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SEAT – Fit für Flotten

„Wir demokratisieren unser Antriebsportfolio.“

Bernhard Bauer (55) ist bereits seit Oktober 2014 Geschäftsführer der SEAT Deutschland GmbH – und spricht im Interview über die Elektrifizierungsoffensive der spanischen Marke.

Herr Bauer, Anfang 2019 haben Sie gesagt, dass SEAT in Sachen Elektromobilität durchstarten muss. Was hat sich seitdem getan?

Bernhard Bauer: In den vergangenen Monaten ist bei uns sehr viel passiert. Wir bringen beispielsweise mit dem Mii electric unser erstes vollelektrisches Elektrofahrzeug auf die Straße. Damit treffen wir gerade voll ins Schwarze: Ein elektrischer Flitzer, mit dem man komplett emissionsfrei in der City unterwegs sein kann. Unsere Kunden sind jedenfalls entsprechend neugierig auf den Mii electric, sodass wir uns über zahlreiche Vorbestellungen freuen.

Wissen Sie, was den Kunden am meisten zusagt?

Es ist das Gesamtpaket. Schließlich bietet der Mii electric trotz seiner kompakten Maße alles, was ein Auto haben muss: Raum für vier Personen, solide Verarbeitung und jede Menge Fahrspaß.

Spielt bei den Vorbestellungen auch der Umweltbonus eine Rolle?

In erster Linie sind unsere Kunden auf das Fahrzeug gespannt, würde ich sagen. Aber klar, der neue Umweltbonus ist ein starker Anreiz. Beim Mii electric reduziert sich der Neupreis damit auf unter 14.000 Euro. Ich bin sicher, jetzt könnte der Funken überspringen und sich die E-Mobilität auf breiter Ebene durchsetzen.

Dafür muss aber auch das elektrifizierte Fahrzeugangebot von SEAT wachsen, oder?

Das passiert genau jetzt. Nehmen Sie beispielsweise den neuen Tarraco FR: Dieses sportliche SUV wird schon ab Herbst auch als Plug-in-Hybrid konfigurierbar sein. Als nächstes Modell steht dann bereits die Serienversion unserer Konzeptstudie el-Born in den Startlöchern. Und dazwischen kommen mit dem neuen Leon auch Mild-Hybride in unser Portfolio … Sie merken also, SEAT nimmt in puncto E-Mobilität spürbar Fahrt auf.

Um zu wissen, welche Vorteile die Elektromobilität bietet, muss der Kunde einfach mal in ein E-Fahrzeug steigen und auch das Laden ausprobieren. Deshalb haben wir unsere SEAT Partner mit der entsprechenden Infrastruktur ausgestattet.

Bernhar Bauer Geschäftsführer, SEAT Deutschland GmbH

In vielen Fuhrparks werden Plug-in-Hybride noch zurückhaltend aufgenommen. Das Argument: Nur, wer regelmäßig Strom tankt, nutzt auch den Effizienzvorteil. Was entgegnen Sie?

Das Argument ist zweifelsohne korrekt. Aber ich glaube zweierlei: Erstens, dass Dienstwagenfahrer, die sich hinter das Lenkrad eines Plug-in-Hybrids setzen, von dessen dynamischen Fahreigenschaften begeistert sein werden. Und zweitens: Wenn den Nutzern klar wird, dass die Bedingung für diese Agilität das konsequente Laden ist, werden sie sich schnell daran gewöhnen.

Es besteht mit Sicherheit noch viel mehr Beratungsbedarf bei Fuhrparkverantwortlichen und Dienstwagenfahrern. Wie ist SEAT darauf vorbereitet?

Wir haben schon früh damit begonnen, unsere SEAT Partner und deren Großkundenbetreuer in ausführlichen Trainings auf diese Beratungsfunktion vorzubereiten. Zu diesem Zweck haben wir spezifische Trainingseinheiten durchgeführt und gleichzeitig damit begonnen, den Händlern die entsprechende Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, etwa die passenden Wallboxen. Übrigens haben wir gleich die Chance genutzt und sind auch auf weitere alternative Antriebe eingangen, wie beispielsweise Erdgas. Schließlich hat SEAT hier eine Vorreiterrolle …

Bernhard Bauer,
Geschäftsführer der SEAT Deutschland GmbH

Wenn also ein Flottenkunde zu seinem SEAT Großkundenberater kommt, kann dieser in allen Punkten Antworten geben?

Genau. Mittelfristig werden wir allerdings mit zusätzlichen Partnern zusammenarbeiten, beispielsweise mit Elli, dem Energieunternehmen des Volkswagen Konzerns. Eine der häufigsten Fragen, die wir vom Kunden erhalten, ist etwa die nach der eigenen Elektroinfrastruktur. Aktuell benennen wir noch einen spezialisierten Installationsservice, künftig vermitteln wir an Elli.

Sie haben eingangs die Konzeptstudie el-Born erwähnt: Wird dessen Serienmodell das Potenzial haben, ein neuer Bestseller à la Leon werden?

Das lässt sich meiner Meinung nach jetzt noch nicht vorhersagen. Und warum sollten wir das auch tun, schließlich haben wir vom Leon gerade eine vielversprechende Neuauflage an den Start gebracht. Ich persönlich erwarte von diesem Fahrzeug sehr viel und glaube auch daran, dass er mittelfristig eines unserer Top-Modelle bleiben wird – gerade im Flottenbereich.

Woran machen Sie das fest?

Nehmen Sie den Leon Sportstourer, der hat jetzt optimale Maße für den Businesseinsatz und bietet auch für User-Chooser sehr gute Argumente. Er ist gut zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger und hat noch mehr Raum für Fahrer und Passagiere. Außerdem stehen jetzt ganze 617 Liter Stauraum zur Verfügung. Und, nicht zu vergessen: Der Leon und sein Kombi-Derivat Leon Sportstourer werden zum Marktstart an mit Benzin-, Diesel- und Erdgasmotor sowie als Mild- und Plug-in-Hybrid erhältlich sein. Oder anders ausgedrückt: Wir demokratisieren unser Antriebsportfolio.

Wie geht es denn in diesem Jahr weiter?

Also, wie schon erwähnt, macht der Mii electric den Anfang im Handel, dann kommen Leon und Leon Sportstourer in die Showrooms. Anschließend folgen Tarraco FR und weitere CUPRA Modelle … bespielsweise der vollelektrische Formentor. Es wird also ein spannendes Jahr.

                     Das Interview mit Bernhard Bauer führte Markus R. Groß

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