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20.06.2008

Forschungsfahrt 2008

Volkswagen präsentiert die Technologien von morgen
Aktuelle Studie belegt: Volkswagen AG gilt als innovativster Autokonzern
Zukunft wird Gegenwart: Passat CC startet mit neuesten Assistenzsystemen

Wolfsburg, Juni 2008. „Die Volkswagen AG“, so die aktuelle Studie des renommierten deutschen „Center of Automotive“ (CoA), „ist der innovationsstärkste Automobilkonzern des Jahres.“ Die Begründung des im Großraum Köln ansässigen CoA: „Der Wolfsburger Konzern kann im dritten Jahr in Folge seine Innovationsaktivitäten im Vergleich zu den Wettbewerbern steigern.“ Ein starkes Kompliment.


Forschen für die Welt von morgen

Im Zentrum dieser „Innovationsaktivitäten“ steht unter anderem die Volkswagen Konzernforschung. In Kooperation aller Marken der Gruppe werden hier die Ideen für die Welt von morgen entwickelt. Ein mehr denn je zentrales Thema dabei ist der Einsatz intelligenter Elektronik. Denn sie hilft, die Sicherheit, die Dynamik, die Wirtschaftlichkeit und die ökologische Bilanz der Autos zu verbessern. Weltweit sind mehr als 700 Forscher in Deutschland, den USA, China und Japan für das Unternehmen tätig. Sie vernetzen das Auto immer stärker mit der Umwelt, mit anderen Fahrzeugen und über intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstellen schließlich mit dem Fahrer selbst. Ein Spektrum der neuesten Innovationen stellt der Konzern einmal pro Jahr im Rahmen eines sogenannten „Forschungstages“ vor.


Geballte Technologieladung für die Serie

Lane Assist und Fahrwerksregelung. Mit welchem Hochdruck Forschungsprojekte in die Serienentwicklung einfließen, zeigt stellvertretend die neueste Limousine des Konzerns: der Passat CC von Volkswagen. Das gerade durchstartende Modell vereint auf Wunsch mehr Assistenz- und Fahrdynamiksysteme, als jeder andere Volkswagen. Beispiel „Lane Assist“: Der mit dem Passat CC in die Serie eingeführte Spurhalteassistent wurde erstmals im Rahmen des Forschungstages 2004 vorgestellt; damals noch unter der Bezeichnung „Lane Departure Warning“. Beispiel „Adaptive Fahrwerksregelung DCC“: Das System bietet auf Knopfdruck drei unterschiedliche Fahrwerks- und Lenkungscharakteristika. Funktionen wie diese wurden beim Forschungstag 2007 in einem Passat-Prototypen mit der Bezeichnung CARmäleon präsentiert.

Park Assist und Distanzregelung. Ähnliches gilt für den „Park Assist“, der 2004 bei einem Fahrassistenzsystem-Workshop der Forschung gezeigt wurde und heute für den Touran, den Tiguan, die Passat Limousine, den Passat Variant und den neuen Passat CC angeboten wird. Ebenfalls als Forschungsprojekt debütierte die „Adaptive Cruise Control“, kurz „ACC“ genannt, die mittlerweile als „Automatische Distanzregelung“ im Phaeton, Touareg und allen Passat-Versionen zum Einsatz kommt. „Lane Assist“, „DCC“, „Park Assist“ und „ACC“ sind als geballte Technologieladung mit dem neuen Passat CC erstmals zusammen in einem Modell bestellbar.


Schneller Bremsen für mehr Sicherheit

PyroBrake. Genauso, wie die jetzt im Passat CC realisierten Systeme bis vor kurzem noch Zukunftsmusik waren, fließen permanent Forschungsprojekte in die Serienentwicklung ein. Ein aktuelles Spektrum dieser Projekte präsentiert die Volkswagen Konzernforschung auf dem „Forschungstag 2008“. Beispiel „PyroBrake“: Die pyrotechnisch gezündete „PyroBrake“ wird aktiv, wenn eigentlich nichts mehr geht und ein Unfall kurz bevor steht. Hintergrund: Das System kann innerhalb von 80 Millisekunden, und damit im Einzelfall noch rechtzeitig vor einem Unfall, eine Notbremsung einleiten, und so die Aufprallgeschwindigkeit im Mittel um fünf km/h reduzieren. Im Crashfall eine Welt. Vorgestellt wird die „PyroBrake“ an Bord eines Passat.

Unfallforschung. Dass die Erforschung und Entwicklung solcher Technologien eminent wichtig ist, verdeutlicht das Beispiel des ESP. Vor zehn Jahren analysierte die Volkswagen Unfallforschung das Potential des elektronischen Stabilisierungsprogramms. Die Ergebnisse waren derart positiv, dass in Europa noch im selben Jahr der Golf mit serienmäßigem ESP durchstartete.



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