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MAN reduziert CO2-Ausstoß seiner Werke um mehr als ein Viertel

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus hat den CO2-Ausstoß seiner Produktionsstandorte um mehr als ein Viertel gesenkt. Diese stießen im Jahr 2018 rund 29 Prozent weniger CO2 aus als im Basisjahr 2008. Damit hat MAN sein selbst gestecktes Ziel zwei Jahre früher erreicht als ursprünglich geplant. Denn eigentlich war in der bereits im Jahr 2011 verabschiedeten MAN-Klimastrategie eine Reduktion um 25 Prozent erst für das Jahr 2020 vorgesehen.

In den vergangenen Jahren investierte MAN Truck & Bus rund 40 Mio Euro in die CO2-Reduktion seines Produktionsnetzwerks und spart damit jährlich über 100 000 Tonnen des Treibhausgases ein – das entspricht dem Ausstoß einer Kleinstadt.

Blockheizkraftwerke an mehreren Produktionsstandorten, eine große Photovoltaikanlage in Südafrika, neue Beleuchtungskonzepte, energiesparende Klimatisierung mit Brunnenwasser – es ist eine Vielzahl an Maßnahmen, die zu diesem außergewöhnlichen Ergebnis geführt hat.

„Wir sind stolz auf diesen großen Erfolg, den unser Projektteam über alle Standorte hinweg mit großem Einsatz vorangetrieben hat. Als Industrieunternehmen haben wir eine Verantwortung zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Dieser Verantwortung werden wir mit unseren gezielten Maßnahmen im Rahmen unserer Klimastrategie gerecht“, sagt Michael Kobriger, Vorstand Produktion und Logistik bei MAN Truck & Bus.

Das Unternehmen setzte dafür auf einen systematischen Ansatz. Neben der Produktion von Energie in eigenen Anlagen und einem systematischen Energiemanagement führte auch eine Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion zu den gewünschten Verbesserungen. Mit Blick auf die Jahre 2025 und 2030 arbeitet MAN aktuell an neuen Zielsetzungen zur weiteren CO2-Reduktion seiner Standorte.

In absoluten Zahlen zeigt sich die Entwicklung wie folgt: Wurden im Jahr 2008 in den Produktionsanlagen von MAN noch rund 374 600 Tonnen CO2 ausgestoßen, waren es 2018 nur noch 265 710 Tonnen. Die jährliche Belastung sank also um 108 809 Tonnen – das entspricht dem CO2-Ausstoß einer Kleinstadt. Markante Posten in der jährlichen Bilanz sind die Blockheizkraftwerke an den Produktionsstandorten München (minus 9500 Tonnen CO2) und Starachowice, Polen, (minus 4 000 Tonnen CO2) sowie die Photovoltaikanlage in der ersten klimaneutralen Produktion in Pinetown, Südafrika. Diese spart im Jahr 680 Tonnen CO2 ein und versorgt die gesamte örtliche Produktion mit regenerativer Energie.