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Informationen zu Hardware-Nachrüstungen zur NOx-Reduzierung für Diesel-Fahrzeuge

Der Volkswagen Konzern will maßgeblich dazu beitragen, die Stickoxid-Emissionen (NOx) rasch und nachhaltig weiter zu reduzieren. Ziel von Volkswagen ist es, dass seine Kunden weiterhin ohne Einschränkungen in die Innenstädte fahren können. Dafür arbeitet Volkswagen an Lösungen, die sowohl für die Kunden als auch für die Verbesserung der Luftqualität in den Städten sinnvoll, wirksam, vor allem aber auch kurzfristig umsetzbar sind.

Eine zentrale Maßnahme sind Software-Updates für deutschlandweit etwa 3,8 Millionen Euro 4, Euro 5 und in einigen Fällen Euro 6-Dieselfahrzeuge des Volkswagen Konzerns. Hierdurch ist im Durchschnitt eine Verbesserung der Stickoxid-Emissionen im innerstädtischen Verkehr um 25 bis 30 Prozent realistisch.

Mit der von August 2017 bis Mitte 2019 bundesweit angebotenen Umweltprämie konnte der Volkswagen Konzern in kurzer Zeit über 350.000 ältere Dieselfahrzeuge früherer Emissionsklassen (Euro 4 und älter) durch besonders umweltfreundliche Fahrzeuge ersetzen.

Grundsätzlich gilt, dass sich die Luft in den deutschen Städten stetig verbessert: Seit 1995 ist der durchschnittliche Stickoxidwert kontinuierlich gefallen. Der Ausstoß von Stickoxiden ist in Deutschland von rund 2,9 Mio. Tonnen 1990 auf 1,2 Mio. Tonnen im Jahr 2015 zurückgegangen, obwohl sich das Verkehrsaufkommen mehr als verdoppelt hat.

Volkswagen leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Unsere aktuellen Modelle gehören laut unabhängigen, realitätsnahen Emissionsmessungen bei den Stickstoff-Emissionen zu den saubersten auf dem Markt.

Mit unserer Transformation hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten und E-Mobilität werden wir einen noch stärkeren Beitrag dazu leisten.

Zusätzlich hat die Volkswagen AG bereits Anfang Oktober 2018 angekündigt, sich im Rahmen des „Konzeptes der Bundesregierung für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten“ an der Bezuschussung von Hardware-Nachrüstungen zur NOx-Reduzierung für Diesel-Fahrzeuge in definierten Intensivstädten zu beteiligen.

Die Volkswagen AG selbst bietet keine Hardware-Nachrüstungen an oder wird diese entwickeln. Für welche Fahrzeuge Hardware-Nachrüstungen entwickelt werden, liegt allein in der Verantwortung der Hersteller von Hardware-Nachrüstlösungen.

Informationen dazu und über die Anbieter von genehmigten Hardware-Nachrüstungen gibt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf seiner Webseite an. Technische Details sowie Fragen zu Kosten und zum Einbau- und Genehmigungsprozess können ausschließlich bei den Herstellern der Nachrüstlösungen erfragt werden.

Die Vor- und Nachteile einer Nachrüstlösung muss jeder Kunde für sich abwägen. Die Volkswagen AG hält weiterhin andere Maßnahmen für sinnvoller und effizienter. So haben sich die Förderung einer beschleunigten Flottenerneuerung sowie der gezielte Einsatz von Software-Updates als gute und realisierbare Maßnahmen erwiesen.

Hardware-Nachrüstlösungen, die durch Dritte entwickelt und im Rahmen des Konzeptes der Bundesregierung vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) genehmigt wurden, sind eine Möglichkeit, die individuelle Mobilität einiger Kunden zu erhalten. Die Volkswagen AG unterstützt daher das Konzept der Bundesregierung im beschriebenen Rahmen.

Die genauen Bedingungen für die Gewährung des Zuschusses finden Sie auf den Webseiten der Marken.

 

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