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15.03.2007

Herausforderung CO2

Volkswagen stellt sich seiner Verantwortung für Umwelt und Klima

Seitdem der Klimabericht der UN veröffentlicht wurde, beherrschen die globale Erderwärmung und der Treibhauseffekt die Schlagzeilen. In vielen Medien-Berichten wird dabei die Automobilindustrie als Hauptschuldiger gebrandmarkt. Dass dieser Vorwurf zu kurz gegriffen ist, belegt eine Zahl: Nur knapp 12 Prozent des Klimagases Kohlendioxid (CO2) kommen aus den Pkw-Auspuffen.
 
Dennoch ist die Autobranche gefordert, ihren Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu leisten. Volkswagen nimmt diese Herausforderung an, wie Vorstandschef Prof. Dr. Martin Winterkorn jüngst noch einmal unterstrich. „Wir arbeiten mit allen 18000 Entwicklern und Ingenieuren des Konzerns mit Hochdruck daran, die CO2-Emissionen und die anderen Abgase zu verringern.“
 
Modellpolitik
Beispiel Modellpolitik: Volkswagen werde unter dem Label „BlueMotion“ in jeder Modellreihe ein besonders sparsames und emissionsarmes Fahrzeug auf den Markt bringen, sagte Winterkorn. „Beim Polo und Passat haben wir angefangen, beim Golf werden wir weitermachen. Diese Modelle haben beispielsweise besonders effiziente Motoren, Leichtlaufreifen, ein anders übersetztes Getriebe. Sie sollen mit ihrem niedrigen Verbrauch in ihrer Klasse führend sein.“
 
Diese Strategie trägt schon jetzt Früchte: Mit einem CO2-Ausstoß von 102 Gramm pro Kilometer ist der Polo BlueMotion Bester seiner Klasse. Dass auch leistungsstarke Motoren sparsam sein können, zeigt Volkswagen mit dem Passat BlueMotion, der mit 105 PS und einem Verbrauch von 5,1 Liter Diesel/100km gerade einmal 136 Gramm CO2 pro Kilometer verursacht.
 
Außerdem forsche Volkswagen intensiv an alternativen Kraftstoffen und investiere seit Jahren Milliarden, um durch direkteinspritzende Diesel- und Benzinmotoren den Verbrauch zu reduzieren, so Winterkorn. Auch in puncto Leichtbau und Gewichtsreduzierung habe der Konzern – zum Beispiel mit Aluminiumkarosserien bei Audi und Leichtstählen bei Volkswagen – deutliche Verbesserungen erzielt.

Winterkorn wehrte sich entschieden gegen den Vorwurf, Volkswagen bringe immer nur größere Fahrzeuge auf den Markt. Der in Auftrag gegebene Kleinwagen unterhalb des Fox werde sparsam, alltagstauglich und bezahlbar sein. Und er werde mit kleinen Motoren auskommen. Denkbar sei ein Zweizylinder mit Aufladung. Winterkorn: „Dieser Kleinwagen soll eine Grundsatzfrage beantworten: Wie wollen wir uns als Mobilitätskonzern der Zukunft aufstellen.“