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Nachrichten

Volkswagen Truck & Bus steigert Absatz im ersten Quartal

  • Rund 42.000 Lkw und Busse im 1. Quartal 2016 abgesetzt (+6 %)
  • Lkw-Absatz in Westeuropa legt um 24 % zu
  • Renschler: „Wir sind sehr erfolgreich ins Jahr 2016 gestartet. Das gilt sowohl für die Entwicklung unseres Unternehmens als auch für die Nachfrage nach unseren Produkten.“

Volkswagen Truck & Bus hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 rund 42.000 Lkw und Busse abgesetzt. Das Ergebnis des Vorjahresquartals wurde damit um 6% übertroffen.

Unter dem Dach der Volkswagen Truck & Bus GmbH sind seit Mai 2015 die Aktivitäten von MAN Truck & Bus, MAN Latin America, dessen Absatz im Wesentlichen unter der Marke Volkswagen Caminhões e Ônibus erfolgt, und Scania gebündelt. MAN Truck & Bus konnte im ersten Quartal des Jahres 18.940 Einheiten (+17 %), MAN Latin America 4.670 Einheiten (-23 %) und Scania 18.440 Einheiten (+5 %) absetzen.

Insbesondere beim Geschäft mit Lkw verzeichnete Volkswagen Truck & Bus einen positiven Jahresauftakt. Der Absatz von 38.640 Lastwagen entspricht, verglichen mit dem Vorjahresquartal, einem Verkaufsplus von 7 %. Die Entwicklung in den Regionen zeigte sich hierbei unterschiedlich: Sehr positiv entwickelte sich der Absatz in der Region Westeuropa mit einem Zuwachs von 24 %. Vor allem Großbritannien, Frankreich und Deutschland erzielten Zuwächse. Auch in den Regionen Zentral- und Osteuropa legte der Absatz zu, gestützt insbesondere durch die positive Entwicklung in Polen. Herausfordernd zeigt sich weiterhin die Entwicklung in der Region Südamerika. Insbesondere in Brasilien bleibt die Lage angespannt. Hier ging der Lkw-Absatz in den ersten drei Monaten marktbedingt um -23 % zurück.

Der Absatz im Busgeschäft von Volkswagen Truck & Bus lag im ersten Quartal des Jahres mit 3.250 Einheiten 6 % unter Vorjahresniveau.

Andreas Renschler, CEO der Volkswagen Truck & Bus GmbH und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind sehr erfolgreich ins Jahr 2016 gestartet. Das gilt sowohl für die Entwicklung unseres Unternehmens als auch für die Nachfrage nach unseren Produkten. Vor allem in Europa haben wir bei den Lkw-Bestellungen wieder deutlich zugelegt. Herausfordernd bleibt nach wie vor Brasilien: Der Markt dort ist regelrecht weggebrochen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es auch hier mittelfristig wieder bergaufgehen wird. Dann wird unsere starke Stellung in Südamerika von großem Vorteil sein und einen wichtigen Beitrag auf unserem Weg zum Global Champion leisten. Wir stehen – auch in schweren Zeiten – voll und ganz zu diesem Zukunftsmarkt.“

MAN Latin America reagierte mit weiteren Einsparungen auf die schwierige Situation. Dennoch gab es auch hier Lichtblicke. Mexiko konnte, verglichen mit dem Vorjahresquartal, einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. In Angola, wohin Fahrzeuge von Volkswagen Caminhões e Ônibus exportiert werden, wurden ebenfalls mehr Fahrzeuge abgesetzt. MAN Truck & Bus hat im ersten Quartal seine neue Unternehmensstrategie verankert und sein Zukunftsprogramm weiter vorangetrieben. Im Rahmen dieser Strategie wird MAN sein Geschäftsfeld erweitern. Dabei spielt der Ende 2015 neu geschaffene Bereich „Telematics und Digital Solutions“ eine entscheidende Rolle, dessen Aufbau personell und inhaltlich weit fortgeschritten ist. Bei der Umsetzung des Zukunftsprogramms liegt MAN Truck & Bus sogar etwas über Plan. Im ersten Quartalsergebnis werden sich bereits positive Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen zeigen.

Scania feiert 2016 sein 125-jähriges Bestehen – und blickt dabei in die Zukunft. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona im März 2016 gab das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem Mobilfunkausrüster Ericsson bekannt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen die Vernetzung im Nutzfahrzeugbereich vorantreiben. Scania arbeitet bereits seit den frühen 2000er Jahren an diesem Thema. Darum ist heute fast jeder dritte Scania-Lkw, der jünger als zehn Jahre ist, vernetzt.

Dass sowohl MAN als auch Scania in Sachen Vernetzung und automatisiertem Fahren über hohe Kompetenz verfügen, belegt auch ihre Teilnahme an der „European Truck Platooning Challenge“ – einer Erprobungsfahrt von Lkw, die per digitaler Datenübertragung zu Platoons verbunden sind. Dabei fahren zwei oder mehr Lkw mit nur geringem Abstand hintereinander, um den Windschatten des vorausfahrenden Fahrzeugs optimal auszunutzen. Dieselverbrauch und CO2-Ausstoß lassen sich dadurch um bis zu 10 % reduzieren. Das Startsignal bei MAN gab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Bei vernetzten Lkw ist Volkswagen Truck & Bus mit rund 200.000 Fahrzeugen Marktführer in Europa und wird innerhalb der nächsten fünf Jahre einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in digitale Innovationen investieren. Aktuell arbeiten bei MAN und Scania insgesamt rund 300 Mitarbeiter an deren Entwicklung.

Volkswagen Truck & Bus wird seit letztem Jahr aufgebaut. Alle Kernfunktionen sind inzwischen besetzt. Bei Prozessentwicklung, Strategie und Produktplanung ist das Unternehmen in den letzten Monaten einen deutlichen Schritt nach vorne gekommen. Die Zusammenarbeit zwischen den Lkw-Marken unter dem Dach der Holding macht große Fortschritte. Im April begann der Einzug in die Braunschweiger Unternehmenszentrale.