademischen Nachwuchs bieten wir vielfältige Möglichkeiten für einen Einstieg in unseren Konzern. Ein Instrument ist beispielsweise die Studentische Talentbank. Mit diesem Projekt fördern wir Studenten, die ein mindestens dreimonatiges Praktikum bei Volkswagen absolviert haben und sowohl im fachlichen wie auch sozialen Bereich besonders talentiert sind. Große Chancen für Hochschulabsolventen gibt es auch bei Audi: 2007 stellt das Unternehmen insgesamt 450 Akademiker ein, 100 mehr als ursprünglich geplant. Gefragt sind neben Informatikern und Betriebswirten für den Verrieb Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Nachrichtentechnik.
Betriebliches Lernen
Wer Ausbildung und Studium verbinden möchte, kann das Studium im Praxisverbund wählen. Betriebliches Lernen bei Volkswagen wird mit einem Hochschulstudium im Einzugsbereich des jeweiligen Standortes verbunden. Die Studiengänge umfassen Fachrichtungen wie Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften, Logistikmanagement, Materialwirtschaft und Technischer Vertrieb. Im Jahr 2006 konnte diese kombinierte Berufsausbildung ihr 10-jähriges Bestehen feiern.
Start up mit Paten
Hochschulabsolventen steigen bei Volkswagen über das Programm „Start up“ ein. Es dauert 24 Monate und bereitet die Nachwuchskräfte optimal auf ihre Mitarbeit im Unternehmen vor. Internationale Projekte und die Unterstützung durch einen Paten sind neben interdisziplinären Seminaren ein wichtiger Bestandteil zum 1a-Berufseinstieg bei Volkswagen.
Wissensfabrik für Fach- und Führungskräfte
Doktoranden werden bei Volkswagen durch individuelle Programme sowie ein internes Netzwerk und Doktorandenkolleg umfassend betreut. Ziel der systematischen Förderung und Betreuung der Doktoranden ist letztlich die Generierung von neuem Fachwissen und Impulsen. Diese sollen in Innovationen bei Prozessen und Produkten des Konzerns münden.
Die konzernweite Bildungsinstitution AutoUni – Wissensfabrik von Volkswagen – kombiniert das State-of-the-Art Wissen internationaler Hochschulen mit dem umfangreichen Praxiswissen eines weltweit agierenden Konzerns. Neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft werden durch Lehrangebote, Veranstaltungen und Forschungsprojekte verfügbar gemacht. Die Angebote richten sich vor allem an Fach- und Führungskräfte des Konzerns.