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Nachrichten

Volkswagen will Produktivität der Werke weiter steigern

  • Ziel neuer Produktionsstrategie TRANSFORM.TOGETHER:  Weltweite Produktivitätssteigerung um 30 Prozent bis 2025
  • Produktionsvorstand Andreas Tostmann: „Wir haben in der Produktion ein Effizienzpotential von insgesamt 2,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025“
  • Paradigmenwechsel von Produkt- zu Prozessorientierung wird weltweit in acht Handlungsfeldern umgesetzt
  • Produktion liefert wichtigen Beitrag zur Erreichung des Renditeziels von über sechs Prozent bis 2025
Die Handlungsfelder der Produktionsstrategie

Die Marke Volkswagen will mit ihrer Produktionsstrategie TRANSFORM.TOGETHER die Produktivität weltweit bis 2025 um 30 Prozent gegenüber 2018 steigern. Damit leistet die Produktion einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des Renditeziels von über sechs Prozent für die Marke Volkswagen. „Wir wollen bei der Produktivität zu den Besten gehören. Wir müssen wettbewerbsfähige Renditen erwirtschaften, um wichtige Zukunftsinvestitionen tätigen zu können und um so die Arbeitsplätze von heute für morgen und übermorgen zu sichern. Wir werden gemeinsam eine neue Zeitrechnung in der Produktion der Marke Volkswagen Pkw einläuten. Es geht um nichts Geringeres als einen Paradigmenwechsel: von einem produktorientierten Unternehmen hin zu einem produktions- und prozessorientierten Unternehmen. Für die Produktion heißt das: Unser Bereich wird künftig so wichtig sein wie noch nie“, sagte Dr. Andreas Tostmann, Produktionsvorstand der Marke Volkswagen im Berliner Motorwerk bei einer Veranstaltung mit 500 Führungskräften der 17 fahrzeugbauenden Volkswagen Werke.

Die neue Produktionsstrategie TRANSFORM.TOGETHER setzt mit acht zentralen Handlungsfeldern die Leitplanken, um die vorhandenen Effizienzpotenziale zu heben und die Produktivität nachhaltig zu steigern.„Gegenüber unseren wichtigsten Wettbewerbern liegt Volkswagen zurzeit bei Produktions- und Arbeitskosten sowie Margen lediglich im Mittelfeld, was überfällige Investitionen erschwert. Unsere Prozesse und Strukturen sind zu komplex. Auch bei der Standardisierung im weltweiten Produktionsverbund haben wir noch Luft nach oben. Daher führen wir jetzt einheitliche Strukturen in allen Werken sowie einheitliche und vergleichbare Kennzahlen ein. Wir haben allein in der Produktion ein Effizienzpotenzial von insgesamt 
2,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025“, sagte Tostmann weiter.

Für die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele hat die Volkswagen Produktion acht zentrale Handlungsfelder definiert, um den Fortschritt der Produktionsstrategie an allen Volkswagen Standorten mit konkreten Maßnahmen voranzutreiben:

  • Produktivität
  • Mannschaft der Zukunft
  • Nacharbeitsfreie Produkte und Prozesse
  • Nachhaltige Strukturen
  • Stabiler Kundenauftragsprozess
  • Anlaufexzellenz
  • Aufwandsarme Fabriken der Zukunft
  • Think Blue.Factory

Die Prozess- und Produktionsoptimierung spielt in allen Handlungsfeldern eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Strategie. Die Komplexität wird deutlich verringert. „Die Werke müssen schneller, schlanker und effizienter werden: bei den Fabrikkosten pro Fahrzeug, den Investitionen in neue Anlagen und Produkte sowie den Hours per Unit (HPU), also den direkten sowie den indirekten Stunden, die für den Bau eines Fahrzeugs im Unternehmen aufgewendet werden. Bei den Fabrikkosten und Investitionen werden wir massiv reduzieren, zum Beispiel durch die Wiederverwendung vorhandener Anlagen und Fabrikstrukturen und konsequente Standardisierung. Dadurch wollen wir die Investitionen gegenüber heute um über 1,5 Mrd. Euro reduzieren“, so Tostmann.

Die Umweltkennzahlen ihrer Standorte will die Marke gegenüber dem Referenzjahr 2010 um 45 Prozent verbessern. Andreas Tostmann dazu: „Durch die verbesserte Ressourcen-Effizienz, die wir durch Think Blue.Factory schon jetzt erreicht haben, konnten wir seit 2010 auch 130 Millionen Euro einsparen. Die wesentlichen Umweltkennzahlen wurden im Schnitt bereits um 30 Prozent gesenkt. Unser Langzeitziel ist „Zero Impact“: die CO2-neutrale Produktion.“