Lieferantenmanagement
Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen
Die Beschaffung des Volkswagen Konzerns trägt maßgeblich zur Erreichung der Unternehmensziele bei. Dabei geht es nicht nur um ökonomische Ziele, sondern auch um die Themen Umweltschutz und soziale Mindeststandards im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Der integrative Ansatz aller drei Dimensionen ist seit langem wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie und zu Zeiten einer fortschreitenden Globalisierung wichtiger denn je. Dafür ist es notwendig, dass auch alle Geschäftspartner der Volkswagen AG unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards unterstützen. Nur gemeinsam können wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und die Zukunft aller Wertschöpfungspartner sichern. Alle Partner haben die Pflicht, entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses ihren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Der partnerschaftliche Entwicklungsprozess aus der Fertigung wird dementsprechend auch auf produktions- und standortbezogene Umwelt- und Sozialstandards ausgedehnt.
Umweltrelevante Aspekte, wie zum Beispiel Regulative für Materialverwendungen, werden deshalb als unternehmens- oder auch branchenspezifische Normen und Vorgaben früh in die Geschäftsbeziehungen eingebunden. Ein darüber hinaus initiiertes Forschungsprojekt analysierte den Handlungsspielraum für eine zukunftsfähige Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg wurde das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ entwickelt, welches weltweit einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für Lieferanten einführt. Der Volkswagen Konzern sieht darin einen wesentlichen Baustein für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Lieferanten. Denn ein umweltbewusster und sozial engagierter Lieferant ist der Erfahrung nach meist auch ein ökonomisch überdurchschnittlich guter und zuverlässiger Partner. Gemäß der Vision der Beschaffung „Together – best in class, in customer value and cost“.
Vor dem Start der systematischen Umsetzung des Konzeptes wurden alle betroffenen Lieferanten frühzeitig durch die Beschaffung informiert. Auf der vierten Internationalen Zuliefererbörse (IZB) 2006 konnte das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ dann unseren Lieferanten erstmals vorgestellt werden. Francisco Javier Garcia Sanz, Beschaffungsvorstand der Volkswagen AG, machte dabei deutlich: „Für uns ist wichtig, dass unsere Partner nicht nur einwandfreie Qualität liefern, sondern sich weltweit an ökologischen und sozialen Mindeststandards orientieren.“ Der Messestand war mit Experten aus allen beteiligten Fachbereichen des Volkswagen Konzerns besetzt. Gleichzeitig wurde das Thema mit über 260 der auf der Messe vertretenen Firmen diskutiert. Über die Anforderungen, die Volkswagen an einen umweltbewussten und sozial engagierten Geschäftspartner stellt, können sich alle Lieferanten ausführlich auf der B2B Lieferantenplattform sowie durch unsere Broschüre „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen bei Volkswagen“ informieren.
Konzept "Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen"
Seit November 2006 fordern wir Hauptlieferanten auf, die Nachhaltigkeitsanforderungen des Volkswagen Konzerns zur Kenntnis zu nehmen. Der jeweils liefernde Standort wird dabei in unseren Nachhaltigkeitsdialog einbezogen. Lieferanten, die den Ansprüchen des Konzerns noch nicht in vollem Umfang genügen, unterstützt Volkswagen im Rahmen eines umfassenden Lieferantenentwicklungsprogramms. Bei den Besuchen der Lieferantenstandorte durch die Qualitätssicherung werden festgestellte Abweichungen an ein Ad-hoc-Experten-Team berichtet, das sich um langfristig tragfähige Verbesserungsmaßnahmen kümmert. Das gleiche Team wird tätig, sobald unsere Früherkennung Verdachtsfälle feststellt, von denen Lieferanten betroffen sein könnten. Bisher aufgetretene Fälle konnten für Volkswagen Zulieferer jedoch nicht bestätigt werden.
Ergänzend zum Thema Qualifizierung wurde 2006 mit dem regionalen Zentrum Niedersachsen der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung GmbH (InWent) eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung – Chancen für Lieferanten der Automobilindustrie“ abgehalten. Experten aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen stellten Fördermöglichkeiten für mittelständische Unternehmen vor und zeigten Good-Practice-Beispiele aus den Lieferantenketten zum Umgang mit verschiedenen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auf.
Lieferantenschulungen als ein Instrument zur Wahrnehmung unserer sozial-ökologischen Verantwortung gibt es beim Volkswagen Konzern jedoch schon länger. Bereits vor mehr als zehn Jahren haben wir begonnen, mit Geschäftspartnern einen Dialog zum Thema Umweltschutz zu führen, um gemeinsam Maßnahmen zur Erreichung ökologischer Ziele zu entwickeln. Dieser Dialog wurde im Jahr 2003 auch auf das Thema Nachhaltigkeit ausgedehnt. Die Kommunikation sowie der Erfahrungsaustausch zwischen dem Volkswagen Konzern und seinen Lieferanten zur Nachhaltigkeit steht unter dem Logo „Priorität A – Partner für Umwelt und Nachhaltigkeit“. Insgesamt wurden bisher über 150 Trainingsmaßnahmen mit mehr als 1.500 Teilnehmern durchgeführt.
Umweltrelevante Aspekte, wie zum Beispiel Regulative für Materialverwendungen, werden deshalb als unternehmens- oder auch branchenspezifische Normen und Vorgaben früh in die Geschäftsbeziehungen eingebunden. Ein darüber hinaus initiiertes Forschungsprojekt analysierte den Handlungsspielraum für eine zukunftsfähige Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg wurde das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ entwickelt, welches weltweit einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für Lieferanten einführt. Der Volkswagen Konzern sieht darin einen wesentlichen Baustein für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Lieferanten. Denn ein umweltbewusster und sozial engagierter Lieferant ist der Erfahrung nach meist auch ein ökonomisch überdurchschnittlich guter und zuverlässiger Partner. Gemäß der Vision der Beschaffung „Together – best in class, in customer value and cost“.
Vor dem Start der systematischen Umsetzung des Konzeptes wurden alle betroffenen Lieferanten frühzeitig durch die Beschaffung informiert. Auf der vierten Internationalen Zuliefererbörse (IZB) 2006 konnte das Konzept „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ dann unseren Lieferanten erstmals vorgestellt werden. Francisco Javier Garcia Sanz, Beschaffungsvorstand der Volkswagen AG, machte dabei deutlich: „Für uns ist wichtig, dass unsere Partner nicht nur einwandfreie Qualität liefern, sondern sich weltweit an ökologischen und sozialen Mindeststandards orientieren.“ Der Messestand war mit Experten aus allen beteiligten Fachbereichen des Volkswagen Konzerns besetzt. Gleichzeitig wurde das Thema mit über 260 der auf der Messe vertretenen Firmen diskutiert. Über die Anforderungen, die Volkswagen an einen umweltbewussten und sozial engagierten Geschäftspartner stellt, können sich alle Lieferanten ausführlich auf der B2B Lieferantenplattform sowie durch unsere Broschüre „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen bei Volkswagen“ informieren.
Konzept "Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen"
Seit November 2006 fordern wir Hauptlieferanten auf, die Nachhaltigkeitsanforderungen des Volkswagen Konzerns zur Kenntnis zu nehmen. Der jeweils liefernde Standort wird dabei in unseren Nachhaltigkeitsdialog einbezogen. Lieferanten, die den Ansprüchen des Konzerns noch nicht in vollem Umfang genügen, unterstützt Volkswagen im Rahmen eines umfassenden Lieferantenentwicklungsprogramms. Bei den Besuchen der Lieferantenstandorte durch die Qualitätssicherung werden festgestellte Abweichungen an ein Ad-hoc-Experten-Team berichtet, das sich um langfristig tragfähige Verbesserungsmaßnahmen kümmert. Das gleiche Team wird tätig, sobald unsere Früherkennung Verdachtsfälle feststellt, von denen Lieferanten betroffen sein könnten. Bisher aufgetretene Fälle konnten für Volkswagen Zulieferer jedoch nicht bestätigt werden.Ergänzend zum Thema Qualifizierung wurde 2006 mit dem regionalen Zentrum Niedersachsen der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung GmbH (InWent) eine Informationsveranstaltung unter dem Titel „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung – Chancen für Lieferanten der Automobilindustrie“ abgehalten. Experten aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen stellten Fördermöglichkeiten für mittelständische Unternehmen vor und zeigten Good-Practice-Beispiele aus den Lieferantenketten zum Umgang mit verschiedenen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auf.
Lieferantenschulungen als ein Instrument zur Wahrnehmung unserer sozial-ökologischen Verantwortung gibt es beim Volkswagen Konzern jedoch schon länger. Bereits vor mehr als zehn Jahren haben wir begonnen, mit Geschäftspartnern einen Dialog zum Thema Umweltschutz zu führen, um gemeinsam Maßnahmen zur Erreichung ökologischer Ziele zu entwickeln. Dieser Dialog wurde im Jahr 2003 auch auf das Thema Nachhaltigkeit ausgedehnt. Die Kommunikation sowie der Erfahrungsaustausch zwischen dem Volkswagen Konzern und seinen Lieferanten zur Nachhaltigkeit steht unter dem Logo „Priorität A – Partner für Umwelt und Nachhaltigkeit“. Insgesamt wurden bisher über 150 Trainingsmaßnahmen mit mehr als 1.500 Teilnehmern durchgeführt.