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Digitalisierung im Volkswagen Konzern

Digitalisierung

Bis zum Jahr 2030 wird das Automobil einem fundamentalen Wandel unterliegen: Elektroantriebe, Vernetzung und autonomes Fahren werden dann im Fokus stehen. Volkswagen stellt sich dafür mit der Konzernstrategie „NEW AUTO – Mobility for Generations to Come“ zukunftsfähig auf und investiert bereits bis 2025 rund 27 Milliarden Euro in die Digitalisierung von Produkt und Unternehmen. Die Botschaft ist eindeutig: Volkswagen transformiert sich zum Tech-Konzern und bietet seinen Kunden zukünftig alles aus einer Hand, von Hardware über Software bis hin zu Services.

Die gesamte Wirtschaftswelt befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Die Digitalisierung aller Wirtschaftszweige ist der Treiber dieser Veränderung, in der auch Volkswagen eine Schlüsselrolle spielt. Der übergeordnete Leitgedanke der Strategie NEW AUTO: Mobilität neu definieren, aber klimaneutral und verantwortungsbewusst wirtschaften. Die Entwicklung von nachhaltigen, vernetzten, sicheren und maßgeschneiderten Mobilitätslösungen für kommende Generationen steht im Fokus.

Auf dem Weg hin zu einem softwareorientierten Mobilitätsanbieter digitalisiert Volkswagen neben dem Auto und den Diensten rund um Mobilität auch die Entwicklung sowie die Fahrzeugproduktion und schafft agile Arbeitsweisen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel ist es, die mobile und die digitale Welt so zu verknüpfen, dass Kundinnen und Kunden, Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen profitieren.

"In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, auch bei der Software im Fahrzeug eine Spitzenposition einzunehmen. Nur als digitaler Mobilitätskonzern können wir den Bedürfnissen der Menschen nach individueller, nachhaltiger und vollvernetzter Mobilität in Zukunft gerecht werden.“

Herbert Diess Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG

Software als Schlüssel zum automobilen Erlebnis der Zukunft

Software spielt bereits heute eine Schlüsselrolle im Auto, und sie wird künftig immer wichtiger. Heutige Fahrzeuge wie der Volkswagen ID.4 sind vollvernetzt, ihre Funktionalität lässt sich individuell konfigurieren und kontinuierlich erweitern. Kundinnen und Kunden können Funktionen jederzeit „on demand“ hinzubuchen. Zudem werden die Fahrzeuge über Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten – und das auch ohne Werkstattbesuch mit „Over-the-Air Updates“.

Software entscheidet also zunehmend, wie der Kunde sein Auto erlebt. Das Betriebssystem eines Autos und seine Vernetzung mit einer Datencloud werden immer mehr zum wettbewerbsdifferenzierenden Faktor. Sie sind die Basis für immer leistungsfähigere Assistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren, die das Autofahren noch sicherer und komfortabler machen. Vereinfacht gesagt: Das Automobil wird zu einem vollelektrisch angetriebenen „Mobile Device“, einem smarten Mobilitätsbegleiter.

Volkswagen auf dem Weg zu „NEW AUTO“

Volkswagen geht den Weg zum „Smart Mobility Companion“ mit voller Kraft und macht Software zur weiteren Kernkompetenz. Ziel ist, den Eigenanteil an der Softwareentwicklung im Auto von derzeit 10 Prozent auf mindestens 60 Prozent zu steigern. Treibende Kraft dieser Transformation ist CARIAD. In dem Automotive-Software-Unternehmen bündelt der Konzern seine digitalen Fähigkeiten und baut sie massiv aus.

Aktuell arbeiten unter dem Dach von CARIAD rund 4.500 Software-Expertinnen und -Experten an der Digitalisierung und Vernetzung der Fahrzeuge der Konzernmarken. Im Zentrum steht die Entwicklung einer skalierbaren und leistungsstarken Software-Plattform für alle Marken und Märkte im Konzern. Das sind insbesondere das Fahrzeug-Betriebssystem VW.OS und die Anbindung an die dazugehörige Volkswagen Automotive Cloud, die zukünftig die Daten von Millionen von Fahrzeugen pro Tag verarbeiten soll. Zuerst ist deren voller Umfang im Audi-Projekt „Artemis“ in 2025 geplant, ab 2026 skaliert die Software-Plattform mit dem Volkswagen Projekt „Trinity“ ins Volumen. Dank der einheitlichen Software-Umfänge wird Volkswagen beträchtliche Skaleneffekte generieren und damit die Kosten für die Software pro Fahrzeug für alle Marken merklich senken.

Mit digitalen Prozessen zu mehr Effizienz

In der Konzern-IT arbeiten rund 12.000 IT-Expertinnen und -Experten weltweit an der Digitalisierung der Unternehmensprozesse und der Vernetzung von täglich Millionen von Menschen: von den rund 670.000 Mitarbeitern im Volkswagen Konzern bis hin zu Lieferanten, Händlern und Kunden. An den Standorten Berlin, Wolfsburg, San Francisco und München werden markenübergreifend IT-Lösungen entwickelt, die das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Basis dafür ist die konzernweite IT-Infrastruktur mit unter anderem CO2-neutralen Rechenzentren und weltweiten Netzwerken, die kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Mit der industriellen Anwendung des Internet of Things werden Produktionsanlagen und Systeme vernetzt. In diesem Zusammenhang baut Volkswagen derzeit das weltweit wohl größte Cloud-Projekt seiner Art auf: die Industrial Cloud. Zukünftig werden dort die Daten aller Maschinen, Anlagen und Systeme aus 118 Fabriken zusammengeführt und analysiert. Zudem programmieren die IT-Fachkräfte die Fähigkeiten für autonome Service- und Industrie-Roboter, die immer komplexere Vorgänge übernehmen. Mit künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning werden schon heute die Prozesse in der Produktion und im Büro optimiert. Und Volkswagen geht noch einen Schritt weiter: Als weltweit erstes Automobilunternehmen erprobt der Konzern den Einsatz von Quantencomputern für reale Anwendungen. Um unsere Daten und die unserer Kunden dabei bestmöglich zu schützen, arbeiten wir mit modernsten IT-Sicherheitsstandards, die wir branchenübergreifend für den Wirtschaftsstandort Deutschland in der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation mitgestalten.

Volkswagen Dienste bieten flexible Mobilität

Ob Carsharing, Mikromobilitätsangebote für die letzte Meile, Ridesharing- oder Ridepooling-Services: Besonders in Großstädten entstehen durch die Digitalisierung vielfältige neue Angebote, die das Leben einfacher machen. Der Volkswagen Konzern ist mit seinen Services vorne dabei.

Mit „WeShare“, dem rein elektrischen Carsharing-Angebot von Volkswagen, können in der Hauptstadt Berlin mehr als 100.000 registrierte Kunden mit derzeit 1.500 e-Golf und ID.3 mobil sein. Seit Februar 2021 ist der „Vehicle on Demand“-Dienst mit zusätzlich 800 ID.3 in Hamburg verfügbar – weitere Städte sollen folgen.

Bereits seit 2016 definiert auch MOIA urbane Mobilität neu. Der vollelektrische Ridepooling-Dienst bietet Menschen in Hamburg und Hannover eine weitere umweltfreundliche und verkehrsentlastende Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Beim Ridepooling von MOIA teilen sich Personen ein Fahrzeug, deren Start und Ziel in ähnlicher Richtung liegen. Per App sendet der Kunde eine Fahrtanfrage. Das gesamte digitale Ökosystem wurde selbst entwickelt: von Apps über Algorithmen bis zum Flottenmanagement.

Die Zukunft ist autonomes Fahren

Mit Argo AI bereitet Volkswagen Nutzfahrzeuge unterdessen den nächsten Schritt für MOIA vor: Ridepooling mit autonomen Fahrzeugen. Im Zuge der Kooperation mit Ford und Argo AI entwickelt Volkswagen ein selbstfahrendes System, das Personen (MaaS) oder Güter (TaaS) im urbanen Raum von A nach B bringt. Die Basis dafür ist der vollelektrische ID. BUZZ, der im kommenden Jahr seine Weltpremiere feiert. Bereits heute laufen die Entwicklungen auf Hochtouren, den ikonischen Bulli nicht nur zu elektrifizieren, sondern ihn mit dem Self-Driving-System zu einem wegweisenden autonomen Fahrzeug zu machen. Das Ziel: ab 2025 beim autonomen Fahren zu den weltweit führenden Automobilherstellern zu gehören.

Zusätzlich zu Argo AI investiert der Konzern in Projekte von CARIAD. Dort werden assistierte und automatisierte Fahrfunktionen bis Level 4 für alle Marken des Volkswagen Konzerns für die individuelle Mobilität entwickelt.

Eine neue Generation an Software-Entwicklern

Volkswagen investiert nicht nur in innovative Technologien, sondern auch in die nächste Generation an IT-Spezialisten: Gemeinsam mit der Talentschmiede „42“ hat das Unternehmen „42 Wolfsburg“ gegründet. Dort werden seit Mai 2021 rund 170 Studierende zu Software-Entwicklerinnen und -Entwicklern ausgebildet, ab 2022 soll diese Zahl auf 600 Studierende pro Jahr steigen. Das innovative Ausbildungskonzept des weltweiten „42“-Netzwerkes setzt auf neue, kreative Formen der IT-Ausbildung: mit offenem Zugang, ohne Professorinnen und Professoren oder Vorlesungen. Volkswagen unterstützt „42 Wolfsburg“ im ersten Jahr mit 3,7 Millionen Euro und danach mit zwei Millionen Euro jährlich.

Seit März 2019 qualifiziert Volkswagen auch in der konzerneigenen Fakultät 73 IT-Talente zu Software-Entwicklerinnen und -Entwicklern. Über das zweijährige Qualifizierungsprogramm haben IT-Begabte und Softwarebegeisterte die Gelegenheit, ihre Leidenschaft zu professionalisieren und die Zukunft der Mobilität bei Volkswagen mitzugestalten.

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