Verbrauch

Wo weniger mehr ist

Um den CO2-Ausstoß wirksam zu reduzieren, verfolgen wir einen integrierten Ansatz. Er bezieht alle Akteure bei den zur Verringerung des CO2-Ausstoßes nötigen Maßnahmen ein. Hierfür müssen die Interessen und die Möglichkeiten der Stakeholder gemeinsam betrachtet werden. Neben den Fahrzeugherstellern spielen die Mineralölindustrie, die Politik und die Fahrer selbst eine Rolle. Für die Fahrzeughersteller bedeutet dies, moderne, effiziente Technologien zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Dabei gilt es, die richtige Balance zwischen Umweltschutz, Sicherheit, Komfort, Nutzwert und Kosten zu halten. Nur dann entstehen Produkte, die energiesparend und klimaschonend sind und am Markt akzeptiert werden.

Effizienz auf ganzer Breite
Unsere Marken bieten eine große Auswahl verbrauchsarmer Modelle: Im April 2008 hatten Volkswagen, Audi, Škoda und SEAT 80 Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von höchstens 140 g/km im Angebot. Elf Modelle lagen sogar unter 120 g/km. Verbrauchsärmste Fahrzeuge im Konzern sind derzeit der Polo TDI BlueMotion der Marke Volkswagen und der SEAT Ibiza TDI DPF Ecomotive. 59 kW Leistung stehen hier jeweils 99 g/km CO2-Ausstoß gegenüber.

Vergleichen Sie selbst
Auf unserer interaktiven Verbrauchs-Tabelle können Sie übrigens alle Fahrzeuge aus der gesamten Volkswagen-Modell-Palette bei Verbrauchswerten und CO2-Ausstoß gegeneinander antreten lassen.

Freie Technologieentwicklung
Schon heute erreichen wir mit einer Vielzahl von Modellen den in der Selbstverpflichtung des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA) gegenüber der EU bis 2008 zugesagten Wert von maximal 140 g/km. Wir können allerdings nicht allein mit dem Problem CO2 fertig werden. Es sind alle Beteiligten gefragt, ihr Teil zu einer Reduktion des Treibhausgasausstoßes beizutragen. Wir unterstützen nicht zuletzt auch unsere Kunden mit Informationen und dem Angebot von Spritspartrainings. Aber auch die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen setzen, zum Beispiel durch eine an der CO2-Effizienz ausgerichtete Mineralölsteuer und eine CO2-orientierte Kraftfahrzeugsteuer, die die Effizienzklassen der Fahrzeuge berücksichtigt. Auf keinen Fall sollte eine Technologie der anderen gegenüber bevorzugt werden. Für eine Entwicklung zur nachhaltigen Mobilität wird es darauf ankommen, dem Wettbewerb und der Evolution der Technologie ihren Lauf zu lassen.