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Volkswagen Konzern eröffnet neues Verpackungszentrum in Wilhelmshaven

  • Erstmalig arbeiten die drei Marken Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge in einem Verpackungszentrum zusammen
  • Betrieb optimiert Belieferung der Werke in Übersee
  • Der Volkswagen Konzern schafft so im Tiefwasserhafen Wilhelmshaven zusammen perspektivisch über 500 neue Arbeitsplätze in der Regio

Heute wurde das neue Verpackungszentrum im Tiefwasserhafen Wilhelmshaven offiziell eröffnet. Mit dem neuen Verpackungszentrum ist erstmalig ein von drei Marken des Volkswagen Konzerns gemeinsam geplanter Verpackungsbetrieb von Grund auf neu entstanden und bietet perspektivisch über 500 neue Arbeitsplätze in der Region. Astrid Lühring, Mitglied der Geschäftsführung Volkswagen Konzernlogistik: „Mit der Integration des Verpackungszentrums in Wilhelmshaven haben wir unser Versorgungsnetzwerk optimiert und senken damit die Logistikkosten für die Versorgung der Werke in Übersee.“

Thomas Zernechel, Leiter Volkswagen Konzernlogistik, sagt: „Die Entscheidung für den Standort Wilhelmshaven ist von strategischer Bedeutung für den Volkswagen Konzern. Der Jade-Weser-Port ist der einzige Tiefwasserhafen Deutschlands. Mit dem dortigen Verpackungsstandort schaffen wir die direkte Anbindung an einen Hafen, über den der Transport unserer Teile mit den größten Schiffen der Welt möglich ist.“

Der Volkswagen Konzern trägt damit nicht nur dem Trend zum Einsatz immer größerer Schiffe Rechnung, die in Wilhelmshaven ohne Einschränkungen abgefertigt werden können. Gleichzeitig wird mit der Schaffung eines markenübergreifenden Verpackungszentrums die Flexibilität bei der Nutzung der Verpackungskapazitäten erhöht.

Vom Standort Wilhelmshaven aus versorgt die Internationale Logistik der Marken mehr als 30 Werke, die Fahrzeuge und Aggregate bauen, mit allen Teilen und Komponenten, die auf den lokalen Märkten nicht beschafft werden können. Die Werke befinden sich in den USA, Mexiko, Ecuador, Brasilien, Argentinien, Algerien, Südafrika, China, Indien, Malaysia und Indonesien sowie in Russland. Diese Teile und Komponenten werden in rund 50 verschiedene Fahrzeugmodelle verbaut.

Der Volkswagen Konzern liefert von dem neuen Verpackungszentrum im Jade-Weser-Port aus rund 7.000 verschiedene Fahrzeugteile wie etwa Scheinwerfer, Lenkräder oder Audiosysteme an die Überseeproduktionsstätten. Das entspricht einem Versandvolumen von ca. 700.000 Kubikmeter oder 11.000 40-Fuß-High-Cube-Container bzw. 22.000 TEU. Das weltweite Verpackungsvolumen des Volkswagen Konzerns beträgt insgesamt 2,5 bis 3 Millionen Kubikmeter pro Jahr.

Insgesamt liefert die Internationale Logistik der drei Marken aus Verpackungszentren in Deutschland und Spanien, ca. 15.000 unterschiedliche Fahrzeugteile an die Überseewerke. Die Teile werden von Kauf- und Herstellteillieferanten geliefert, die in gleicher Weise auch die Fahrzeugwerke in Europa beliefern. Das Versandvolumen beträgt ca. 46.000 Container bzw. 92.000 TEU pro Jahr.

Der Baubeginn auf dem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven war im Juni 2018. Anfang Februar 2019 erfolgte auf der gesamten Hallenfläche bereits der Einbau des Regallagers und weiterer benötigter Systeme. Ende März 2019 wurde das gesamte Logistikzentrum an den Hauptmieter Audi übergeben. Der Betrieb wurde direkt nach der Übergabe des Zentrums aufgenommen.

Projektentwickler für die Halle war der Full-Service-Entwickler für Industrie- und Logistikimmobilien Panattoni Europe. Der Generalunternehmer für den Bau der Halle war Goldbeck International. Der Logistik-Dienstleister Imperial Logistics hat die Investitionen für die gesamte Geschäfts- und Betriebsausstattung übernommen und wird im Namen des Volkswagen Konzerns das operative Geschäft des Verpackungszentrums ausführen.