Verbesserungsvorschlag bei internationaler Fachtagung für Ideenmanagement prämiert
Deutsches Institut für Betriebswirtschaft zeichnet Ideengeber von Volkswagen mit dem ersten Preis aus
Bei seiner internationalen Fachtagung zum Ideenmanagement zeichnete das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (dib) nun einen Verbesserungsvorschlag zweier Mitarbeiter von Volkswagen mit dem ersten Preis aus. Durch die Idee spart das Unternehmen rund 150.000 Euro jährlich. Der Leiter des Ideenprogramms von Volkswagen in Wolfsburg, Robert Schulte, sagte: „Ein Ziel des Ideenprogramms von Volkswagen ist es, die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsabläufe zu erleichtern.“
Das Konzept von Detlef Witt und seinem Kollegen Otto Basilewski aus der Lackiererei im Werk Wolfsburg stand bei der Auszeichnung in der Kategorie „Beste Gruppenidee“ im Wettbewerb mit zahlreichen Vorschlägen aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen aus Deutschland und dem internationalen Raum. Die Idee zur Optimierung der Farbversorgung bei Lackier-Robotern überzeugte am Ende die internationale Jury. Dadurch werden die Instandhaltungszeiten verkürzt, die Lackierqualität wird nochmals verbessert und es entstehen weniger Abfälle. Der Leiter der Instandhaltung im Werk Wolfsburg, Ulrich Powill, betonte: „Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für unsere Kollegen. Sie ist gleichzeitig ein Antrieb für alle anderen Kollegen, sich am Ideenprogramm zu beteiligen.“
Im Volkswagen Konzern wurden im vergangenen Jahr europaweit rund 122.000 Verbesserungsvorschläge eingereicht, von denen mehr als 70.000 umgesetzt wurden. Für ihre Kreativität und ihren Beitrag für das Unternehmen erhielten die Ideengeber Prämien von insgesamt 37 Millionen Euro. Auch in diesem Jahr ist eine positive Entwicklung im Ideenprogramm zu verzeichnen. So erhöhte sich die Anzahl der Vorschläge von Januar bis Mai alleine am Standort Wolfsburg um sechs Prozent.