1. DEUTSCH
  2. Konzern
  3. Forschung
  4. Werkstoffe & Fertigungsverfahren

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. Akzeptieren

Werkstoffe & Fertigungsverfahren

Der Werkstoff – die Basis

Werkstoffe sind die Basis für unsere Fahrzeuge und Fertigungsverfahren. Ihre Bedeutung reicht aber noch weiter: Über ihre haptischen und visuellen Eigenschaften transportieren sie das Produkterlebnis und Qualitätsverständnis des Volkswagen Konzerns.

Für jeden Kundenwunsch, jedes Konzernsegment, jedes Fahrzeugkonzept und jedes Bauteil arbeiten wir am bestmöglichen Werkstoff. In ihrer Funktion optimieren die Werkstoffe, Bauteilperformance, Design, Komfort und Sicherheit vor Kunde.

Wir treiben den Perspektivwechsel hin zu völlig neuen Werkstoffen voran. Im Fokus stehen dabei nicht nur klassische Parameter wie Festigkeit und Verformbarkeit, sondern die gesamte Bandbreite der mechanischen, chemischen und elektrischen Eigenschaften. Bei der Optimierung der Werkstoffe verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der deren Anwendung und den Fertigungsprozess einschließt. Dank der Simulation gewinnen wir ein noch tieferes Verständnis des Materialverhaltens bis hin auf die atomare Ebene.

Wir nutzen dieses Know-how sowohl bei der Entwicklung neuer Werkstoffe als auch für flexible und effiziente Fertigungsprozesse. Virtuelle Techniken unterstützen ihre Wirtschaftlichkeit. Unsere Fügetechnologien eröffnen dem Konzern ganz neue Möglichkeiten beim Material-Mix und bei den Formgebungsverfahren. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte, optimale Werkstoffe und Werkstoffkombinationen, die die höchsten Anforderungen in Sachen Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz, Sicherheit und Anmutung erfüllen.

Wir betrachten die eingesetzten Werkstoffe im System, kooperieren mit Entwicklern, Produktions- und Fertigungsexperten und sind ein verlässlicher, inspirierender Partner für Forschungseinrichtungen und Zulieferer.

Werkstoffsimulation für neue Energiematerialien

Atomare Sicht auf das Herzstück einer Batterie: die Kathode. Die blauen Kugel repräsentieren Lithium-Atome, welche in die grüne Gerüststruktur aus Nickel, Mangan und Kobalt eingelagert sind.

Das Zusammenspiel von Werkstoffsimulationen auf verschiedenen Größenskalen mit experimentellen Arbeiten im Labor bildet das Fundament des modernen Werkstoffdesigns. Die Betrachtung beginnt im Bereich der Atome, wobei mit Hilfe der Quantenmechanik die Wechselwirkung zwischen Elektronen und Atomkernen beschrieben wird. Von dort geht es über die Mikrostruktur des Materials bis hin zum Bauteil.

Gerade im Bereich der Elektromobilität, egal ob sie auf Batterien oder Brennstoffzellen basiert, spielen sowohl atomare als auch mikrostrukturelle Prozesse eine entscheidende Rolle und bedingen dadurch maßgeblich die Performance eines E-Fahrzeugs. Fortschrittliche Simulationsmethoden kombiniert mit modernen Synthese- und Analyseverfahren sind dafür die Grundpfeiler, um die Werkstoffentwicklung deutlich zu beschleunigen.

Additive Fertigung in der Konzernforschung Werkstoffe & Fertigungsverfahren

Neue Materialien Kupferlegierungen zur additiven Herstellung von Betriebsmitteln

Der 3D-Druck, auch additive Fertigung genannt, bietet eine bisher nicht erreichte Designfreiheit, die sich bereits in Anwendungen wie konturnaher Werkzeugkühlung, Leichtbaustrukturen oder funktionsintegrierten Bauteilen wiederspiegelt. Unser Ziel ist es, das Anwendungsspektrum additiver Fertigung zu vergrößern. Neue Prozessinterpretationen helfen bei der Verarbeitung von mehreren Werkstoffen und bilden unseren Forschungsschwerpunkt sowohl für den metallischen 3D-Druck als auch im Kunststoffbereich. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Verkürzung der Herstellungszeiten von additiven Bauteilen, aber auch die Integration von schichtweisen Druckprozessen im konventionellen Kontext für die Automobilindustrie.

Schichtweiser Druckprozess (blaues Material) auf komplexer Oberfläche (schwarzes Material)

Um additive Prozesse besser zu verstehen und weitergehende Informationen zu erhalten, beschäftigen wir uns außerdem mit der Korrelation zwischen Prozess, Mikrostruktur und Eigenschaften von (neuen) additiv gefertigten Materialien.

Dieses Thema ist Bestandteil der Volkswagen Konzernforschung, um die Machbarkeit zu studieren und nicht Serienumfang, bzw. ist derzeit kein Einsatz in Serie geplant.