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Together4Integrity

In der Konzernstrategie Together 2025+ haben wir uns ein wesentliches Ziel gesetzt: ein Vorbild zu sein für Integrität. Mit der Umsetzung des Programms „Together4Integrity“ (T4I) wollen wir dieses Ziel einheitlich und konzernweit über alle Marken und Gesellschaften erreichen und die Corporate Governance zu Integrität und Compliance stärken. Wir gewährleisten künftig, dass Integrität und Compliance als Steuerungsgrößen strategisch wie operativ dauerhaft von gleichem Rang sind wie etwa Umsatz, Ergebnis, Produktqualität oder Arbeitgeberattraktivität. T4I ist damit eines der größten Veränderungsprogramme in der Geschichte des Konzerns. Die Konzeption und Umsetzung des Programms liegen in der Verantwortung des Vorstandsressorts Integrität und Recht unter der Leitung von Hiltrud D. Werner.

T4I MIT FOKUS AUF GOVERNANCE UND KULTURWANDEL

Das Programm dient zunächst dazu, den Ordnungsrahmen für integres und regelkonformes Verhalten zu bilden – das ist die Governance-Dimension von T4I. Darüber hinaus hat T4I aber auch die Dimension der Kulturveränderung: die Menschen zu erreichen und ihren eigenen Antrieb zu stärken, sich integer zu verhalten.
Für unsere Beschäftigten gibt es damit einen stabilen Rahmen, in dem sie verantwortlich, zielgerichtet und auch unternehmerisch handeln können und dazu beitragen, dass Volkswagen ein durchgängig integres und im besten Sinne achtbares Unternehmen ist.
Das Fundament der Kulturveränderung sind die sieben Konzerngrundsätze. Diese Grundsätze definieren, wie wir bei Volkswagen zusammenarbeiten wollen, und ergänzen den Code of Conduct, der die allgemeinen Verhaltensregeln insbesondere mit Blick auf die Einhaltung von Gesetzen und internen Richtlinien vorgibt.

Die methodische Ausgestaltung von T4I folgt den fünf grundlegenden und weithin anerkannten Prinzipien der internationalen Ethics & Compliance Initiative (ECI). Die Prinzipien beziehen sich auf Strategie, Risikomanagement, integres Verhalten, eine offene Diskussionskultur sowie die Übernahme von Verantwortung auch bei Fehlverhalten. Integrität und Compliance werden durch T4I für alle fünf Prinzipien spezifisch konkretisiert und so nachhaltig in der Unternehmenspraxis verankert. Inhaltlich bündelt T4I als konsistentes Dachprogramm alle Initiativen des Unternehmens und seiner Fachbereiche mit Bezug zu Integrität und Compliance.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor bei T4I ist ein starker „Tone from the Top“, mit dem Vorstände und Topmanager die Richtung vorgeben, Ziele aufzeigen und die Gründe und Vorteile des Programms erläutern. Protagonisten sind hier sowohl die Mitglieder des Konzernvorstands als auch die Vorstände oder Geschäftsführer der einzelnen Unternehmen, die das Programm und die einzelnen Initiativen in den lokalen Bezugsrahmen setzen und authentisch für T4I als Projekt des eigenen Unternehmens einstehen. Weitere Unterstützung bieten zahlreiche dialogorientierte Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungsformate, beispielsweise die sogenannten Perception Workshops, die hierarchieübergreifend die Mitarbeiter aktiv einbeziehen und mitgestalten lassen.

Doch T4I wirkt nicht nur intern, sondern auch über den Konzern hinaus: Zum einen durch die Überarbeitung des Business Partner Code of Conduct, mit dem wir auch unsere Lieferanten und Vertriebspartner auf die Grundsätze von Integrität und Compliance verpflichten. Zum anderen bestimmt der zunehmende Fokus auf Integrität und Compliance insbesondere im Code of Conduct auch die Interaktion jedes Mitarbeiters mit Kunden, Vertretern der Zivilgesellschaft, Regierungsstellen, Behörden und anderen Stakeholdern.

T4I Konzernweit umsetzen

Das Programm wird bis zum Jahr 2025 in die rund 700 operativ tätige Unternehmenseinheiten (Legal Entities) ausgerollt, in denen unsere ca. 660.000 Mitarbeiter tätig sind. Seit dem Start im Frühjahr 2018 bis zum Ende des Berichtszeitraums 2019 wurde das Programm zunächst in ca. 200 nach Größe und Risikoprofil priorisierte Unternehmenseinheiten ausgerollt, um möglichst schnell und weitreichende Wirkung zu erzielen. Mit rund 430.000 Mitarbeitern repräsentieren diese rund zwei Drittel aller Beschäftigten des Volkswagen-Konzerns.

Den inhaltlichen Kern von T4I bilden über 100 Maßnahmenpakete, die von jeder Unternehmenseinheit eigenständig umzusetzen sind. Dadurch werden in allen Funktionsbereichen durchgehend robuste Systeme und Prozesse zur Vermeidung von Compliance und Integritätsrisiken geschaffen – und damit auch die Ursachen beseitigt, die in der Vergangenheit schwerwiegendes Fehlverhalten begünstigt haben. Die Maßnahmenpakete sind thematisch in elf „Key Initiatives“ zusammengefasst, beispielsweise zu Produkt- Compliance, zu HR-Compliance und -Prozessen, zum Whistleblower-System oder auch zur Geschäftspartner-Due-Diligence. Eine Key Initiative – das „Integritätsprogramm“– ist besonders auf das Thema Integrität fokussiert. Regelmäßige Berichterstattung zum Umsetzungsstand der jeweiligen Key Initiative sichert Transparenz über den erreichten Fortschritt der Implementierung in den einzelnen Unternehmen und schafft so die Basis für die Qualitätssicherung. Der Fokus lag im Berichtsjahr darauf, Menschen zu erreichen, zu sensibilisieren und zu motivieren.

Dazu haben wir T4I-Auftaktveranstaltungen und im Anschluss daran sogenannte T4I Perception Workshops durchgeführt. Beide Veranstaltungen finden in jeder Unternehmenseinheit zu Beginn der Umsetzung von T4I statt und binden sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte hierarchieübergreifend als Akteure des Veränderungsprozesses mit ein. Durch die gemeinsame Ausgestaltung und Durchführung dieser Veranstaltungen wird bei den Beteiligten das Bewusstsein für den wertvollen Beitrag jedes einzelnen zum Erfolg der Veränderung geschärft. Zudem bieten sie die Möglichkeit, offen kritische Fragen zu stellen und Probleme zu benennen.

In den Perception Workshops geht es vor allem um die tatsächliche Praxis von Integrität und Compliance – gemessen an der Wahrnehmung der Beschäftigten. Repräsentativ ausgewählte Mitarbeiter und Führungskräfte geben hier ihre Einschätzung ab und diskutieren über Verbesserungsmöglichkeiten. Im Berichtsjahr zeigte sich, dass die Mitarbeiter sich vorwiegend positiv über die Praxis von Integrität und Compliance am jeweiligen Standort äußern: Durchschnittlich mehr als 80 Prozent der Befragten kennen beispielsweise die Unternehmenswerte. Sie wissen, wo sie Missstände melden können und stimmen der Aussage zu, dass es dem Unternehmen wichtig sei, wie sich die Vorgesetzten verhalten. Die Workshops werden nach etwa einem Jahr wiederholt, auch um Fortschritte zu messen und bestehenden Handlungsbedarf zu ermitteln.

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