Nachrichten Ad-hoc
Wolfsburg, 15.09.2004

Volkswagen AG und Abu Dhabi stellen Gespräche über Aktienerwerb ein

Der Vorstand der Volkswagen AG und Regierungsvertreter des Emirats Abu Dhabi haben ihre Gespräche über den Einsatz von Volkswagen-Aktien im Rahmen der LeasePlan-Akquisition einvernehmlich eingestellt. Über den Kaufpreis des Aktienpakets im Volumen von 9,8 Prozent des Kapitals war im aktuellen Kapitalmarktumfeld keine Einigung möglich. Beide Seiten bedauern dies, sehen aber in den bereits angelaufenen Projekten vielversprechende Perspektiven für eine weitere intensive, nachhaltige und für alle Beteiligten vorteilhafte Zusammenarbeit.

Der Erwerb der 50prozentigen Beteiligung an der niederländischen LeasePlan Corporation N.V., Almere-Stad, einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich des Multibrand Flottenmanagements, wird nun aus dem laufenden Geschäft finanziert. Zu dieser Vorgehensweise hatte der Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns den Vorstand bereits in seiner Sitzung am 21. April 2004 ermächtigt.

Unverändert bleibt die vorgesehene Gesellschafts- und Beteiligungsstruktur, in die LeasePlan eingebracht werden soll. An dem Joint venture wird der Volkswagen Financial Services-Teilkonzern zu 50 Prozent beteiligt sein. Die beiden durch Tochtergesellschaften vertretenen Co-Investoren, die private saudische Olayan-Gruppe, sowie die im Besitz des Emirats Abu Dhabi befindliche Mubadala Development Company werden jeweils 25 Prozent halten.