Nachrichten Ad-hoc
Wolfsburg, 05.09.2005

Maßnahmen zum Personalabbau werden verstärkt

Trotz steigender Absatzzahlen hat der Volkswagen-Konzern weiterhin erhebliche Überkapazitäten und wird deshalb seine Anstrengungen zum Abbau von Personal verstärken. Dies kündigt der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Dr. Bernd Pischetsrieder, heute im Rahmen einer Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg an. Zum Abbau nutzt Volkswagen die im Rahmen des Tarifvertrags verfügbaren Instrumente wie Vorruhestand durch Altersteilzeit. Vorgesehen ist die Ausdehnung auf den Jahrgang 1951, bei Bedarf auch auf den Jahrgang 1952. Darüber hinaus wird Mitarbeitern individuell ein Aufhebungsvertrag angeboten. Diese Maßnahmen gelten für Mitarbeiter in allen Bereichen, auch für Führungskräfte.

In der Rede zur Betriebsversammlung heißt es weiter, mit einer Entscheidung, den kompakten Geländewagen in Wolfsburg zu bauen, könnten rund 1000 Arbeitsplätze gesichert werden. Dies wäre eine wichtige Entscheidung für den Standort. Sie ändere aber nichts daran, dass Volkswagen an den deutschen Standorten, insbesondere in Wolfsburg, einen Personalüberhang in einer Größenordnung von mehreren tausend Mitarbeitern habe.

Volkswagen geht weiterhin davon aus, dass sich – wie bereits kommuniziert - sowohl das Operative Ergebnis nach Sondereinflüssen des Jahres 2005 sowie das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr verbessern werden.