1937-1945
Am 28. Mai 1937 wird die "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH" gegründet, und am 16. September 1938 in "Volkswagenwerk GmbH" umbenannt. Anfang 1938 beginnt im heutigen Wolfsburg der Bau des Volks-wagenwerks, in dem das von Ferdinand Porsche konstruierte Fahrzeug hergestellt werden soll.
Während des Zweiten Weltkrieges wird das Volks-wagenwerk auf die Produktion von Rüstungsgütern umgestellt. Dabei kommen u. a. rund 20.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und später auch KZ-Häftlinge zum Einsatz.
In Kenntnis der damaligen Geschehnisse richtete die VOLKSWAGEN AG im September 1998 für die während des Zweiten Weltkrieges in der damaligen Volkswagen Gesellschaft tätigen Zwangsarbeiter einen Humanitären Fonds ein. Bis Ende 2001 erhielten daraus mehr als 2.050 Personen in 26 Staaten eine humanitäre Leistung. Außerdem entsteht im Werk Wolfsburg unter Beteiligung von Volkswagen-Auszubildenden die "Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks".
Die VOLKSWAGEN AG gehörte im Februar 1999 zu den Gründungsmitgliedern der "Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft", die der Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeiterinnen vorausging.