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ŠKODA AUTO beginnt im Werk Kvasiny mit der Serienfertigung des SUPERB iV

  • SUPERB iV1 mit Plug-in-Hybridantrieb ist erstes elektrifiziertes Serienfahrzeug von ŠKODA
  • Neue Plug-in-Hybride entstehen auf derselben Fertigungsstraße wie Modelle mit konventionellem Antrieb

Im ŠKODA AUTO Werk Kvasiny ist heute der erste SUPERB iV vom Band gerollt. ŠKODA hat den Standort auf die Produktion des ersten elektrifizierten Serienmodells der Unternehmensgeschichte umfangreich vorbereitet und rund 12 Millionen Euro in Umbaumaßnahmen investiert. Der neue ŠKODA SUPERB iV mit Plug-in-Hybridantrieb wird ausschließlich im Werk Kvasiny gefertigt und entsteht dort auf derselben Fertigungsstraße wie die SUPERB-Varianten mit reinen Verbrennungsmotoren.

Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, sagt: „Der Beginn der Serienfertigung des ŠKODA SUPERB iV ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft. In den letzten Monaten haben wir konsequent die nötigen Voraussetzungen getroffen, um den Produktionsanlauf unseres ersten Modells mit Plug-in-Hybridantrieb im Werk Kvasiny zu ermöglichen. Damit ist der heutige Tag auch das Ergebnis einer großartigen Teamleistung.“

Um den Standort Kvasiny auf die speziellen Anforderungen vorzubereiten, die der Fertigungsprozess des ersten elektrifizierten ŠKODA-Serienmodells an das Werk stellt, investierte ŠKODA AUTO rund 12 Millionen Euro. Angepasst wurden unter anderem die Karosseriefertigung und die Montagehalle (siehe Infografik). Durch die Umbaumaßnahmen lässt sich der SUPERB iV mit Plug-in-Hybridantrieb auf derselben Fertigungsstraße bauen wie Modelle mit konventionellem Verbrennungsmotor. Da sich die Bodenbleche der beiden Antriebsvarianten unterscheiden, wurden im Bereich Karosseriebau einige Geräte entsprechend angepasst oder neu installiert.

Die ehemalige Halle des Qualitätszentrums baute ŠKODA AUTO komplett um: Für die Fertigung und Inbetriebnahme der Fahrzeuge mussten Arbeitsorte im Rahmen des Fertigungsprozesses neu angeordnet werden. Innerhalb der Fertigungsstraße installierte ŠKODA AUTO zudem einen weiteren Behälter für Fahrgestellrahmen sowie einen Manipulator für Hochvolt- und 12-Volt-Batterien.

Zudem hat ŠKODA AUTO die Weiterbildung der Mitarbeiter im Bereich Elektromobilität vorangetrieben. Zu diesem Zweck baute der Automobilhersteller in Kvasiny ein neues Trainingszentrum auf, inzwischen haben fast 5 500 Mitarbeiter die Qualifizierung im Werk Kvasiny absolviert.

Infografik: ŠKODA beginnt im Werk Kvasiny mit der Serienfertigung des SUPERB iV
ŠKODA AUTO hat den Standort auf die Produktion des ersten elektrifizierten Serienmodells der Unternehmensgeschichte umfangreich vorbereitet und rund 12 Millionen Euro in Umbaumaßnahmen investiert.

Start in ein neues Zeitalter: SUPERB iV mit Plug‑in‑Hybridantrieb

Im SUPERB iV entwickeln ein 1,4‑TSI‑Benziner und ein Elektromotor gemeinsam eine Systemleistung von 160 kW (218 PS). Die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 56 Kilometer nach WLTP‑Zyklus, in Kombination mit dem Verbrennungsmotor liegt die Reichweite bei 930 Kilometern.

Die neue Antriebsvariante ist in den Ausstattungslinien Ambition und Style sowie für den SUPERB SPORTLINE und den SUPERB L&K verfügbar. Die Weltpremiere des ŠKODA SUPERB iV und der neuen E-Mobilitäts-Submarke iV fand im Mai 2019 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava statt. Die Markteinführung erfolgt Anfang 2020.

Die Produktion des modernisierten ŠKODA SUPERB läuft im ŠKODA AUTO Werk Kvasiny bereits seit Juli 2019. Neben dem Flaggschiff der Marke entstehen hier auch die SUV-Modellfamilien KAROQ und KODIAQ. Im Jahr 2018 verließen erstmals mehr als 300.000 Fahrzeuge innerhalb eines Jahres die Fabrikhallen des Werkes in Kvasiny. An dem hochmodernen Produktionsstandort beschäftigt der Automobilhersteller rund 9.000 Mitarbeiter.

 

1 ŠKODA SUPERB iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS). Die Verbrauchsangaben zum offiziellen Kraftstoffverbrauch innerorts, außerorts und kombiniert sowie zu den CO2-Emissionen liegen derzeit noch nicht vor, da das Fahrzeug noch nicht zum Verkauf angeboten wird und daher nicht der Richtlinie 1999/94 EG unterliegt.

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