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Ausblick

Der Vorstand des Volkswagen Konzerns geht davon aus, dass das Wachstum der Weltwirtschaft 2020 infolge der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eine negative Wachstumsrate aufweisen wird. Risiken sehen wir darüber hinaus weiterhin in protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Zudem werden die Wachstumsaussichten von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Wir gehen davon aus, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer eine deutlich rückläufige Wirtschaftsentwicklung verzeichnen werden. Gleichwohl gehen wir von einer einsetzenden wirtschaftlichen Erholung im Verlauf des Jahres 2020 aus.

Für die Entwicklung der Pkw-Märkte im Jahr 2020 haben wir aufgrund der Covid-19-Pandemie für einzelne Regionen Szenarien entwickelt, die zum Beispiel auch die aktuellen Erfahrungen aus der Entwicklung in China berücksichtigen. Die Szenarien reflektieren die zeitlich unterschiedliche geographische Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das weltweite Nachfragevolumen nach Neufahrzeugen im Jahr 2020 voraussichtlich zwischen 15 und 20 % unter dem des Vorjahres liegen wird. In Westeuropa rechnen wir für 2020 mit einem Neuzulassungsvolumen von Pkw, das um rund 25 % unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Nach dem drastischen Rückgang zu Beginn des zweiten Quartals und der deutlichen Erholung im weiteren Verlauf haben wir unterstellt, dass es im dritten und vierten Quartal 2020 zu einer weiteren Erholung des Marktes kommt und das Vorjahresniveau in einzelnen Monaten wiedererreicht werden kann. Auf den Pkw-Märkten in Zentral und Osteuropa legen wir einen ähnlichen, aber stabileren Verlauf zugrunde und erwarten, dass die Zahl der Verkäufe 2020 den Vorjahreswert voraussichtlich etwas weniger stark unterschreiten wird. Auf den Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (bis 6,35 t) in Nordamerika rechnen wir für 2020 mit einem Nachfragevolumen, das 25 bis 30 % unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Dabei gehen wir davon aus, dass nach dem drastischen Rückgang zu Beginn und einer leichten Erholung im weiteren Verlauf des zweiten Quartals in den verbleibenden Quartalen des Jahres 2020 nur eine Seitwärtsbewegung des Marktes zu verzeichnen sein wird. Wir erwarten, dass die Neuzulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf den südamerikanischen Märkten 2020 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um bis zu 40 % sinken werden. Nach dem drastischen Rückgang im zweiten Quartal wird sich der Markt im dritten und vierten Quartal voraussichtlich nur langsam und sukzessive erholen, wobei die Werte des Vorjahres nicht wieder erreicht werden. Die Märkte für Pkw in der Region Asien-Pazifik werden 2020 voraussichtlich zwischen 10 und 15 % unter dem Vorjahresniveau liegen. Nach dem sehr starken Rückgang im ersten und der zügigen Erholung im zweiten Quartal rechnen wir mit einer Entwicklung auf Vorjahresniveau in den verbleibenden Quartalen des Jahres 2020.

Auch die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge werden sich im Jahr 2020 in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln; insgesamt rechnen wir Covid-19-bedingt für 2020 mit einer deutlich sinkenden Nachfrage.

Wir erwarten für 2020, dass die Neuzulassungen sowohl von mittelschweren und schweren Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 6 t als auch von Bussen auf den relevanten Märkten des Bereichs Nutzfahrzeuge massiv unter denen von 2019 liegen.

Automobilbezogene Finanzdienstleistungen werden nach unserer Einschätzung auch im Jahr 2020 eine hohe Bedeutung für den weltweiten Fahrzeugabsatz haben.

Unsere Markenvielfalt, unsere Präsenz auf allen wichtigen Märkten der Welt, die breite und gezielt ergänzte Produktpalette sowie unsere Technologien und unsere Dienstleistungen verschaffen uns weltweit eine gute Position im Wettbewerb. Im Zuge der Transformation unseres Kerngeschäfts positionieren wir die Konzernmarken noch trennschärfer und optimieren unser Fahrzeug- und Antriebsportfolio. Im Fokus stehen dabei vor allem die CO2-Bilanz unserer Fahrzeugflotte und die Konzentration auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente. Zusätzlich arbeiten wir mit der fortlaufenden Entwicklung neuer Technologien und unserer Baukästen daran, die Vorteile unseres Mehrmarkenkonzerns noch gezielter zu nutzen.

Wir gehen davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Jahr 2020 in Folge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen werden.

Herausforderungen ergeben sich zudem insbesondere aus der steigenden Wettbewerbsintensität, volatilen Rohstoff und Devisenmärkten sowie aus verschärften emissionsbezogenen Anforderungen.

Wir erwarten, dass in Folge der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns und seiner Bereiche deutlich unter dem Niveau des Vorjahresliegen werden. Für das Operative Ergebnis vor und inklusive Sondereinflüssen des Volkswagen Konzerns und des Bereichs Pkw sowie für das Operative Ergebnis des Bereichs Nutzfahrzeuge rechnen wir mit einem gravierenden Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Power Engineering und im Konzernbereich Finanzdienstleistungen erwarten wir geschäftsmodellbedingt für das Operative Ergebnis im Jahr 2020 geringere Einflüsse aus der Pandemie. Für den Bereich Power Engineering gehen wir von einem gegenüber Vorjahr deutlich höheren Operativen Verlust aus. Für den Konzernbereich Finanzdienstleistungen rechnen wir mit einem Operativen Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert. Insgesamt erwarten wir für den Volkswagen Konzern ein positives Operatives Ergebnis vor und inklusive Sondereinflüssen im Jahr 2020.

Wolfsburg, Juli 2020

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