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Volkswagen veräußert RENK-Anteile an Triton

  • Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG stimmen Veräußerung des Anteils von 76 Prozent bzw. rund 5,3 Million Aktien an börsennotierter RENK AG zu
  • Kaufpreis von 97,80 Euro je Aktie unterliegt Anpassung abhängig von gezahlter Dividende
  • Transaktion impliziert Liquiditätszufluss für Volkswagen von rund 530 Millionen Euro
  • Langfristige Standort- und Beschäftigungsgarantie für deutsche Betriebsstandorte von RENK bis 31. Dezember 2026 vereinbart
  • CFO Frank Witter: „Volkswagen treibt die Transformation des Konzerns weiter voran und für RENK eröffnen sich neue Zukunfts- und Wachstumsperspektiven.“
  • Betriebsratsvorsitzender Osterloh: „Mit dem Verkauf von RENK an Triton wurde eine sinnvolle Lösung gefunden. Die Standort- und Beschäftigungsgarantie für die deutschen Werke bis 2026 ist ein wesentlicher und zukunftsweisender Punkt der Transaktion.“

Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben der Veräußerung des Anteils von 76 Prozent bzw. rund 5,3 Millionen Aktien an der börsennotierten RENK AG an Triton zugestimmt. Der Kaufpreis in Höhe von 97,80 Euro je verkaufter RENK-Aktie unterliegt einer Anpassung abhängig von der gezahlten Dividende. Der geplante Verkauf führt für den Konzern zu einem Buchwertgewinn nach IFRS von rund 150 Millionen Euro und impliziert einen Liquiditätszufluss von rund 530 Millionen Euro.

Im Zuge des Verkaufs wurde eine langfristige Standort- und Beschäftigungsgarantie für die drei deutschen Betriebsstandorte in Augsburg, Rheine und Hannover bis 31. Dezember 2026 zwischen RENK und Triton vereinbart. Zudem wurde von Triton in der Vereinbarung zugesagt, die Rechtsform des Unternehmens und den Hauptfirmensitz der RENK AG zu erhalten. Alle Geschäftsfelder des Spezialisten für Antriebstechnik sollen weiter fortgeführt werden.

Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der außenwirtschaftlichen und fusionskontrollrechtlichen Freigaben und ist nicht vom Ausgang des von Triton angekündigten freiwilligen Übernahmeangebots an die außenstehenden Aktionäre von RENK abhängig. Mit einem Vollzug der Transaktion zwischen Volkswagen und Triton wird zu Beginn 2021 gerechnet.
Frank Witter, Vorstand für Finanzen und IT der Volkswagen AG, sagte: „Der Börsengang von TRATON war ein erster wichtiger Schritt zur Fokussierung auf unsere Kernaktivitäten. Mit der Veräußerung der RENK-Anteile setzen wir diesen Weg im Rahmen unserer Strategie „Together2025+“ konsequent fort. Entscheidend für die Transaktion war neben einer Reduzierung unserer Komplexität auch, dass wir eine gute Zukunfts- und Wachstumsperspektive für die RENK AG gefunden haben.“

Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates von Volkswagen: „Mit dem Verkauf von RENK an Triton wurde eine sinnvolle Lösung gefunden. Die Vertreter der Belegschaft waren eng in den Prozess einbezogen. Die Arbeitsplatzsicherung stand dabei an erster Stelle. Die Standort- und Beschäftigungsgarantie für die deutschen Werke bis 2026 ist ein wesentlicher und zukunftsweisender Punkt der Transaktion.“

Martin Huth, Managing Partner bei Triton: „Triton investiert traditionell in Unternehmen mit hohem Potenzial und arbeitet eng mit ihnen zusammen, um dieses vollständig freizusetzen. Mit der RENK AG nehmen wir nun ein hochkarätiges Unternehmen in unser Portfolio mit auf, welches sich durch ein diversifiziertes Geschäftsmodell und innovatives Produktportfolio auszeichnet. Da uns eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Management und den Mitarbeitern des Unternehmens ein großes Anliegen ist, hat Triton weitreichende Sicherheiten für die Arbeitnehmer zugesagt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind fest davon überzeugt, dass unsere ausgeprägte Industrie-Expertise der RENK AG dabei helfen wird, ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen.“

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