Brüssel, 13.03.2006
Volkswagen AG Gründungsmitglied von "Alliance for Synthetic Fuels in Europe" (ASFE)
Automobilhersteller und Kraftstoffproduzenten verbünden sich zur Förderung synthetischer Kraftstoffe in Europa.
In Brüssel wurde die "Alliance for Synthetic Fuels in Europe (ASFE)" gegründet. Auf einer Konferenz in Brüssel, an der auch die EU-Kommissare Günter Verheugen und Andris Piebalgs sowie der österreichische Umweltminister Josef Pröll teilnahmen, entwickelten führende Automobilhersteller und Kraftstoffproduzenten ihre gemeinsame Vision von einer nachhaltigen Mobilität in Europa.
Die Gründungsmitglieder der Alliance of Synthetic Fuels in Europe (ASFE) - DaimlerChrysler, Renault, Sasol Chevron, Royal Dutch Shell und der Volkswagen Konzern – hoben die strategische Rolle der synthetischen Kraftstoffe bei der Bewältigung der Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt hervor. Die ASFE-Unternehmen sind übereinstimmend der Ansicht, dass synthetische Kraftstoffe den Einfluss des Straßenverkehrs auf die Umwelt durch eine verbesserte Energieeffizienz und den Einsatz saubererer Kraftstoffe verringern können.
Synthetische Kraftstoffe sind eine neue Generation Kraftstoffe mit einem Gehalt an Schwefel und aromatischen Kohlenwasserstoffen nahe Null, die nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren aus Erdgas (GtL), Kohle (CtL) oder Biomasse (BtL) hergestellt werden. Von den drei Verfahren ist GtL das kommerziell am weitesten entwickelte und bietet schon heute einen praktischen Alternativkraftstoff. Eine Reihe von Anlagen sind im Bau oder in der Planung und die Verfügbarkeit wird ab 2006 stetig steigen. Das BtL-Verfahren muss noch weiter erforscht und entwickelt werden, es besteht jedoch die Möglichkeit, innereuropäische Ressourcen einzusetzen.
Franz-Josef Paefgen, Generalbevollmächtigter Konzernforschung der Volkwagen AG, nennt die Ziele der ASFE: “Zu den Zielen der ASFE gehört die Förderung synthetischer Kraftstoffe und die Unterstützung einer Reihe von Aktivitäten auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität. Dazu gehören die Forschung sowie Projekte, die die Vorzüge synthetischer Kraftstoffe aufzeigen, wie zum Beispiel Versuchsfahrzeuge, die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und die Entwicklung des öffentlichen Bewusstseins.”
Die mit synthetischen Kraftstoffen aus Erdgas verbundenen Treibhausgasemissionen sind vergleichbar mit denen der aus Rohöl hergestellten Kraftstoffe, während die Kraftstoffe aus Biomasse zu einer Reduzierung der Treibhausgase von bis zu 90% beitragen können. Da synthetische Kraftstoffe in reiner Form oder in Beimischungen in heutigen Dieselmotoren mit dem vorhandenen Vertriebs- und Tankstellennetz verwendet werden können, sind sie die kostengünstigste Lösung zur Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl. Synthetische Kraftstoffe können lokal erheblich zur Luftverbesserung beitragen, indem sie die Abgasemissionen (Feststoffpartikel, Stickoxide, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe) reduzieren.
Die Gründungsmitglieder der Alliance of Synthetic Fuels in Europe (ASFE) - DaimlerChrysler, Renault, Sasol Chevron, Royal Dutch Shell und der Volkswagen Konzern – hoben die strategische Rolle der synthetischen Kraftstoffe bei der Bewältigung der Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt hervor. Die ASFE-Unternehmen sind übereinstimmend der Ansicht, dass synthetische Kraftstoffe den Einfluss des Straßenverkehrs auf die Umwelt durch eine verbesserte Energieeffizienz und den Einsatz saubererer Kraftstoffe verringern können.
Synthetische Kraftstoffe sind eine neue Generation Kraftstoffe mit einem Gehalt an Schwefel und aromatischen Kohlenwasserstoffen nahe Null, die nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren aus Erdgas (GtL), Kohle (CtL) oder Biomasse (BtL) hergestellt werden. Von den drei Verfahren ist GtL das kommerziell am weitesten entwickelte und bietet schon heute einen praktischen Alternativkraftstoff. Eine Reihe von Anlagen sind im Bau oder in der Planung und die Verfügbarkeit wird ab 2006 stetig steigen. Das BtL-Verfahren muss noch weiter erforscht und entwickelt werden, es besteht jedoch die Möglichkeit, innereuropäische Ressourcen einzusetzen.
Franz-Josef Paefgen, Generalbevollmächtigter Konzernforschung der Volkwagen AG, nennt die Ziele der ASFE: “Zu den Zielen der ASFE gehört die Förderung synthetischer Kraftstoffe und die Unterstützung einer Reihe von Aktivitäten auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität. Dazu gehören die Forschung sowie Projekte, die die Vorzüge synthetischer Kraftstoffe aufzeigen, wie zum Beispiel Versuchsfahrzeuge, die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und die Entwicklung des öffentlichen Bewusstseins.”
Die mit synthetischen Kraftstoffen aus Erdgas verbundenen Treibhausgasemissionen sind vergleichbar mit denen der aus Rohöl hergestellten Kraftstoffe, während die Kraftstoffe aus Biomasse zu einer Reduzierung der Treibhausgase von bis zu 90% beitragen können. Da synthetische Kraftstoffe in reiner Form oder in Beimischungen in heutigen Dieselmotoren mit dem vorhandenen Vertriebs- und Tankstellennetz verwendet werden können, sind sie die kostengünstigste Lösung zur Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl. Synthetische Kraftstoffe können lokal erheblich zur Luftverbesserung beitragen, indem sie die Abgasemissionen (Feststoffpartikel, Stickoxide, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe) reduzieren.